Freitag, 21. Januar 2022

Freitagsblümchen & "nose to the ground"

 Nach Wochen hatte ich meinem Gartencenter mal wieder einen Besuch abgestattet und dabei kam ein Bund Eukalyptus zum Schnäppchenpreis mit. Im Floristenladen vor Ort wurde dann noch ein wenig Farbe geshoppt und zwar in Form von Ranunkel, Lisianthus sowie einem üppigen Zweig Wachsblumen. Alles ein wenig auseinander genommen, gekürzt und in die geringelte K-Vase arrangiert. 
Mit Zedernzapfen, Teelicht und Deko Chocolate-Kugel machen sich's meine Freitagsblümchen auf dem kuscheligen Fell gemütlich.

Farbe für diese tristen Tage brauch ich grad und mit Japanrose und Ranunkel kann frau nix falsch machen. Und ein wenig Schoki als Stimmungsaufheller ist auch nicht zu verachten, da ein Inhaltsstoff das Serotonin und damit das Glückshormon im Körper bildet...natürlich in Maßen, ansonsten verursacht der Blick auf die Waage diese Glücksseligkeit zwangsläufig nicht mehr. ;-))))



"Nose to the ground" war wohl das angesagte Motto am Sonntagnachmittag bei allen tierischen Besuchern ...

... und Bewohnern

... des Sees.

Statt des Rundgangs durch die große Stadt zog es uns an den See, wo zur Bewegung an diesem trüben Tag noch ein wenig Durchlüften dazu kam.

Auch einen Schwan konnte man beobachten, wie er seine "nose" unter Wasser

 und den Poppes in die Luft streckte, um am Boden des Sees zu gründeln - eben nach Nahrung zu suchen -

um erfolgreich und in ganzer Schönheit wieder aufzutauchen.

Was setzt ihr dem Januar-Blues entgegen???
Holt ihr euch Farbe oder den Frühling ins Haus, Lichter und Glitzer oder Sport und Bewegung an der frischen Luft???
Jedenfalls hoffe ich erneut auf etwas mehr Sonnenschein an diesem Wochenende als es das letzte dann tatsächlich mit sich brachte...aber schaun mer mal und nehmen wir's wie es kommt, denn die Aussichten sind nicht gerade rosig.
 
Meine Blümchen schicke ich zu Helga/Holunderbluetchen und die "noses" zu Juttas Projekt "close to the ground".
 
Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende.
Habt es fein und bleibt gesund, Marita
 
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Sonntag, 16. Januar 2022

Auf den Spuren...

....von Wilsberg, Thiel  & Co ... 
auf Krimiwanderung wollten wir uns heute begeben, doch das Wetterchen spielte einfach nicht mit. Da wurde eben nichts aus dem geplanten Stadtrundgang, den ich in einem kleinen Büchlein entdeckte. Also habe ich in meinem Archiv gekramt und wir unternehmen nun den virtuellen Trip...habt ihr Lust dazu?
 
Wir starten am Münsteraner Schloss

Das Fürstbischöfliche Schloss im westfälischen Münster ist ein in den Jahren von 1767 bis 1787 im Stil des Barock erbautes Residenzschloss für Münsters vorletzten Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels. Der Architekt Johann Conrad Schlaun errichtete den barocken Bau. Seit 1954 ist es Sitz und Wahrzeichen der Westfälischen Wilhelms-Universität. Das Schloss ist aus dem für Münster typischen Baumberger Sandstein gebaut.
Die 91 Meter lange Dreiflügelanlage mit fünfachsigem Mittelrisalit ist durch die Verwendung von rotem Backstein und hellem Sandstein elegant gestaltet. 1945 wurde das Schloss total zerbombt, zwischen 1947 und 1953 wurde es nach alten Plänen zumindest in seiner äußeren Gestalt wiedererrichtet.
Heute ist es Sitz der Verwaltung der Universität. Im Schlossgarten hat das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Institut für Botanik des Fachbereichs Biologie der Uni Münster seinen Sitz. Gleichzeitig befindet sich dort der Botanische Garten des Instituts, der unregelmäßig zu öffentlichen Führungen einlädt.
Das war es jetzt auch an ausführlichen Information...wir wollen ja schließlich auf Krimiwanderung gehen. ;-)

