Freitag, 19. Juni 2026

Freitagsblümchen & hoch hinauf zur Kampenwand und Schloss Hohenaschau

 Im Moment blühen die Margeriten am Wegesrand in verschwenderischer Fülle und daher habe ich mir einen Handstrauß für den Esszimmertisch gepflückt. Der zarte Wiesenkerbel dazu verleiht meinen Freitagsblümchen die wunderbare Leichtigkeit eines Sommerstraußes.

Als Deko auf der Schieferplatte befinden sich zudem ein rosa Schneckenhaus, das Glückskleeblatt und eine altrosa Kerze im goldenen Kerzenhalter.

So leicht und duftig!!!

Aus der Nähe
 
Die Kampenwand in Aschau war an einem Tag unser Ziel im Chiemgau und die Seilbahn brachte uns von der Talstation in 15 Minuten hoch hinauf auf knapp 1500m Höhe.

Oben angekommen eröffnet sich von der Bergstation und der nahe gelegenen SonnenAlm ein traumhafter Ausblick auf die gewaltige Kette der Zentralalpen. Von den Berchtesgadener Bergen über das Steinerne Meer und die Loferer Steinberge bis in die Hohen Tauern reicht die Sicht.
Mitten im weitläufigen Wegenetz gelegen, ist die Bergstation idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade – je nach Laune und Kondition. Eine Besonderheit dabei ist der fast ebene Panoramaweg mit herrlichem Blick auf das Alpenvorland und den Chiemsee mit seinen Inseln.
Der Blick Richtung Berchtesgadener Alpen und Steinernes Meer.



Die Sonnenalm war nicht unser Ziel, es ging dort den Weg entlang hinauf zum Gipfelkreuz...nicht direkt nach ganz oben sondern zum 6m hohen KAB-Kreuz, welches auf einem Bergrücken an der Bergstation steht. Das Hauptgipfelkreuz oder Chiemgau-Kreuz mit einer Höhe von 12m steht auf dem 1664m hohen Ostgipfel...leider konnten wir es nicht "von unten" erkennen.

Das KAB-Kreuz steht seit 1969 dort auf einem unteren Gipfel.

Frühlingsenzian

Die Kampenwandhütte des Alpenvereins erinnerte mich an unsere Hüttenwanderung rund um den Königssee vor mehr als 40 Jahren. Da wurde auch in diesen Hütten teils ohne fließend Wasser und in Gemeinschaftslagern genächtigt. 
Das waren noch Zeiten!!! ;-)))

Paraglider treffen hier auf beste Bedingungen für ihr Hobby ...

...mit Ausblick auf den Chiemsee.

Nachdem wir uns in der Möslarnalm gestärkt hatten, ging es mit der Gondel wieder bergab...

...mit Blick auf Schloss Hohenaschau, unserem nächsten Ziel.

Die mittlealterliche Burg wurde im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts erbaut und thront auf einem 50m hohen Felsrücken. Das hieß dann für uns bei über 30°C von der Talstation den Anstieg hinauf zur Burg durch die Hitze zu bewältigen. Ihr könnt evtl. den ehemaligen alten (Lasten)Aufzug zur Burg erkennen, der schon Jahre nicht mehr in Betrieb ist.
Oben angekommen gab es zunächst ein leckeres Eis zur Belohnung bevor es zur geplanten Führung ging. 

Lohnenswert und interessant wars durch die gut erhaltenen Räume und Säle zu schlendern und die Geschichte der Burg zu erfahren.
Auch das in Nebengebäuden untergebrachte Prientalmuseum sollte man nicht verpassen. 

Schloss Hohenaschau ist im Besitz der Bundesrepublik Deutschland, aber lange Jahre gehörte es der Industriellenfamilie Cramer-Klett.
Blick von der Terrasse auf die Kampenwand und Seilbahn. 

Das war unser Ausflug in die Höhe zur bekannten Kampenwand am Chiemsee. Demnächst gibt es noch weitere Urlaubseindrücke, wenn es meine Zeit erlaubt. Im Moment ist sie fürs Bloggen einfach zu knapp bemessen, denn alles rund um den Garten steht momentan im Focus und die Küchenrenovierung kurz bevor.
 
