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Montag, 12. September 2022

Herrenhäuser Gärten in Hannover

Im Juni verbrachten wir vier Tage in Hannover und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der niedersächsischen Landeshauptstadt zählen zweifellos die Herrenhäuser Gärten. Sie bestehen aus dem Großen Garten, dem Berggarten, dem Georgengarten und dem Welfengarten. Der Große Garten in Herrenhausen zählt zu den bedeutendsten Barockgärten in Europa und ist das historische Kernstück der Herrenhäuser Gärten.
Meine Eindrücke haben es noch nicht auf den Blog geschafft und da ich hier gerne auch mal nachlese, zeige ich nun etwas verspätet ;-) die entstandenen Bilder einfach in lockerer Reihenfolge.
 
Zunächst empfing uns dieses Bild im Eingangsbereich am Großen Garten

mit stimmigen Pflanzungen und

auch hier war schon um diese Jahreszeit die Trockenheit am Laub der Elfenblumen sichtbar.

Direkt hinter dem Eingangsbereich stiegen wir zunächst die Treppe hoch, um auf die Balustrade auf der großen Kaskade zu gelangen ...

ein blühender Vagabund durfte dabei die Treppenstufe verschönern...

...und dann hatten wir diesen Ausblick auf das große Parterre.

 Vom Balkon am Schloss Herrenhausen
 
 
wurde uns dieser Blick ermöglicht  
 nun ist die Wasserglocke mittig im Bild und dahinter die große Fontäne 
 
Wiki weiß:
Das Schloss Herrenhausen ist ursprünglich ein Bauwerk des Barock aus dem 17. Jahrhundert. Es ist Bezugs- und Ausgangspunkt für die Planung und Gestaltung des Großen Gartens in Hannover. Im 19. Jahrhundert erfolgte eine Umgestaltung in Sinne des Klassizismus. Infolge der Luftangriffe auf die Stadt Hannover während des Zweiten Weltkrieges brannte das Hauptgebäude am 18. Oktober 1943 vollständig ab. In den Jahren 2011/2012 wurde mit finanzieller Hilfe der VolkswagenStiftung das klassizistische Schloss rekonstruiert. Es wurden ein Tagungszentrum und ein Museum eingerichtet und im Jahr 2013 eröffnet.

Und natürlich wollte ich die Grotte von Niki de Saint Phalle im Großen Garten sehen. 
Die drei Nanas in der Innenstadt hatte ich euch hier schon gezeigt.

Seit 1998 arbeitete Niki de Saint Phalle für Hannover an der Neugestaltung der Grotte. Die Ehrenbürgerin der Stadt Hannover verstarb ein Jahr vor der Fertigstellung der beeindruckenden Grotte im Großen Garten. Die von ihr gefertigten detaillierten Pläne und zahlreiche Informationen ihrer Mitarbeiter ermöglichten die Fertigstellung (in) der (neu gestalteten) Grotte. Die Grotte in Herrenhausen ist somit das letzte große Kunstprojekt, das Niki de Saint Phalle vor ihrem Tod abschloss.

Die Grotte wurde 2003 wieder eröffnet.

Die große Fontäne... im Hintergrund Schloss Herrenhausen

 In den formal angelegten Gärten gab es blühende und auch "verwilderte" Gartenzimmer, die man nicht betreten konnte. Ich fand das wunderbar, denn so hatten auch Insekten und Vögel einen eigenen natürlichen Lebensraum.
Die blühenden Gartenzimmer durfte man natürlich ganz aus der Nähe betrachten und darin schlendern.

Beeindruckend gestaltet fand ich das Gartentheater..

einmal in die entgegen gesetzte Richtung geschaut mit Blick auf das Theaterrund



Der Zuschauerraum

Orangenparterre

Anschließend stand der Besuch im Berggarten an, der sozusagen auf der anderen Straßenseite liegt.
Hierbei handelt es sich um einen botanischen Schaugarten mit rund 12.000 verschiedenen Pflanzenarten. In seinen Schauhäusern lassen sich ganzjährig unter anderem bis zu 800 blühende Orchideen, tropische Raritäten, vielfältige Kakteen und Sukkulenten entdecken. Es gibt viele Themengärten u.a. den Präriegarten, Staudenbeete und alter Baumbestand, welche uns mehr interessierten als die Schauhäuser.

Der Eingangsbereich mit der wunderbaren "Johanniswolke" im Hintergrund.







Lindenallee mit Mausoleum am Ende der Sichtachse

Weißbunte Buche gepflanzt 1967

Süntelbuche

Seit über 100 Jahren schon wächst am Ende des Staudengrundes im Berggarten Hannover eine Süntelbuche. Die rechtwinklig gebogenen und hängenden Äste, Seitenäste, die scheinbar über die Erde kriechen und Verwachsungen am Stamm und Ästen regen die Phantasie an. Der Hauptstamm der Süntelbuche, die ca. 1880 gepflanzt wurde, hat einen Umfang von stolzen 2,80m. Kaum zu glauben, dass es sich um eine einzige Buche handelt, deren Baumkrone üppige Ausmaße von ungefähr 750 qm bildet. Ihre Äste scheinen sich förmlich am Stützgitter festzuhalten. Noch vor 100 Jahren gab es im Süntel einen ganzen Wald mit Süntelbuchen. Doch damals wurde der Wald gerodet und die Buchen als "Teufelsholz" verbrannt. Nun setzt sich der Freundeskreis Süntel-Buche aktiv für die Erhaltung der seltenen Mutation einer Rotbuche ein und betreut u.a. ein Arboretum am Rande des Deisters.