Tja, wer hätte das vor 20 Jahren gedacht, dass meine Geburtsstadt mal durch gleich zwei Krimiserien und dabei dem Münster-Tatort so bekannt werden wird.
Privatdektektiv Wilsberg sowie Kommisar Thiel und Prof. Boerne ermitteln in Münster und jedes Mal schalten Millionen Zuschauer zur besten abendlichen Sendezeit den Fernseher ein.
Also schauen wir mal, wo die Ermittler ihre Fälle lösen und unternehmen einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt um die zahlreichen Schauplätze zu entdecken.

Vom Schloss führt uns unser Weg entlang der Frauenstraße

zum wohl bekanntesten Drehort der Stadt...dem Antiquariat Solder alias "Wilsberg", in dem regelmäßig für die Wilsberg-Krimis gedreht wird.

Weiter geht es an der Überwasserkirche vorbei...die kennt ihr vom Cityadvent...

über den Aaseitenweg

zum großen Kiepenkerl, wo im Film auch schon Wilsberg zu Gast war.

Rechts daneben seht ihr den kleinen Kiepenkerl. 
Zwei renomierte Restaurants mit sehr guter Küche - unbeauftrage und freiwillige Werbung.

Eine kurze Wegstrecke weiter erreichen wir die Lambertikirche, die in der Wilsbergfolge "Tod im Beichtstuhl" eine Rolle spielt.

und gleichzeitig erreichen wir die schönste Straße Münsters ... den Prinzipalmarkt mit seinen Bogengängen, die in allen Wilsberg- und Tatortfolgen stets zu sehen ist.

Vom historischen Rathaus, in dem das Wilsberg-Team mehrmals drehte...Eindrücke zu Weiberfastnacht im Februar 2019

erreichen wir direkt gegenüber den Domplatz mit dem Paulusdom.

In direkter Nachbarschaft liegt das LWL-Museum für Kunst und Kultur und dort fand im Tatort schon mal eine Kunstausstellung statt.
Ein Bild aus dem Jahr 2017 zur Henry Moore Ausstellung - Impuls für Europa

Dann spazieren wir über die Aegidiistraße zum Aasee und entdecken dort die "Giant Pool Balls"
Die Giant Pool Balls, die drei überdimensionalen Billardkugeln am Aasee, wurden 1977 im Rahmen der ersten Skulptur Projekte Münster vom amerikanischen Pop-Art-Vertreter Claes Oldenburg geschaffen. Längst sind die Betonkugeln (mit einem Durchmesser von dreieinhalb Metern) zu einem Wahrzeichen Münsters geworden.
 
Ein Blick auf die Aaseeterrassen, an denen u.a. für den Tatort "Schwanensee" gedreht wurde.

Und damit sind wir auch schon am Ende unserer Tour und gehen entlang der Aa über die Promenade zurück zum Schloss.
 
 
Ich hoffe, es hat euch auf unserer kleinen Tour gefallen und ich bin gleich gespannt auf Münsters Jubiläums-Tatort, der zum 40sten Mal ausgestrahlt wird. Ich mag einfach die zum Teil skurrilen Rollen und auch wenn er überwiegend in Köln gedreht wird freue ich mich doch über ein wenig Lokalkolorit.
 
Ich bin dann mal weg und wünsche euch vorher noch schnell eine gute neue Woche.
Bis dahin - habt es fein, Marita

Freitag, 14. Januar 2022

Freitagsblümchen & Bilder der Woche

 Heute habe ich nochmals eine Gerbera in der neuen Vase stehen...die lachsfarbene Blüte gefällt mir gut zum weißen Ginster und den Mini-Ruskuszweigen. Dazu eine Bubble-Kerze, einige Lärchenzapfen Zapfen gehen für mich im Januar immer und wiederum das kleine Kleeblatt. 
So das Resultat am Ende meines Dekochecks. ;-))

Mal mit einem weiteren Väschen mit Ginster kombiniert, das anschließend jedoch auf dem Wohnzimmertisch platziert wurde ...

oder mit einem meiner Pinienzapfen, die ich Ende der 1970er Jahre aus Rom mitbrachte....  diese Möglichkeiten wurden probiert. Doch die oberste Kombination machte schlussendlich das Rennen. Geht es euch ähnlich, bevor die Entscheidung für ein Blümchen-Ensemble fällt?
Zumindest hat die kleine Fotosession dieses Mal etwas länger gedauert.