Meine Blümchen bringe ich zu Astrid und vielleicht hat von euch schon jemand bemerkt, dass sich der Hintergrund meiner Blümchen schon beim letzten Mal etwas verändert hatte. ;-)))
Die Glastür der Küche ziert vorübergehend die Wohnzimmerwand und ab nächster Woche wird es hier handwerkermäßig "drunter und drüber" gehen.
 
Nun kommt gut durch dieses extrem heiße Wochenende...einen lieben Gruß von Marita, die sich für die Gartentour kühleres Wetter gewünscht hatte. :-(
 
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Freitag, 12. Juni 2026

Freitagsblümchen & der Chiemsee

 Zum Feiertag am letzten Donnerstag hatte ich mir die Bartnelken auf dem Blumenfeld gepflückt, da die Holunderblüten erfahrungsgemäß nicht lange durchhielten. Lange hatte ich Freude an diesem üppigen Blütenstrauß, der tatsächlich aus 24 einzelnen Blüten bestand. Ich mag sie sehr und sie erinnern mich an meine Ma, zu deren Lieblingsblumen sie zählten.
Da braucht es neben der schönen Vase nur eine Kerze auf dem kleinen Holztablett und nichts an Deko lenkt den Blick ab. 



Ich liebe ja diese Farbschattierungen.


Unser diesjähriges Urlaubsziel und damit längste Auszeit war der Chiemsee und davon habe ich euch heute die ersten Bilder mitgebracht. Vorher verbrachten wir sozusagen als Zwischenstopp drei Tage in Bamberg, aber davon berichte ich in einem weiteren Post.
Nach der Ankunft fuhren wir zunächst zum Café Pauli in Aschau zur süßen Stärkung - eine Empfehlung von Bekannten, die sich wirklich lohnte.

Bei genialem Wetter - das hatten wir übrigens die gesamte Urlaubszeit mit an die 30°C - genossen wir im voll besetzten Biergarten die herrliche Aussicht auf die Chiemgauer Berge bei leckerem Kuchen und einer Tasse Kaffee. Die Auswahl an Torten war enorm und man konnte sich kaum, aber musste sich nun mal entscheiden. ;-))



Die witzige Fotoperspektive am Café und einige Schritte weiter die imposanten Linden an der pittoresken Wegkapelle bei Höhenberg

Schaut mal...ich war beeindruckt von diesen wunderschönen Bäumen...

...und wie klein doch das Kapellchen dagegen ist.
Die Linden schicke ich zu Astrids Sammlung "Mein Freund, der Baum" 

Nach der Stärkung kamen wir dann an unserem Ferienort in Prien an.
Prien beherbergt mit der Chiemseebahn, dem Alten Rathaus, der Pfarrkirche und dem Heimatmuseum einige der kulturell bedeutendsten Sehenswürdigkeiten am Chiemsee. Außerdem ist der Hafen von Prien der wichtigste Anlaufpunkt für eine Schiffsfahrt zu den Inseln des "bayerischen Meeres" 









Konterfei König Ludwig II von Bayern

Chiemsee-Bahn - die legendäre Dampf-Straßenbahn aus dem Jahr 1887 (links im Bild) legt die 1,8km lange Strecke vom Bahnhof Prien bis zum Hafen Prien/Stock zurück. Sie fährt allerdings nur am Wochenende oder Feiertagen. Ansonsten sind die roten Triebwagen im Einsatz.

Einige weitere Eindrücke



Heimatmuseum

KronastHaus stammt in der heutigen Gestalt aus dem Jahre 1784. Es ist eines der ältesten Häuser Priens und hat seinen Ursprung 1598.

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt liegt versteckt hinter der Taufkapelle mit der Lourdes-Grotte, die ebenfalls zur Pfarrkirche gehört

Zum Abschluss der Urlaubstage gab es am See noch ein leckeres Abendessen und Getränk.
 
Nun wünsche ich euch ein feines Wochenende...mein Blümchen bringe ich zu Astrids Blumenparade und hoffe, dass mein Post nicht erst nach zwei Tagen für euch in der Sidebar sichtbar wird.
 
