Mittwoch, 30. März 2022

12tel Blick und Monatscollage März 2022

Es ist wieder Zeit für den 12tel Blick und wie jeden Monat gibt es bei Eva Fuchs die monatliche Challenge auf ihrem Blog. 
Der Wasserblick zeigt wieder ein ruhiges, beschauliches Flüsschen bei Sonnenschein.

Hier zum Vergleich der kleine Fluss im Januar und Februar.

Der zweite Blick zeigt Anfang März kaum eine Veränderung der Vegetation...ich denke, Anfang April hat die Natur dann erstes Grün zu bieten. Und die Sonne steht am Spätnachmittag schon eindeutig höher.

Monatscollage... das erste Vierteljahr im Überblick.


Und auch bei Birgitt treffen wir uns mit unserem monatlichen Rückblick und verlinken ihn auf ihrem Blog.

Im März
  • berichtete ich im Rahmen des Jahresprojekts über den Besuch des Ortes Rheda-Wiedenbrück in OWL
  • war ich mit zwei Freundinnen frühstücken und auch ein kleines Familien-Kaffeetrinken konnte stattfinden
  •  wurde die Vorstellung "Unser blauer Planet live in Concert " nun endgültig abgesagt, nachdem von 2020 auf 2021 und 2022 verschoben wurde
  • entstanden kleine Osterbasteleien
  • bestand weiterhin Sorge um den Pa und damit einhergehende Krankenhausbesuche sowie Organisation mit vielen Telefonaten und Gesprächen
  • mussten wir ein liebes Familienmitglied (jünger als ich) verabschieden
  • nahmen wir uns eine Auszeit und reisten zur Mandelblüte in der Pfalz
  • genossen wir den Sonnenschein und vermissten den dringend notwendigen nächtlichen ;-)) Regen.
  • und daher hat es nur 12l Niederschlag ins Regenmesser gespült..am 31.03. gab es 5l dazu ....zum Vergleich: im Februar 102l, Januar 36l.

 Für Jutta habe ich noch ein Bild aus Gimmeldingen und Deidesheim. Diese Kellerklappen-Schönheiten sah man sehr häufig... aus der bodennahen Perspektive geknipst. 
Kann mir jemand sagen wie sie korrekt bezeichnet werden???



Und damit verabschiede ich mich bis zum Friday-Flowerday.

Habt es fein, Marita
 
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Sonntag, 27. März 2022

Zur Mandelblüte in die Pfalz

Ihr Lieben, von weißen, hellrosa und kräfig rosa-roten Blütenträumen möchte ich euch berichten, denn wir waren für einige Tage zur Mandelblüte in der Pfalz. Schon lange stand diese Blüte auf meiner must-visit-list und da war eigentlich der Plan nach Mallorca zu fliegen. Doch das wurde in C-Zeiten hintan gestellt und ein würdiger Ersatz für dieses Naturschauspiel gefunden.
Jedes Jahr von März bis Mitte April blühen in der Pfalz die Mandelbäume in ihren schönsten Farben und die Reben an der Weinstraße werden durch die Pracht der blühenden Mandelbäume umgeben.
 
  
Vor allem der Ort Gimmeldingen - ein Ortsteil von Neustadt an der Weinstraße mit 2500 Einwohnern  - wird durch die Mandelblüte in ein Blütenmeer verwandelt. Der Besuch war am vergangenen Samstag der Auftakt unseres Kurzurlaubs. Die Zufahrten ins Dorf waren abgesperrt und wurden durch das Ordnungsamt kontrolliert mit dem Hinweis, ausnahmsweise in den breiten Zuwegungen der Weinbauflächen parken zu dürfen.

Eigentlich findet dort jährlich das erste Weinfest der Saison mit Vorstellung der Mandelblütenkönigin und ihrer Prinzessinnen statt. Doch dieses Jahr wurde es aufgrund der Pandemie erneut abgesagt. Unser Glück, denn zu diesem Termin, der übrigens kurzfristig nach Fortschritt der Mandelblüte festgelegt wird, erwartet das Dorf einen Ansturm von tausenden Touristen und das brauchten wir so gar nicht.
 
Also alles gut... und unser Gästeführer erklärte uns auf einer ca. zweistündigen Tour alles Wissenswerte rund um Region und Mandelblüte. Die Gegend wird durch ein mildes Kima geprägt, sodass auch Feigen, Kiwis und Zitrusfrüchte wachsen.
 
