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Montag, 9. August 2021

Zeit am Dümmersee

 Da ein Urlaub im letzten Monat relativ unbeschwert möglich war, nutzten wir Mitte Juli die Gelegenheit für eine Woche Auszeit am Dümmer See. 

Knappe eineinhalb Stunden Fahrzeit und wir waren
an Niedersachsens zweitgrößtem Binnensee. Er ist eingebettet in eine weite Niederung, die den Westteil des Naturraums Diepholzer Moorniederung bildet. Eine Fahrt mit der Moorbahn durch das Große Moor brachte uns diese Landschaft am Ankunftstag nahe. Davon hatte ich euch hier schon berichtet.

Und nun ein paar Eindrücke vom See.





Der Dümmer ist ein 12,4 km² großer und bis zu 1,4 m tiefer See...wir sind dort viel geradelt und haben es uns in der Fewo und im Garten des Hotels gemütlich gemacht. Von heftigen Regenfällen waren wir weit entfernt... hin und wieder gab es mal einen kleinen Schauer, der aber kaum ein Stündchen anhielt und so waren täglich geplante Radelrunden ganz entspannt möglich.

Die Rauchschwalbe

und ihre hungrige Brut waren total nett zu beobachten. 
Sehen die Kleenen nicht witzig aus mit ihren süßen "Pinselohren"?

Schloss Ippenburg in Bad Essen - für jeden Gartenliebhaber ein Muss die Anlage und besonders den Küchengarten der Freifrau Viktoria von dem Bussche zu sehen - konnte ich nun endlich besuchen, denn knappe 30km lagen zwischen Dümmer und dem Kurort.



Von der Ippenburg, deren Gartenanlagen man übrigens nur noch im August sonn- bzw. feiertags besichtigen kann, starteten wir mit dem Radel unsere Schlössertour und der erste Stopp galt Schloss Hünefeld 

mit seinem hübschen Taubenturm ebenfalls in Bad Essen gelegen. Da mussten ;-)) wir uns vor dem ersten heftigen Regenschauer retten und das nette Café aufsuchen und vom köstlichen Kuchen probieren.

Unterwegs auf den Radtouren entdeckten wir Störche mit ihrem Nachwuchs...

und an verblühten Disteln ein Heer an Tagpfauenaugen...welch ein wunderschöner Anblick der bunten Gaukler.

Vorbei am Flüsschen Hunte oder auf dem Steg durchs Schilf führten unsere Wege

oder den Skulpturenpfad entlang.



Interessant und informativ war auch der Baumkalender von Sögeln

und entspannend sowie stimmungsvoll die Sonnenuntergänge am See

Schön war die Zeit und eine Urlaubswoche viel zu schnell vergangen.


So muss man leben!

Immer die kleinen Freuden aufpicken,

bis das große Glück kommt.

Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens

" die kleinen Glücke " gehabt.

- Theodor Fontane (1819-1899) -


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche 
und lasse euch liebe Montagsgrüße da.
 
Bis dahin, Marita
 
Verlinkt mit niwibo sucht...ich will jetzt einfach nur Sommer haben und daher ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen. 

Donnerstag, 29. Juli 2021

Monatscollage Juli 2021 und das Uchter Moor

Am letzten Donnerstag im Monat sammelt die Birgitt unsere Monatscollagen auf ihrem Blog.
Eine schöne Aktion, den vergangenen Monat noch einmal Revue passieren zu lassen.

Im Juli
  • berichtete ich im Rahmen des Jahresprojekts über den Besuch im Westfalenpark Dortmund
  • entstanden ein Alchemillakränzchen und wurde leckere Kirschmarmelade gekocht
  • fuhren wir für eine Woche an den Dümmer, radelten dort die Gegend ab - demnächst mehr
    und besuchten das Uchter Moor
  • wurde ein Regaltischchen aufgehübscht...zum ersten Mal übrigens habe ich ein Möbelstück gestrichen. 
  • feierte ich im kleinen Kreis meinen Geburtstag und erfreute mich ganz besonders am kleinsten Gast, der Enkelin ;-)
  • nehme ich an der Brieffreude-Aktion von Ingrid-Nähkäschtle anlässlich ihres 7. Bloggeburtstags teil...der Beitrag kommt am 31., wenn ihr mögt schaut mal rein. ;-)
  • hat es bis heute 140l (davon 62l am 14.07. und wir blieben im Münsterland verschont vom Hochwasser) Niederschlag ins Regenmesser gespült.  Weitere 11l gab es bis zum Monatsende.
 
 
 Mögt ihr mitkommen ins Große Moor bei Uchte? 
Dort hat man Moora, das Mädchen aus dem Uchter Moor bzw. die Überreste einer Moorleiche in den Jahren 2000 und 2005 bei Torfstecharbeiten gefunden. Es handelt sich um die sterblichen Überreste eines jugendlichen Mädchens, das etwa um 650 v. Chr. lebte. Es handelt sich um die bisher älteste Moorleiche in Niedersachsen.
 
Auf geht es mit der Moorbahn Uchter Moor, die seit 2006 auf den Gleisen eines ehemaligen Torfwerks fährt.



Vorbei an Blaubeerfeldern,

dem Hochmoor-Bläuling

zum Stopp mit vielen Informationen, wie früher Torf mit der Hand gestochen

und...

die Torfsoden in kleinen Türmen geringelt wurden...quasi in Ringe aufeinander geschichtet.

Einsteigen, denn die Fahrt wird fortgesetzt

durchs Moor bis zur

industriell in Abtorfung befindlichen Flächen des Moores.  
Hier ist zu lesen
Fast der gesamte Kernbereich des Moores befindet sich in industrieller Abtorfung. Nach Beendigung des Torfabbaues sollen diese Flächen allerdings wieder in einen möglichst naturnahen Zustand versetzt werden. Hierzu wird insbesondere die Schließung der zahlreichen Entwässerungsgräben gehören, die eine Zurückhaltung des Niederschlagswassers und die Wiederherstellung des charakteristischen Hochmoor-Wasserhaushaltes bewirken sollen. Damit würde ein wichtiger Beitrag geleistet, um die an das Hochmoor angepaßten Tier- und Pflanzenarten, für die es kaum andere Rückzugsgebiete gibt, vor dem Aussterben zu bewahren und ein für Niedersachsen typisches Landschaftselement zu erhalten.
 
Hier gibt es einen weiteren interessanten Link über das Große Moor und die Renaturierung.



Zurück durch das Hochmoor und nach zweistündigem Aufenthalt erreichten wir den Startpunkt unserer sehr gemütlichen Ausfahrt, die durch eine unvorhergesehene Entgleisung ein klitzekleines bisschen abenteuerlich wurde. ;-))

Schön war's und ich hoffe, ihr konntet die Zeit im Moor ein wenig nachempfinden.
 
Wir lesen uns morgen zu den Freitagsblümchen...
bis dahin - macht es juuuut, Marita

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