Freitag, 12. November 2021

Freitagsblümchen, liebe Post & ein leckeres Rezept

In der Mini-Glasvase steht eine der letzten Rosenblüten aus dem Garten... Sachsenperle mit rotem Bergenienblatt und Anemonenlaub trifft auf leuchtenden Amberblatt-Strauß auf dem Tablett.
Dieses Arrangement ist vom letzten Sonntag als ich die schönen Blätter beim Spaziergang fand und sie in die Vase mussten. Passend dazu bot sich die Rosenblüte als Partnerin förmlich an. Zwischenzeitlich ist das Ganze nicht mehr ganz so taufrisch wie auf diesen Bildern von Sonntag.

Aus der Nähe betrachtet
 
 
 

Blüten der Sachsenperle - die rechte war für die Vase bestimmt.

Von der lieben Manu erhielt ich diese Woche eine schöne Karte, die mir bei der Vorstellung auf ihrem Blog so gut gefiel...so schön mit der Umärmelung und die beigefügten, gestanzten Blätter passen hervorragend zur Dekoration meines Tabletts. Auch an dieser Stelle ganz lieben Dank dafür.

Kerstin erinnerte mich an das Rezept des leckeren Apfel-Filet-Topfes. Den gibt es bei uns gelegentlich mal, weil er so einfach herzustellen und gut vorzubereiten ist. Ich mag ja diese unkomplizierten Köstlichkeiten, die ruckzuck und ohne viel Gedöns zubereitet sind. Dieses Mal hat der Hausherr gekocht. :-))
 
Also ... man benötigt
600g Schweinefilet von allen Seiten kurz anbraten und in schmale Stücke schneiden
und eine gefettete Auflaufform (28x22x8 die Größe meiner) damit auslegen.
Äpfel schälen (7 relativ große oder 12-14 kleine)
und in kleinen Scheibchen auf die Filetstücke schichten,
2 Becher Sahne mit Tomatenketchup anrühren, drüber gießen
und das Ganze dann bei 160/170 Grad im Heißluftofen ne gute Stunde überbacken.
Nach Ablauf der halben Garzeit geriebenen Parmesan drüberstreuen.
Geriebener Emmentaler passt geschmacklich genauso gut.


Voilà...es ist angerichtet...
dazu passt ein Salat oder wie man sieht auch einfach nur Brot.

Bovisten sind ja essbar und bei diesem hatten wir ebenfalls Glück als wir ihn auf der Spazierrunde in diesem Jahr fast an gleicher Stelle wie im letzten sahen. Aber aus der Ferne konnte ich kein gescheites Bild für Juttas Projekt knipsen. Daher ist der Hausherr kurzerhand über den Zaun in die Wiese "gejumpt" und schoss aus nächster Nähe dieses Foto. ;-)
 
Ich bin gespannt, ob wir den begehrten riesigen Pilz beim nächsten Spaziergang wiedersehen... der vom letzten Jahr wart eine Woche später nicht gesehen, da waren die Pilzliebhaber sehr fix mit der Ernte.

Dieser mir unbekannte Fruchtkörper ist dagegen bestimmt nicht zum Verzehr geeignet. Den konnte ich einfacher auf's Bild bannen, denn er stand beim Sohnemann auf dem Rasen.


Nun wünsche ich euch einen guten Start ins Wochenende und schicke meine Freitagsblümchen ganz fix zu Helga/Holunderbluetchen.
 
Bis dahin macht es euch gemütlich und habt es fein, Marita
 
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Sonntag, 7. November 2021

*Herbstleuchten im Maximilianpark*

Wie in den letzten Jahren fand auch in diesem das Herbstleuchten im nahegelegenen Maximilianpark in Hamm statt. Kurz vor knapp hatten wir uns entschlossen und Glück, noch einen der online zu buchenden Einlasstermine am vorletzten Oktobertag zu erhalten, denn am 1. November endete die Illumination.
Das Herbstleuchten ist immer ein zauberhafter Einstieg in die dunkle Jahreszeit und so konnten wir erneut eine wieder völlig andere Licht- und Farbinszenierung als die Jahre zuvor erleben. 
Bäume, Sträucher, Wiesen und Gebäude - vor allem das Wahrzeichen des Parks - erstrahlten in besonderem Glanz. Zahlreiche Projektionen wie z.B. auf dem Glaselefanten, dem Wahrzeichen des Parks und der Stadt Hamm, sowie Video- und Klanginstallationen ließen nicht nur uns innehalten.
 
