Sonntag, 19. Juli 2026

Bamberg erleben

... oder Besuch im fränkischen Rom. 
Bamberg wurde auf sieben Hügeln erbaut und daher wird diese charmante mittelalterliche Stadt mit denkmalgeschützten Gebäuden und barocker Prachtarchitektur gern so bezeichnet. Die Bamberger Altstadt wurde bereits 1993 von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet. Sie repräsentiert in einzigartiger Weise die auf einer frühmittelalterlichen Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt. Das Bamberger Welterbe verteilt sich auf drei Stadtteile...die Bergstadt, die Inselstadt und die Gärtnerstadt. Eine einzigartige Mischung historischer Stadtstrukturen, jede mit eigenem Charakter, der sich durch die Jahrhunderte erhalten hat.
 
Eine Stadtführung zu den Big Five (Bamberger Dom, Alte Hofhaltung, Neue Residenz mit Rosengarten, Altes Rathaus, Klein Venedig) hatten wir gebucht und Startpunkt war die Alte Hofhaltung auf dem Domplatz. Der Aufstieg zum Dom - auf dem Domberg in der Bergstadt gelegen - hatte es schon in sich, da musste man gut zu Fuß sein.
 
 Die Alte Hofhaltung bildet zusammen mit dem Dom und der Neuen Residenz in Bamberg ein historisch gewachsenes Platzensemble von europäischer Bedeutung im Herzen der Welterbestadt Bamberg. Kaiser Heinrich II. machte Bamberg 1007 zum Bischofssitz. Als erste Residenz diente den Bischöfen die Alte Hofhaltung. Die heute erhaltenen rückwärtigen Fachwerkbauten entstanden ab 1475, ab 1568 kamen am Domplatz der Ratsstubenbau und die Schöne Pforte hinzu.
Die schöne Pforte ist das Portal vor dem die Besucher stehen 

Die Fachwerkbauten im Innenhof der Alten Hofhaltung. Dort war eine Bühne mit Zuschauertribüne aufgebaut und sie ist eine der geschichtsträchtigsten Freilichtbühnen Deutschlands und dient jeden Sommer als malerische Theaterkulisse.



Der Kaiserdom

Kaiserdom links und Alte Hofhaltung mittig sowie Neue Residenz rechts

Bamberger Reiter
Der weltberühmte Bamberger Reiter ist eine lebensgroße mittelalterliche Steinplastik (ca. 1230) im Bamberger Dom. Sie steht am Nordpfeiler des Georgenchors. Um die Skulptur ranken sich viele Mythen, da bis heute nicht zweifelsfrei geklärt ist, wen sie eigentlich darstellt

Die Neue Residenz
Die Neue Residenz ist ein mehrflügeliges denkmalgeschütztes Gebäude am Domplatz. Es war ab 1604 die Bischofsresidenz der Bamberger Fürstbischöfe und löste die Alte Hofhaltung auf der anderen Seite des Platzes in dieser Funktion ab. Heute beherbergt der Komplex aus Sandstein die Staatsbibliothek und die Staatsgalerie von Bamberg. Vom Rosengarten der Neuen Residenz hat man einen Blick auf die Michaelskirche und die Dächer der Bürgerstadt. 



Im Rosengarten - die Michaelskirche rechts im Bild etwas versteckt.

Das ehemalige Benediktinerkloster St. Michael liegt auf einem der sieben Hügel Bambergs, dem Michaelsberg. Seine ehemalige Abteikirche mit ihrem berühmten Himmelsgarten wird nach ihrer Schließung im Jahr 2012 ab dem 1. Mai 2026 wieder von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen  für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
 
Im Hintergrund erneut zu erkennen.  

Vom Domberg herunter ging es zum Alten Rathaus... Infos darüber hab ich euch ja schon im vergangenen Post geliefert.
Hier ein Blick am Rathaus vorbei auf Klein Venedig... 

Klein Venedig mit Altem Schlachthof, Am Kranen

Klein Venedig...so hübsche Fischerhäuschen mit kleinen Gärtchen liegen malerisch am linken Regnitzarm
Die Fischersiedlung besteht aus einer Reihe alter Wohnhäuser aus dem 17. Jahrhundert, die auf der Bamberger Regnitzinsel direkt am Ufer des linken Arms der Regnitz. An vielen der Häusern befinden sich lange Holzbalkone, die den Fischern der Zeit als Aufhängmöglichkeit für Netze und Fischereigeräte dienten, um diese zu trocknen. Da die meisten Häuser dort, wenn überhaupt, über winzige Gärten verfügten, schafften die Balkone den für das Trocknen benötigten Platz.
 
 



Alter Schlachthof
in der Bamberger Innenstadt ist vor allem für seine originalgetreue Darstellung eines Ochsen über dem Hauptportal bekannt. Das Gebäude wurde am Kranen im Jahre 1742 als Ergänzung zum ersten Schlachthaus gebaut.



