Die berühmteste Poetin Westfalens ist Annette von Droste-Hülshoff.
Sie gilt als eine der bedeutendsten Dichterinnen Deutschlands.
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Am 12. Januar 1797 wurde sie auf der Burg Hülshoff, einem Wasserschloss nahe Münster, geboren und stammt aus einem alten westfälischen Adelsgeschlecht.
Wohlbehütet erzogen wächst sie mit ihrer älteren Schwester und zwei Brüdern in der westfälischen Adelswelt auf. Durch Hausunterricht wurden u.a. auch ihre musischen und dichterischen Neigungen gefördert. Sie begann früh zu schreiben. Nur selten hatte sie Gelegenheit, die engen Grenzen des Elternhauses zu verlassen.
Du Vaterhaus mit deinen Thürmen,
Vom stillen Weiher eingewiegt,
Wo ich in meines Lebens Stürmen
So oft erlegen und gesiegt, –
Ihr breiten laubgewölbten Hallen,
Die jung und fröhlich mich geseh'n,
Wo ewig meine Seufzer wallen
Und meines Fußes Spuren stehen.
Einige Male besuchte sie das Paderborner Land, wo die Familie ihrer Mutter ihren Wohnsitz hatte. Dort in Bökendorf auf dem Bökerhof begann ihre Beziehung zu dem Jurastudenten Heinrich Straube, die allerdings durch eine Intrige scheiterte. Die Droste blieb Zeit ihres Lebens unverheiratet.
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Burg Hülshoff ist eine typische münsterländische Wasserburg, deren Name sich von der Bezeichnung der Hülse für die Stechpalme ableitet. Sie liegt zwischen Havixbeck und dem münsterischen Vorort Roxel und gehört seit 1975 zur Gemeinde Havixbeck. Im Mai findet auf dem Parkgelände alljährlich das Festival "Gartenträume" und im November eben die "Winterträume" statt.
Dieses Bild enstand u.a. auch auf einem Event "Winterträume". Als Eldorado für alle Gartenfreaks erfreut es sich besonders an den Pfingsttagen zu den "Gartenträumen" großer Beliebtheit.
Leider habe ich keine weiteren Bilder, die ich euch zeigen könnte.
Sie gilt als eine der bedeutendsten Dichterinnen Deutschlands.
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| Gemälde von Johann Joseph Sprick 1878 |
Am 12. Januar 1797 wurde sie auf der Burg Hülshoff, einem Wasserschloss nahe Münster, geboren und stammt aus einem alten westfälischen Adelsgeschlecht.
Wohlbehütet erzogen wächst sie mit ihrer älteren Schwester und zwei Brüdern in der westfälischen Adelswelt auf. Durch Hausunterricht wurden u.a. auch ihre musischen und dichterischen Neigungen gefördert. Sie begann früh zu schreiben. Nur selten hatte sie Gelegenheit, die engen Grenzen des Elternhauses zu verlassen.
Du Vaterhaus mit deinen Thürmen,
Vom stillen Weiher eingewiegt,
Wo ich in meines Lebens Stürmen
So oft erlegen und gesiegt, –
Ihr breiten laubgewölbten Hallen,
Die jung und fröhlich mich geseh'n,
Wo ewig meine Seufzer wallen
Und meines Fußes Spuren stehen.
Einige Male besuchte sie das Paderborner Land, wo die Familie ihrer Mutter ihren Wohnsitz hatte. Dort in Bökendorf auf dem Bökerhof begann ihre Beziehung zu dem Jurastudenten Heinrich Straube, die allerdings durch eine Intrige scheiterte. Die Droste blieb Zeit ihres Lebens unverheiratet.
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Burg Hülshoff ist eine typische münsterländische Wasserburg, deren Name sich von der Bezeichnung der Hülse für die Stechpalme ableitet. Sie liegt zwischen Havixbeck und dem münsterischen Vorort Roxel und gehört seit 1975 zur Gemeinde Havixbeck. Im Mai findet auf dem Parkgelände alljährlich das Festival "Gartenträume" und im November eben die "Winterträume" statt.