So wünsche ich euch viel Spaß beim Eintauchen in den kunstvoll beleuchteten Park. 

























Wer mehr über den Maxipark, der aus der ehemaligen Zeche „Maximilian“ im Jahr 1984 im Zuge der ersten Landesgartenschau entstand, erfahren möchte, kann gerne mal in meine ersten Posts reinlesen. Hier, hier und hier habe ich darüber berichtet und auch das Herbstleuchten aus dem Jahr 2014 ist hier zu sehen.

Heute mal mehr ein visueller Post, der euch hoffentlich auch gefallen hat.

Bis dahin - habt es fein, Marita

Freitag, 5. November 2021

Freitagsblümchen & possierliche Kerlchen

In der Makramee-Vase zeigen sich heute Eukalyptus, gelbgoldenes Eichenlaub und orangene Zierpaprika. Dazu beduften zwei Quitten das dekorierte Holzbrett.

Die braune Glasvase wurde für kleines Geld angeboten und als Erstes war zuhause der herbstliche Schnickschnack daran über. Recht schnell stand der Plan, das Glasteil mit Makrameegarn zu verschönern.

Wirklich recht fix gemacht.

Auch die Callicarpa-Zweige aus dem Garten fühlen sich beim Eukalyptus wohl.
Dazu die schöne Karte von Astrid vom Terrassentisch im September...vielen lieben Dank nochmal.. und schon sieht die veränderte Kombination ganz anders aus.



Nach den herbstlichen Eindrücken hier auf dem Blog zeige ich heute ein paar Bilder aus dem August von den possierlichen Erdmännchen im Zoo  .
Teilweise aus der bodennahen Perspektive geknipst passen die Bilder auch gut zu Juttas Projekt Close to the ground.



Sind schon niedlich, die flinken Kerlchen.





Nun wünsche ich euch ein feines Wochenende und hoffe, dass meine Zeit mal für eine große Blogrunde bei euch reicht. 
 
Bleibt schön gesund - bis dahin, Marita

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Montag, 1. November 2021

Jahresprojekt 2021 - Schloss Borbeck, Stammhaus Krupp sowie Villa Hügel und Baldeneysee

 Eigentlich hatte ich im Oktober gar nicht mehr damit gerechnet, den geplanten Glücksort im Ruhrgebiet für mein Jahresprojekt bei Andrea/die Zitronenfalterin besuchen zu können. Doch vorletztes Wochenende machten wir uns auf den Weg nach Essen und wie vorhergesagt hatten wir das tollste Wetterchen. Morgens kurz nach zehn präsentierte sich überm Schloss Borbeck der Himmel noch leicht bedeckt, doch die Sonne blinzelte bereits stellenweise durch die Wolkendecke.

Das barocke Wasserschloss liegt umgeben von einem weitläufigen Naturpark im nördlichen Essener Stadtteil Borbeck.
Seit dem 14. Jahrhundert war es bevorzugte Residenz der Essener Fürstäbtissinnen und erhielt seine heutige äußere Gestalt im 18. Jahrhundert. Seit den 1980er Jahren wird es als Veranstaltungsort für Weiterbildungsangebote und Kulturveranstaltungen genutzt.

Wir waren nicht die einzigen Spaziergänger, die sich am stimmungsvollen Morgenlicht erfreuten - ein freundliches Hallo kam uns da des öfteren entgegen.

Ein wenig Dunst lag noch über den Baumspitzen - einfach nur atemberaubend schön dieser stille Blick.

Borbecks Schlosspark gilt als einer der ältesten Parkanlagen des Rheinlands, denn die Äbtissin Elisabeth von Manderscheid-Blankenheim ließ den zum Schloss gehörigen Buchenwald schon im 16. Jahrhundert in einen Waldpark umgestalten.

Weiter ging unsere Fahrt zum Kruppschen Stammhaus in der Altendorfer Straße.