Natürlich kehrten wir zur Mittagszeit auch in Bambergs ältester Backstube - in der Bäckerei Seel - ein und probierten u.a ein Bamberger Hörnla.

Ein Kaffee und leckerer Kuchen musste unbedingt am zweiten Nachmittag sein. ;-))

Das älteste Haus - Karolinenstr. 17 Eckhaus des ehemaligen Münzerhofes in 1187 errichtet und zahlreiche Umbauten erlebt, 1999 grundlgegende Instandsetzung 



Von der Unteren Brücke hat man die schöne Ansicht des Michaelskosters.

Und noch einmal .... in Vordergrund der Kran am Ufer der Regnitz - Am Kranen - vor dem Alten Schlachthof befindlich.

In Bamberg gibt es derzeit 11 Brauereien und das Rauchbier ist eine besondere Spezialität. Ich mag und mochte noch nie Bier, deshalb nichts für mich zum Probieren.


 
 Vom Alten Schlachthof ging es mit dem Bus hinaus in die Gartenstadt, doch die Bilder schenke ich mir, denn ich hatte mir sehr viel mehr davon versprochen. Bei heißen 28°C machte es nicht wirklich Spaß durch die Straßen zu laufen und wir kürzten den Rundgang ab und erreichten die Kettenbrücke und waren der Altstadt näher gekommen.

Auch hier hatten wir eine schöne Aussicht.

Mit der Skulpturengruppe "Meeting" am Schönleinsplatz direkt am Hotel beende ich meinen Post.

Habt vielen Dank dass ihr bis hierher diesen Spaziergang durchgehalten habt...es gibt im sehenswerten Bamberg so viel zu entdecken, alles kann ich hier im Post gar nicht festhalten. ;-))
 
Nun wünsche ich euch einen gemütlichen Sonntagabend und einen guten Start in die nächste Woche.
 
Einen lieben Gruß von Marita

Freitag, 17. Juli 2026

Freitagsblümchen & Bambergs berühmtes Rathaus

 Der Tisch im Wintergarten bietet die vorübergehende Bühne für meine Freitagsblümchen und mir gefällt's. Zinnien gabs auf dem Blumenfeld und ich finde sie sind hart im Nehmen und halten recht lange in der Vase. Natürlich sind sie bei der Hitze auch gestresst und man hat nicht ganz so lange etwas davon. Wilde Möhre und Blutweiderich hatte ich dazu gepflückt, je zwei Rispen genügen da voll und ganz.

Sehr schön find ich den Strauß in der günen Vase auf dem kleinen Holztablett. Eine farblich passende Kerze gab es natürlich auch im Fundus des Kerzenschranks und das Kleeblatt darf dieses Mal auch dabei sein. 

Zinnien sind einfach toll und symbolisieren für mich den bunten Sommer.

lst das nicht eine wunderbare Farbexplosion???

Weiter geht's mit meinen Urlaubsbildern...wenn ihr mögt. ;-))
Auf unserer Fahrt zum Chiemsee hatten wir zwei Übernachtungen in Bamberg gebucht und heute zeige ich euch das wunderschöne alte Rathaus mit seinen eindrucksvollen Fresken. 

Das Alte Rathaus von Bamberg wurde auf einer künstlichen Insel errichtet. Einen einmaligen Blick auf das Gebäude erhält man gegenüber dem Hofportal, dort wo der Geyerwörthsteg die Regnitz überquert. Durch jeweils zwei Brücken ist die Insel mit den Ufern verbunden. Anhand seiner Lage wird das Alte Rathaus von den Bambergern gerne auch als Insel- oder Brückenrathaus bezeichnet. Bereits im Jahr 1386 wurde ein Rathaus an dieser Stelle erwähnt. Diese erste Rathaus  fiel allerdings im Jahr 1460 einem Stadtbrand zum Opfer. Der heutige Bau wurde ab dem Jahr 1461 an derselben Stelle errichtet. Der Fachwerkbau an der Südseite, das Rottmeisterhäuschen, blieb in seiner ursprünglichen Form erhalten. Den ungewöhnlichen Bauplatz erklärt die Sage mit der Weigerung des Bischofs, den Bürgern einen Ort für das von ihnen verlangte Rathaus zur Verfügung zu stellen. Einleuchtender scheint jedoch die Erklärung, dass die selbstbewussten Bürger an der Grenze zwischen ihrer Inselstadt und der bischöflichen Bergstadt ihre damals neu gewonnene Macht aufzeigen wollten. Vom Steg aus blickt man flussaufwärts auf das frühere Mühlenviertel. Dort standen ehemals Getreide-, Papier- und Lohmühlen, heute findet man dort Studentenwohnheime und Hotels. Eine Kreuzigungsgruppe ist auf der Oberen Brücke aufgestellt. 