Am schönsten lässt sich die Mandelblüte auf dem Pfälzer Mandelpfad erleben - hier das Bild aus Gimmeldingen - auf knapp 80km geht es von Bad Dürkheim bis zum Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach an der Grenze zum Elsass.

Mandelbaum und Wein

Das Einzigartige an den Mandelbäumen ist ihr Drehwuchs des Stamms

... was man hier nochmal sehr schön erkennen kann.

Wusstet ihr, dass die weißen und hellrosa Mandelblüten auf die süße Mandel hindeuten und bei den rosa-roten Mandelblüten handelt es sich um eine Bittermandel? Mir war das bis dato noch nicht bekannt. 
Der überwiegende Teil der hierzulande verarbeiteten Mandeln kommt aus Kalifornien und der zweitgrößte Importeur ist Spanien. Weiter wird sie im Mittelmeerraum, Iran und der Türkei angebaut. Geerntet wird die Mandel, die als Steinobst gilt und zu den Rosengewächsen gehört, von August bis Mitte Oktober. Die Mandel wird aufgrund des hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und gesunden Fetten als "Superfood" bezeichnet und wird u.a. zu Adventsköstlichkeiten, Marzipan, Mandelöl, -mus oder -mehl verarbeitet.

Beeindruckend

Blick auf die Laurentius-Kirche von Gimmeldingen
 
Hier beginnen auch die Gästeführungen auf dem Kirchplatz. Links der Mandelzweig mit der Gimmeldinger Meerspinne, der bekanntesten Weinlage



Eine Kaffeepause mit Heißgetränk im urigen Pfarrhof musste sein, denn trotz des sonnigen Wetters pfiff der Wind ordentlich und ich war froh, den Wintermantel mit dickem Schal und Handschuhen eingepackt zu haben.







Blick vom Mandelpfad

Ein weiteres Feld beim Jahresbingo bei antetanni und Sabine gab es auch: Urlaubsgrüße
 
Beendet haben wir nun unseren Frühlingsrundgang - diese Auszeit und die erwachende Natur zu erleben war für mich eine wohltuende kurze Ablenkung von den Wirren unserer Zeit und den damit verbundenen Kriegsgeschehnissen in der Ukraine.
 
Ich wünsche euch eine gute neue Woche - bis dahin, Marita
 
Ebenfalls verlinkt bei "Mein Freund, der Baum" und niwibo sucht ... den Frühling und daher ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.
 
 

Freitag, 25. März 2022

Freitagsblümchen & Fernsicht

 Einmal quer durch die Gartenbeete und einige Narzissentuffs mussten einen Blütenstiel herausrücken...ich schneide ja eher wenig an Blühendem im Garten und somit fällt ein kleines Sträußchen an fehlenden Blüten gar nicht mal auf. Zusammen mit den Wachsblümchen von hier und den auf dem Spazierweg liegenden Schnittgutzweigen der Weidenkätzchen...ich weiß sie stehen unter Naturschutz und abschneiden würde ich sie auf gar keinen Fall...stehen sie in der schwarz angesprühten Flasche. Das kleine goldene Huhn gibt dem Ganzen einen österlichen Anstrich und die Kerze darf natürlich auch nicht fehlen. ;-))

So schön Narzissen auch anzusehen sind, ihren Duft mag ich nicht so gern.

Große und kleine Blüten als Türmchen zusammen gebunden.

 
Ein paar Tage waren wir unterwegs um die momentanen Anforderungen kurzzeitig hinter uns zu lassen...weit gefehlt wenn man immer in telefonischem Kontakt ist, doch es war schön mal herauszukommen und auch die bedrückenden Nachrichten nur am Rande mitzubekommen. Der Alltag hat uns nun wieder, aber die Erinnerungen bleiben.
 
Ein kurzer Abstecher zur Burgruine Wachtenburg unternahmen wir bevor es u.a. nach Neustadt a.d.W. ging. Der Fußweg führte uns hoch hinauf und dabei den Blick nach oben

oder auf die Sonne gerichtet...

sowie aus bodennaher Perspektive Steinmännchen mit der Kamera festgehalten.

