Am letzten Donnerstag im Monat sammelt Birgitt unsere Collagen auf
ihrem Blog - heute ist es wieder soweit.... jedoch bleibt noch ein wenig Zeit bis Ende Mai.
Im Mai
- nahm ich euch im Rahmen des Jahresprojekts bei Andrea/dieZitronenfalterin mit in die Innenstadt von Essen und zum Monatsspaziergang nach Essen-Kettwig
- besuchte ich in Essen das Dunkelmuseum Stockfinster
- und war zu einer Führung bei den Dülmener Wildpferden, die hier in 50km Entfernung leben.
- bei 12 von 12 konntet ihr mich auch in diesem Monat begleiten
- wurde das "Outdoorzimmer"eingeweiht
- machte ich mit meinem Radel in einer Gruppe von 10 Personen eine Dreitagestour am Niederrhein
- stand häufig ein Besuch bei der Enkelmaus an und ich hatte Spaß am Großelternnachmittag in der Kita
- freute ich mich auf gleich mehrere Treffen mit ganz lieben Menschen, aber es gab auch einen traurigen Anlass wie die Beerdigung eines nahen Verwandten
- sind weitere große Vorhaben an Pfingsten bzw. bis Ende des Monats nicht geplant, mal schauen, was uns noch so einfällt.
- hatte es bis heute 70l Niederschlag gegeben... abwarten was in der verbleibenden knappen Woche noch zusammen kommt.
Verständlicherweise
kann ich hier nur meine Bilder aus dem Vorraum zeigen, denn der
Dunkel-Parcours, durch den wir - ausgerüstet mit einem Blindenstock -
geleitet wurden, war stockfinster. Wir hatten das Glück, dass wir an
einem Mittwoch um 11 Uhr einen Termin gebucht hatten und so waren wir die einzigen Besucher der Gruppe.
Selbst
zu erleben wie herausfordernd der Alltag ohne Augenlicht sein kann, war
schon eine tiefgreifende Erfahrung. In den verschiedenen Themenräumen kann die Alltagssituation von blinden Menschen erlebt werden.... und gerade auch den Parcours-Raum, in dem
Verkehrssituationen simuliert werden, fand ich besonders beschwerlich und heikel.
Da keine weiteren Besucher unserer
Gruppe angehörten, hatten wir richtig viel Zeit für Fragen an
und Erklärungen durch den Guide.
Es wird einem erstmals richtig bewusst, wie hilflos wir ohne unser Augenlicht wären.
Das
Kickern und den Baskettballkorb zu treffen war in der absoluten
Dunkelheit genauso eine Schwierigkeit wie das Erkennen von Schriftzügen, Ertasten von Gegenständen
sowie Schätzen des Gewichts um nur einiges zu nennen.
Auf der website ist zu lesen
Unsere blinden oder stark sehbehinderten Guides führen dich durch
stockfinstere Räume und nehmen dich mit auf eine Reise in Ihre Welt.
Zusätzlich haben wir einige spannende Herausforderungen integriert;
versuche einen Basketballkorb zu treffen, eine typische
Ruhrpott-Kohlenlore zu befüllen oder das Gewicht bekannter Gegenstände
zu schätzen.
Ich kann nur sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und wir hatten lustige Situationen in allen Themenräumen. Daher kann ich es nur jedem empfehlen, um die Alltagssituationen mit ihren Schwierigkeiten für Blinde und Sehbehinderte etwas besser verstehen bzw. nachempfinden zu können.
Danke an die Verantwortlichen des Dunkelmuseums, dass ich meine Bilder hier zeigen darf.
Hier geht es gleich zum gemütlichenTreffen mit gemeinsamem Crepes backen und heute Nachmittag wartet die Enkelmaus auf Oma und Opa, die sie von der Kita abholen werden.
Damit wünsche ich euch einen schönen Donnerstag -
bis morgen bei den Freitagsblümchen, Marita
Wegen Verlinkung bei Birgitts Monatscollage ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.