Die Süntelbuche im Berggarten ist eines der größten Exemplare in Niedersachsen. Eine ganze Allee dieser mystischen Bäume kann man im Kurpark von Bad Nenndorf bewundern.



Bibliotheksgebäude, der heutige Sitz der Gartenverwaltung, mit umliegenden Schauhäusern...

z.B. das Orchideenhaus.

Mit der bunten Blütenpracht endet nun mein Bericht über unsere Zeit in Hannover. Wer möchte, kann auch hier gerne einmal unsere Unternehmungen in Bild und Wort ;-)) miterleben.

Habt eine gute neue Woche - bis dahin, Marita

Wegen Verlinkung mit Juttas Projekt , dem DND bei Elke mainzauber und Astrids Linkparty "Mein Freund, der Baum" ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.

Freitag, 8. Juli 2022

Freitagsblümchen & Impressionen aus Hannover

 Aktuell präsentieren sie sich so auf dem Esszimmertisch.. weiße Gerbera vom Markt mit Frauenmantel aus dem Garten. Dazu das Kerzenglas und kleine Schneckenhäuser und fertig ist die sommerliche Blumendeko.

Hach, Frauenmantel ist einfach immer toll anzusehen und ein idealer Füller im Blumenstrauß.

Ein wenig wird immer probiert beim Fotoshooting. ;-))

Und das nun die ursprüngliche Vasenfüllung in der grünen Vase... Gerbera mit dunkler Mitte find ich ja wirklich edel und diese mit Hostablättern aus dem Garten umhüllt.

Nun zu den Hannover-Impressionen...
im Juni verbrachten wir vier Tage dort...zunächst war die Nutzung des 9€ Tickets angedacht, da es von uns aus gar nicht so weit bis in die niedersächsische Landeshaupstadt ist. Da die Räder auch dabei sein sollten sowie natürlich das Gepäck (dann in Gepäcktaschen) und das alles in vermutlich überfüllte Züge zu bekommen...neeee, darauf hatte ich dann absolut keine Lust. 
Also wurde der Fahrradträger angebaut und ab ging es mitten in Hannovers City. Dabei hatten wir gar nicht bedacht bzw. wussten wir bis einen Tag vorher gar nicht ;-)) , dass wir am Sonntag des Niedersachsentages ankommen würden. Bis wir die Innenstadt-Sperrungen umfahren und zum Hotel durchgewunken wurden dauerte es schon seine Zeit.
Einige Impressionen zeige ich euch heute...für die Herrenhäuser Gärten gibt es demnächst mal einen weiteren Post.
Wir waren fast ausschließlich mit den Rädern unterwegs und es war wirklich klasse ganz fix von A nach B zu kommen, denn auch das innerstädtische Radwegenetz ist gut ausgebaut.
 
Das neue Rathaus...so neu ist es gar nicht - der schlossähnliche Prachtbau wurde von 1901 bis 1913 errichtet und ist direkt am Maschsee gelegen.

Das alte Rathaus mit weitgehend mittelalterlichem Marktflügel. Erste Gebäudeteile wurden im Jahr 1410 errichtet, 1943 kam es zur Zerstörung vor allem der ältesten Teile des Gebäudekomplexes, die 1953 wiederhergestellt wurden und 1964 wurde der Schaugiebel an der Westseite rekonstruiert.

Den roten Faden liefen wir am Sonntagnachmittag, der uns auf 4,3 km zu 36 Sehenswürdigkeiten brachte und um uns in der Stadt schon mal ein wenig zu orientieren. Ich kann mich daran erinnern, dass wir vor Jahrzehnten auch schon dort entlang liefen.



Markthalle, wie ihr unschwer erkennt ;-) ...leider kamen wir zu spät und viele Betreiber hatten ihren Stand schon dicht gemacht.

Maschsee, ein 78ha großes künstlich angelegtes Gewässer direkt am südlichen Stadtzentrum von Hannover gelegen.

Es ist ein beliebtes Ausflugsziel wie rechts zu sehen das Strandbad und Naherholungsgebiet, welches wir ebenfalls umradelten.

"Treffen unterm Schwanz"...dafür müsst ihr euch schon in Hannover befinden, denn damit ist das Reiterstandbild von Ernst-August am Hauptbahnhof gemeint.
Das Ernst-August Denkmal ist neben der nachfolgenden Kröpcke-Uhr einer der wichtigsten Treffpunkte in Hannover, der gemeinhin als "Unterm Schwanz" bezeichnet wird.

Die Kröpcke-Uhr ist eines der Wahrzeichen von Hannover. Sie wurde ursprünglich als Wettersäule entworfen. 
Süß die Ampelmännchen, oder??? Irgendwo in H geknipst.

Durch die Eilenriede, den Stadtwald Hannovers, radelten wir mehrmals...sie ist der größte Städtische Wald Europas wie zu lesen ist.

Für dieses Bild ging ich in die Hocke und damit kann es zu Juttas Projekt... und ist keine Werbung. ;-))

Nun schicke ich meine Blümchen zu Helga/Holunderbluetchen und wünsche euch ein feines Wochenende.
 
Bis dahin liebe Freitagsgrüße von Marita
 
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