Da ist sie nun...die Wachtenburg 
die aus dem 12. Jahrhundert stammende Spornburg wurde in 232 m ü. NN auf dem Schlossberg errichtet. Die Ruine ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Wachenheim und wird wegen der spektakulären Aussicht auch als „Balkon der Pfalz“ bezeichnet. Bei gutem Wetter kann man bis zum Odenwald sehen.

 108 Treppen-Stufen den Turm hinauf und wir sind oben...seid ihr schwindelfrei???

Dann habt ihr einen tollen Fernblick vom "Balkon der Pfalz". ;-))

Damit sind wir unten angekommen und demnächst geht es hier weiter mit weißen und rosa Blütenträumen. :-))

Ein sonniges Wochenende wird uns versprochen...genießt es und startet gut in die Sommerzeit. Ich werde die nächsten Tage eine Blogrunde drehen und bei euch vorbeischauen.

Ich wünsche euch trotz all der bedrückenden Nachrichten und Geschehnisse ein schönes Wochenende - bis dahin, Marita

 Verlinkt mit Holunderbluetchen, niwibo sucht....den Blick nach oben und close to the ground

Sonntag, 20. März 2022

Kleiner, fliegender Edelstein - der Eisvogel

 Der Hausherr hatte schon lange das Bestreben, den Eisvogel mal in einer Fotosession festzuhalten...dieses ist ihm vor einigen Tagen gelungen.
Hier zeige ich euch seine Bilder von zweien der kleinen fliegenden Edelsteinen, wie der Eisvogel auch bezeichnet wird.

Ein Vogel mit festen Gewohnheiten so schreibt der NABU auf seiner Seite

Meisterfischer, Königsfischer, blauer Blitz oder fliegender Edelstein wird er genannt, der Eisvogel ist einfach ein Vogel der Superlative. Obwohl er nirgends häufig und nicht leicht zu beobachten ist, ist er einer der bekanntesten Vertreter unserer Vogelwelt und das nicht erst seit der Bierwerbung im Fernsehen. Mehrere Faktoren sorgen für seine Popularität: Er ist der einzige Vertreter der Eisvogel-Familie in Mitteleuropa, seine Gefiederfärbung ist exotisch und unverwechselbar und er betreibt spektakulären Fischfang.
Reizvoll und bezaubernd ist seine Gefiederfärbung: Je nach Lichteinfall schimmern Flügel und Scheitel grünlichblau bis grün, über Rücken und Bürzel zieht ein azur- bis kobaltblauer Streifen. Damit erscheint der Eisvogel im Flug an Rücken und Schwanz am hellsten. Die Unterseite und Wangenflecken leuchten in warmem Orange-Braun, rein weiß sind die Kehle und Halsseitenflecken, die Beine rosarot. Der Schnabel der Männchen ist ganz schwarz, bei Weibchen hat der Unterschnabel eine rote Basis. 
 
Noch sitzt er allein und wartet....

...doch da ist Gesellschaft in Sicht.

Trotz ihrer Buntheit sind Eisvögel nicht auffällig. Gerade die intensive Färbung verschafft dem Eisvogel beste Tarnung in seinem Lebensraum: Im ständigen Wechselspiel aus Licht und Schatten am Ufer lösen sich seine Konturen regelrecht auf und er ist mitunter schwer zu entdecken.

Typische Lebensräume sind fischreiche, von Bäumen gesäumte, nicht zu schnell fließende Flüsse und Bäche mit klarem Wasser und steilen Ufern. Als Flaggschiffart könnte kaum eine Art die Lebensgemeinschaft naturnaher Gewässer besser vertreten als der Eisvogel. Von seinem Lebensraum erwartet er zweierlei: Im Wasser reichlich Nahrung und über dem Wasserspiegel Steilufer als Brutplätze und Sitzwarten für die Jagd.

Die beiden genießen die Sonne

...und ihr warmes Plätzchen.
Einmal die Sonne im Rücken...

und nun ist der orange-rotbraune Bauch zum Sonnenbaden dran.
 
 
Damit wünsche ich euch eine gute neue Woche, für die nicht nur hier im Westen schönstes Frühlingswetter vorhergesagt ist.
 
Genießt die Sonne beim Spaziergang, dem ein oder anderen Sonnenbad auf Balkon oder Terrasse...vielleicht gibt es für uns das erste Eis der Saison im Freien.
 
Bis dahin - Marita
 
Verlinkt beim DND bei Elke-Mainzauber und daher ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.