Die Nadelkissen-Protea bekommt einen zweiten Auftritt, da sie ja erfahrungsgemäß sehr lange hält und nach wie vor einen schönen Anblick bietet. Kombiniert habe ich sie mit dem wilden japanischen Staudenknöterich vom Bahndamm, da er farblich und filigran so gut in meine gesamte Präsentation passt.
Die goldene Vase kennt ihr sicher noch von hier. ;-)
Der Staudenknöterich zählt zu den Neophyten, die als problematische und invasive Pflanze bewertet wird. Sicher habt ihr diese weißen Blütenwolken jetzt auch schon gesichtet.
Das Hortensientöpfchen hatte ich euch bereits bei 12 von 12 gezeigt. Zusammen mit lachsfarbenen Kerzen in den magnetischen Leuchtern und zwei weißen Kürbissen nein, sind keine Babyboos, aber auch essbar kombiniert auf dem schwarzen Holztablett.
Noch etwas näher, wobei die eine Kerze immer in Schieflage gerät auch wenn ich sie vorher kurz aufrichte. Egal, darüber hatte ich schon mal geschrieben und ihr merkt, ich brenne nicht alle Kerzen sofort herunter... zumindest diese großen nicht. Bei den kostengünstigeren habe ich dann gleich zwei oder drei im Einkaufskorb.
Wie ist das bei euch, wird eine Kerze nach der anderen abgebrannt??? Oder habt ihr mehrere in "Gebrauch"? ;-)
Himmelwärts schauten wir auf unserer Radtour am Mittwochabend, denn da konnte man die Stare beobachten wie sie in großer Anzahl über Wiesen und Äcker flogen und sich schon sammelten. Ihre Maximalzahlen erreichen die Starenschwärme im September und Oktober kurz vor dem Abflug nach Süd- und Westeuropa.
Zu Hunderten sitzen sie dann in ländlichen Regionen auf Stromleitungen.
Aufgenommen wurden diese Bilder um 18:19 Uhr und es wurden stetig mehr. Lange kann es nicht mehr dauern bis sie sich in wärmere Gefilde aufmachen.
Habt ihr die "besetzten" Stromleitungen die letzten Tage in eurer Gegend schon entdecken können?
Grund für unsere gemeinsame Abend-Tour war die Tatsache, dass der Hausherr am Vormittag bei seiner Radeltour ein Rotmilanpärchen an uns bekannter Stelle beobachtet hatte und wir dann zu zweit himmelwärts Ausschau halten wollten und versuchen, mit der Kamera ihren anmutigen Gleitflug im Foto festzuhalten. War natürlich reine Glückssache, ob sich beide wieder zeigen würden.
Und tatsächlich... und solch vorzeigbare Impressionen konnten vom Hausherrn mit der Digi geknipst werden.
Der Rotmilan (Milvus milvus) ist ein ausgesprochen schöner
Greifvogel. Mit einer Körperlänge
von 60 bis 66 cm und einer Flügelspannweite von 175 bis 195 cm ist der
Rotmilan größer als ein Mäusebussard, und auch etwas größer als sein
enger Verwandter, der Schwarzmilan.
Er ist schon in der Ferne gut zu erkennen: Von unten betrachtet
bilden die Handschwingen an der Basis ein ausgedehntes weißes
Flügelfeld, im letzten Drittel sind sie wiederum schwarz. Doch das
markanteste Merkmal des Rotmilans ist sein langer, tief gegabelter
Schwanz. Selbst in aufgefächerter Haltung beschreiben die äußeren Federn
eine deutliche Gabelform, weshalb der Rotmilan landläufig auch
Gabelweihe genannt wird.
Hier gibt es mehr Info
Die Mehrheit der nord- und mitteleuropäischen Rotmilane verlässt im
Herbst das Brutgebiet und zieht nach Spanien. Für den Zug in die
Winterquartiere benötigen die eleganten Thermiksegler rund zwei Wochen,
in denen sie täglich Strecken von 50 bis 200 km zurücklegen. Um die
Alpen und die Pyrenäen überqueren zu können, müssen sie eine Flughöhe
von 3.000 Metern erreichen. Schon im Februar kehren die ersten Rotmilane
wieder zurück und besetzen hier ihre gewohnten Brutreviere.
In Zeiten der Erderwärmung jedoch werden die Winter immer milder, und
so kommt es vermehrt vor, dass die Rotmilane nicht fortziehen, im
Brutgebiet ausharren und versuchen, sich mit unseren Siedlungsabfällen
über Wasser zu halten.
Nun husche ich zu Astrid rüber und schaue mir eure Vasenfüllungen an.
Habt ein sonniges Spätsommerwochenende...wir treffen uns gleich mit Freunden und werden frühstücken gehen.
Bis dahin, Marita
Wegen Verlinkung u.a. auch beim DND bei Elke ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.

