Ein Blumenstrauß aus dem Werkstattladen steht auf dem Tisch...ich unterstütze da immer gerne durch den Kauf, denn für diesen großen Blumenstrauß zahle ich keinen zweistelligen Betrag und das finde ich sehr angenehm, denn die anderen Floristen nehmen bald das 1,5 oder zweifache. Außerdem gibt es dort immer die leckersten Brote, Plätzchen, Kräuter und andere Leckereien sowieTomaten - diese kommen von einem Tomatenzüchter, der auch alte Sorten kultiviert.
Auf dem Holzpodest daneben nimmt der Zierkürbis mit dem Tetrapack-Blatt Platz.
In Gänze ... Gerbera, Japanrose, Sedum, Rosen, Bartnelke, Gras und Blattgrün ergeben den üppigen Strauß in der alten Kaffeekanne.
Den Keramikapfel wollte ich zunächst den Blümchen zur Seite stellen, doch dann habe ich mich für den Zierkürbis entschieden. Doch eigentlich gefällt mir beides.
Die
Scheinbuche - oder auch Pfennigbuche genannt - hatte es mir immer schon angetan, doch lässt sie sich sehr schwer
fotografieren....zumindest finde ich es.
Ich hoffe ich liege mit der Identifizierung richtig, denn die Rinde des Stammes hat mich etwas irritiert.
Die
antarktische Scheinbuche (Nothofagus antarctica) ist hier in unseren
Breiten vertreten und ein auffälliger Baum mit bizarrem Wuchs. Ich habe
im Netz unterschiedliche Angaben gefunden, deshalb hier nur ein wenig
Information.
Die
kleinen frischgrünen Blätter werden circa drei
Zentimeter groß, sind auffallend gewellt und im
Herbst färben sie sich in ein wunderschönes Grüngelb. Mit einer Höhe von
5m -10m ist er absolut pflegeleicht. Die Rinde des Baumes zeigt sich
bräunlich mit weißen Lentizellen. Sie hat eine gefurchte Struktur.
Für
einen optimalen Wuchs benötigt der Baum eine Solitärstellung, denn mit
seinem lockeren unregelmäßigen Wuchs wird er 3m - 6m breit.
Bei
der Standortfrage hat er kaum Ansprüche....sonnig oder halbschattig ist
ihm genehm und gegenüber vorübergehender Trockenheit oder Nässe
ist er ziemlich unempfindlich.
Hier ist der Habitus zu erkennen.

Die folgenden Früchtebilder stammen aus meinem Garten - diese himbeerähnlichen Früchte trägt Cornus "Milkey Way"
immer reichlich bevor...
er sie alle auf die Erde wirft, damit sie dort den Buchenfrüchten des großen Nachbarbaums Gesellschaft leisten. Jedes Jahr fege ich im Herbst haufenweise Früchte und Laub der Buche zusammen und dennoch möchte ich den großen Schattenspender nicht missen.
Kapselfrüchte des Euonymus phellamanus, der als Hochstamm im Garten steht.
Wer kennt ihn nicht, den Liebesperlenstrauch (Callicarpa) ... die kleine Perlen haben eine gute Fernwirkung und
dieses Jahr hängt er über und über damit voll.
Nun wünsche ich euch ein feines Wochenende.
Die erste Handwerkerwoche ist fast um und der größte Dreck und vor allem Krach ist damit hoffentlich überstanden.
Bis dahin - habt es fein, Marita
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