Herrlichster Sonnenschein Anfang der Woche verführte draußen zu Gegenlichtaufnahmen...

...und wie man sieht hängen noch reichlich Zieräpfel an Nachbars Malus.

Auch Farbtupfer der anderen Art zeigen sich bereits Anfang der Woche in den Gartenbeeten.
Der Dezember war einfach zu warm, so dass ein paar Winterlinge und auch Helleborus orient. nun einen voreiligen Frühlingsstart hinlegen und ihre Blüten aus der Erde strecken.

Eranthis... so süß, die kleinen gelben Winzlinge.

Noch einmal Helleborus orientalis

Tags darauf frühmorgendlicher Frost bei sonnigem Winterwetter... die Blätter von Phlomis russel. sind bereift immer sehr dekorativ.

An der mit Erdnüssen befüllten Eichel ist immer mächtig was los...der Ansturm der Meisen ist u.a. stets ein willkommenes Event am Beobachtungsposten Esszimmertisch.

Die Entdeckung der Woche war der kleine Imker auf dem Straßenschild, der hatte Anfang der Woche den feinen blauen Himmel im Rücken.
Wer Lust hat, kann hier im Blog weitere niedliche Korkmännchen betrachten.
 
Wie war das Wetter die Woche über bei euch???...teilweise sieht man auf den Blogs die schönsten Bilder vom Winterwonderland. 
Hier hatte es am Freitagabend nach einem Gewitter!!!! zumindest hörten wir Donnergrollen leichten Schneegriesel gegeben, der sehr gefällig auf den Autoscheiben gefror und mitternächtliches Kratzen erforderte. Das war es aber auch schon mit einem Hauch von weißer Pracht. Einige Minusgrade und wie gestern ein dunkler nebliger Tag rundeten das Witterungsangebot der Woche ab.
Gegen freundliches, helles Winterwetter hätte ich am Wochenende nichts einzuwenden.
 
Meine Freitagsblümchen schicke ich nun zu Helga/Holunderbluetchen und freue mich auf farbenfrohe Verlinkungen. Was die gewünschte Wetterlage anbelangt bleibe ich gespannt. Kerzen werde ich gegebenenfalls zur Unterstützung einer kuscheligen Atmosphäre sicher schnell zur Hand haben. ;-))
Das Leben 1.0 grätscht grad in all meine Blogger-Pläne und wirbelt sie durcheinander. Wenigstens haben es meine Freitagsblümchen geschafft wie gewohnt zu erscheinen. ;-)) 
Ich hoffe, am Wochenende finde ich Zeit mal bei euch vorbeizukommen.

Bis dahin - bleibt schön gesund und optimistisch, Marita

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Dienstag, 11. Januar 2022

Abendrot

Auf  der Rückfahrt vom Büro hat mich heute dieses gigantische Abendrot begleitet...welch eine beeindruckende Darbietung, ein imposantes Schauspiel und gewaltige Farbenpracht. Ich war einfach hin und weg und habe auf den 30km viermal angehalten, um abermals die veränderten Himmelsblicke mit dem Handy festzuhalten. Hier eine kleine Auswahl, die ich mit euch teilen möchte.
 
16:54 Uhr





16:58 Uhr


16:59 Uhr





17:11 Uhr

 
17:12 Uhr


Für Artis Schilderwald habe ich noch ein guten Tipp, den wir erfolgreich bei Halsschmerzen anwenden könnten. ;-))

Nachdem ich mit diesen Bildern im Gepäck hier kurz reingelinst habe, bin ich auch schon wieder weg.... ich hoffe am Wochenende schaffe ich meine Blogrunde um bei euch vorbeizukommen.

Bis dahin - bleibt schön gesund, Marita


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Und da neben dem Himmelsschauspiel die Silhouetten der Bäume eine große Rolle spielen, verlinke ich diesen Post ebenfalls bei "Mein Freund, der Baum".