Friedrich Krupp (* 1787, † 1826) ließ dieses kleine Gebäude 1818/19 für den Betriebsleiter der Gussstahlfabrik in der Nähe seiner 1811 gegründeten Schmelzhütte erbauen. Zunächst gingen am 18. Oktober 1819 acht Schmelzöfen in Betrieb. Doch 1824 räumte Friedrich Krupp aus finanziellen Gründen sein Geburtshaus am Flachsmarkt und zog mit seiner Familie in dieses Aufseherhaus auf dem Fabrikgelände um, welches in den kommenden 20 Jahren als Wohnhaus und Firmenzentrale diente.
gibt es bei Wiki noch mehr zu erfahren



Gleich nebenan präsentiert sich das heutige thyssenkrupp Quartier - einem Campus aus 13 Gebäuden.

Ein langes Wasserbecken inmitten des Campus mit Blick auf die Konzernzentrale

Der Panoramablick

Auf die älteste Tankstelle in einem Hinterhof mussten wir - nach einem Tipp von dieweltenbummler - anschließend für euch auch einen Blick werfen. Danach wurde im Jahr 1924 in der Gemarkenstraße zum ersten Mal Benzin gezapft.

Und na klar, dann stand die Villa Hügel auf unserem Besuchsprogramm, die im Essener Stadtteil Bredeney 1870–1873 von Alfred Krupp errichtet wurde und das ehemalige Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp war. Eine Führung hatten wir nicht gebucht, denn dafür reichte unsere Zeit nicht. 
Nach Auswertung der alten Pläne umfasst die Villa Hügel mit beiden Gebäuden, Verbindungstrakt, Keller und Dachgeschoss 269 Räume mit insgesamt 8.100 Quadratmetern, davon 103 Hauptwohnräume mit 4.500 Quadratmetern.

Doch allein das gigantisch-imposante Gebäude oberhalb des Baldeneysees in Natura zu sehen war einen Besuch wert und ebenfalls der sehenswerte 28 Hektar große Hügelpark... den haben wir natürlich nur in Teilen erschlossen, denn es stand für den Tag noch der Baldeneysee auf dem Plan.
 

Herbststimmung im Park

Eingangsportal des großen Hauses
 
 
 Blick auf die Südfassade mit dem in 2018 angelegten Lindenhain.

Von dort der Blick auf das im Glücksortebuch beschriebene Spatzenhaus und die Ruhr/den Baldeneysee...könnt ihr meine Markierung des Sees rechts unten erkennen?

Das Spatzenhaus, ein kleines Fachwerkhaus, welches zu Friedrich Alfred Krupps Zeiten (1854-1902) als Spielhaus für die Töchter Barbara und Bertha erbaut wurde. Hier haben die kleinen Krupptöchter Gäste empfangen und bewirtet...so steht es jedenfalls im Buch beschrieben.

Am Spatzenhaus der Märchenbrunnen... rechts unter Rotkäppchen zu sehen

Der weitläufige Park mit wunderschönen Gehölzen im Herbstkleid.
Um den Park zu seinen Lebzeiten vervollkommnet zu sehen, ließ Alred Krupp sogar eine ausgewachsene Allee kaufen und aufwendig dorthin verpflanzen. Die Krupp-Schmiede fertigte eigens Spezialwagen für den komplizierten Transport an. Einige dieser Bäume sind heute noch im Park zu bestaunen....so ist es im Glücksortebuch zu lesen.



Der letzte Punkt auf dem Ablaufplan war der Baldeneysee, dem größten der sechs Ruhrstauseen, um dort die schon gezeigte Kaffeepause einzunehmen. ;-) 
Nach der Stärkung ging es zunächst hoch zum Hermannsblick...mit Aussicht auf den See. Zu Fuß dann weiter...

zur alten Eisenbahnbrücke von Kupferdreh, jetzt Rad- und Wanderweg, die am Ostende des Baldeneysees liegt.

Aus anderer Perspektive

Blick auf die Kampmannbrücke

Und damit endet unser Ausflug zu zwei weiteren Glücksorten im Ruhrgebiet.
Ich hoffe, auch dieses Mal seid ihr gerne mitgekommen...selbst wenn es heute eine Bilderflut gab. Wohin es dann im nächsten Monat geht weiß ich noch nicht, denn eigentlich sind alle für mich interessanten Ziele erreicht.

Zur Orientierung und Ideenfindung
1.📌 Herten
2.📌 Dortmund
6.📌 Dorsten und Waltrop
9.📌Essen



Habt einen guten Start in den November...der erste Tag des Monats präsentierte sich hier wie die letzten goldenen Oktobertage - schön war's heute.
Bis dahin - habt es fein, Marita

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