Dieses Bild enstand u.a. auch auf einem Event "Winterträume". Als Eldorado für alle Gartenfreaks erfreut es sich besonders an den Pfingsttagen zu den "Gartenträumen" großer Beliebtheit.
Leider habe ich keine weiteren Bilder, die ich euch zeigen könnte.
In der Burg ist ein Museum über die Dichterin und ein Restaurant im Burgkeller untergebracht und seit 2012 die neugegründete Annette von Droste Hülshoff-Stiftung, die die Geschichte des Anwesens und seiner prominenten Bewohnerin erzählt.
Nach dem Tode von Annettes Vater zieht sie mit der Mutter und Schwester nach Haus Rüschhaus, welches der Vater im Jahre 1825 erwarb. Auf diesem eleganten Landsitz, der in der Zeit von 1745 bis 1748 nach Entwürfen von Johann Conrad Schlaun gebaut und zunächst von ihm selbst als Sommersitz bewohnt wurde, entstand
die Judenbuche Sie bewohnte bis 1846 im Zwischengeschoss des Rüschhauses drei kleine Zimmer. Ihr „Schneckenhäuschen“ genanntes Wohn- und Arbeitszimmer, in das sie sich zum Schreiben zurückzog, ist dort erhalten geblieben.
An die Judenbuche kann ich mich noch gut erinnern, sie im Deutschunterricht gelesen zu haben und auch die Ballade
Der Knabe im Moor
O schaurig ist’s über’s Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt,
O schaurig ist’s über’s Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!
Fest hält die Fibel das zitternde Kind
Und rennt als ob man es jage;
Hohl über die Fläche sauset der Wind –
Was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstige Gräberknecht,
Der dem Meister die besten Torfe verzecht;
Hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.
Und hier geht's weiter
1841 besuchte Annette zum ersten Mal ihre Schwester Jenny auf Schloss Meersburg am Bodensee, welches zum zentralen Ort einer neuen Welt für sie wurde.
Im letzten Jahr während unseres Urlaubs am Bodensee sind wir oft mit dem Radl in Meersburg gewesen. Ein wunderschönes kleines Städtchen, welches nur 5.000 Einwohner hat, allerdings im Jahr 350.000 Übernachtungen und täglich bis zu 5.000 Tagesgäste in der Saison. Teilweise schon recht überlaufen, aber wirklich sehenswert mit Burg und Schloss, welche man vom Hafen her nach einem enormen Marsch mit einer gewaltigen Steigung erreicht.
Oberhalb von Meersburg gelegen befindet sich das Fürstenhäusle, welches Annette als stolze Besitzerin 1843 erwarb. Leider war das Häusle im August letzten Jahres wg. Renovierung geschlossen und so konnten wir es nicht besichtigen. Dort befindet sich ein Museum mit persönlichen Schriftstücken und Gegenständen der Droste.
Den Schriftsteller Levin Schücking vermittelte sie ihrem Schwager Joseph von Laßberg als Bibliothekar. Ihre gemeinsamen Monate mit Schücking in Meersburg waren für die Droste ihre kreativste Schaffensphase.
Am 24.Mai 1848 verstarb Annette von Droste-Hülshoff im Alter von 51 Jahren auf Schloss Meersburg.
Am 24.Mai 1848 verstarb Annette von Droste-Hülshoff im Alter von 51 Jahren auf Schloss Meersburg.
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Nach dieser kleinen Biografie unserer Vorzeigepoetin aus dem Münsterland und ihrem Frühlingsgedicht
Der
Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im gold'nen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im gold'nen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
wünsche ich euch eine angenehme Restwoche und ein feines Wochenende,
welches hier für den Februar mit 9-10 Sonnenstunden bei max. Temperaturen von 15 Grad traumhaft schön zu werden verspricht.
Bis dahin, Marita