Einen lieben Gruß von Marita 

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Dienstag, 9. Juni 2026

Zu Besuch im Landschaftsgarten 't Meihuus

 Bevor ich euch die Urlaubsbilder zeige möchte ich euch zu einem Gartenspaziergang ins Nachbarland, genaugenommen ins Kleverland, mitnehmen. Am Muttertag fuhren wir Richtung Isselburg und genossen dort zunächst ein tolles Frühstück im charmanten Ambiente, anschließend stand der Besuch des Landschaftsgarten 't Meihuus auf dem Plan.
Genießt einfach den schönen Landschaftsgarten rund um den wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbauten BauernHofs.
 
 
 Blick vom Rosengarten über den Brunnen auf das Wohnhaus.
Um das Jahr 2000 wurde die aktive Landwirtschaft aufgegeben und Ende 2002 der BauernHof von den Vorbesitzern grundlegend renoviert und das gesamte 1,5 ha große Gelände neu ausgestattet. 

Der Weg in den Garten führte uns entlang des schmucken Hauses. Der Garten ist als Liebhabergarten angelegt mit vielen verschiedenen Sorten an Stauden, Ziergräsern, Sträuchern, Bäumen und Rosen. 

Wundervolle Gehölze befinden sich in diesem Landschaftsgarten, doch leider war die Zwiebelblüte schon vorbei und die Rhodos blühten noch nicht. 

Trotzdem dass die Stauden noch keine Blütenpracht zeigten hat mich dieser Garten begeistert, denn es war ein sehenswertes Zusammenspiel verschiedenster Texturen. Und natürlich ist das Maigrün mit seinem frischen Austrieb immer besonders hinreißend. Aber auch die Koniferen bereichern diesen Landschaftspark.

Wunderschöne und auch außergewöhliche Gehölze, liebevolle Details, 

...verwunschene Eckchen
 
und die Weite samt Sichtachsen vermittelten eine ruhige entspannte Atmosphäre.
Im Jahre 2006 wurde ein Strauchgarten angelegt...

...mit der großen jahrhundertealten Eiche als Ausgangspunkt, die man hier im Hintergrund sieht. 

Ein absoluter Eyecatcher ist diese Bruchsteinmauer teilweise mit alten Dachziegeln durchwoben.

Tolle Gestaltungselemente

Die alte Eiche hatte ihr Frühlingskleid noch nicht angelegt....

... und hier mal in ganzer Pracht.

Plattbauchlibellen hatten wir einige vor der Linse.



Heimelige Sitzecken und blühende Gehölze entdeckte man u.a. wenn man einen neuen Gartenraum betrat.

Seerosenteich an der alten Scheune...

Topfparade

Die Wolfsmilch war neben dem alten Gartengerät der Hingucker schlechthin.

Sitzecke im Staudengarten...

... dort stand der Salomonssiegel in voller Pracht.

Großer Teich bzw. Froschbecken mit angrenzendem kleinen Wäldchen.

Der bezaubernde Hahn gab uns eine kleine Kostprobe seines Könnens.
 
Ein letzter Blick auf das Nebengebäude und dann ging es weiter zum nächsten offenen Garten.
 
Der Sommer- oder Herbstgarten muss auch total schon und eindrucksvoll sein - bei Agnes Gartenbienenweide gibt es einen Bericht mit schönen Impressionen aus 2022.
Vor einigen Jahren wechselte dieser Privatgarten seinen Besitzer und er wird im Sinne der Vorbesitzer weitergeführt.  
Der Landschaftsgarten 't Meihuus wurde im Jahr 2019 von Groei & Bloei zum schönsten Garten der Niederlande gekürt. Am kommenden Sonntag ist er im Rahmen der offenen Gartenpforte für Besucher geöffnet.
Hier hinterlege ich euch den Flyer, in dem noch weitere vier Ziele vermerkt sind. Den Garten von Gartengestalter Nico Wissing hatten wir auch besucht und er ist ebenfalls absolut sehenswert, mal schauen ob ich auch noch darüber berichten werde.
 
Nun wünsche ich euch eine gute Woche...alles Liebe und Gute von Marita