 
 

Blick auf das Rottmeisterhäuschen ... hier mehr nachzulesen

 
Das Alte Bamberger Rathaus gilt als das originellste Rathaus Deutschlands. Warum das so ist, lässt sich beim Blick auf das Rathaus leicht erraten. Es ist wie ein Schiff mitten in die Regnitz gebaut. Eine alte Brücke führt hindurch, eine andere unmittelbar daran vorbei, weshalb es auch als Brückenrathaus bezeichnet wird. Doch damit nicht genug. Als Anhängsel schwebt ein Fachwerkhaus quasi über den Fluten des Flusses. Es ist das Rottmeisterhaus, das seinen Namen von den dort in früheren Zeiten untergebrachten Stadtwachen erhalten hat, die auch als "Rotten" bezeichnet wurden. Das kuriose Häuschen wurde im Jahr 1386 erstmals urkundlich erwähnt. Das Rathaus selbst ist wohl noch älter, ein Marktbetrieb beim Rathaus wurde 1268 erstmals erwähnt. 
 
So malerisch und einzigartig....
Blick auf die Obere Brücke, die Verbindung von der Inselstadt (dem bürgerlichen Bamberg) zur Bergstadt (dem geistlichen/katholischen Zentrum Bambergs). Die Obere Brücke führt direkt durch den Turm des Alten Rathauses. 
 

Blickt man unter dem rechten Bogen der Brücke hindurch sieht man das Regnitz Ufer mit seinen romantischen Fischhäusern, weshalb es auch “Klein Venedig” genannt wird.
 
Hier ein Blick von der Oberen Brücke am Rathaus vorbei über die Untere Brücke auf Klein Venedig...davon gibt es in einem weiteren Post demnächst Bilder. 
Links an der Brücke ist das Denkmal von Kaiserin Kunigund ganz eben zu erkennen.

Statue der Kaiserin Kunigund, Mitbegründerin des Bistums Bamberg, auf der Unteren Brücke am Alten Rathaus gelegen.



Aussicht vom Denkmal auf Klein Venedig.



Am Stegende rechtsseitig erreicht man den westlichen Brückenkopf der Oberen Brücke. Hier erhebt sich der gigantische Rathausturm, welcher im Auftrag von Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn (1729-1746) erbaut wurde.

Durchgang durch den Turm an der Oberen Brücke

Das waren meine ersten Eindrücke aus Bamberg für euch...die Altstadt hat mir sehr gefallen und wir haben in den zwei Tage viele schöne Impressionen gesammelt.
Kennt ihr Bamberg? Nein... dann ist ein Besuch unbedingt lohnenswert.
 
Meine Blümchen bringe ich fix zu Astrids floraler Sammlung nach Köln und wünsche euch ein tolles Wochenende.
 
Einen lieben Gruß von Marita
 
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Freitag, 10. Juli 2026

Freitagsblümchen & Schloss Herrenchiemsee und Fraueninsel

 Den ersten Frauenmantel habe ich letzte Woche heruntergeschnitten und zusammen mit Nepeta kubanica entstand eine gelb-blaue Blütenwolke im Übertopf auf dem Wintergartentisch. Dazu das Windlicht, welches dort seinen Stammplatz hat, und ein Trockenstrauß machen das Arrangement komplett.

Die schöne Mitteldecke von meiner Ma liegt noch vom Gartentag auf dem Tisch...

...und es gefällt mir so.

So nach und nach schaffe ich es euch meine Bilder vom Chiemseeurlaub zu zeigen und heute sind die im See gelegenen Inseln an der Reihe. Das Ausflugsziel schlechthin und ein MUSS für jeden Urlauber.
Der Chiemsee-Dampfer brachte uns frühmorgens von Prien, unserem Urlaubsort, über das "Bayerische Meer" als erstes zur Herreninsel. So schön entschleunigend war die Fahrt, auch wenn schon viele Urlauber die gleiche Idee hatten wie wir.

Das Neue Schloss Herrenchiemsee ist ein Baudenkmal in der bayerischen Gemeinde Chiemsee im Landkreis Rosenheim. Die Dreiflügelanlage wurde in den Jahren 1878 bis 1886 durch König Ludwig II. von Bayern von Georg Dollmann im Stil des Neubarock erbaut. Als architektonisches Vorbild diente Schloss Versailles. Hervorzuheben sind das Prunktreppenhaus, das Paradeschlafzimmer und die Große Spiegelgalerie. 2025 wurde Herrenchiemsee als Teil der Schlösser König Ludwigs II. von Bayern zum UNESCO-Welterbe ernannt.
 
Hier und hier gibt es noch mehr nachzulesen. 
Infotafeln auf dem Weg zum Schloss. 
 
 
Nach einem Fußmarsch vom Anleger durch den idyllischen Wald- und Parkbereich erreichten wir nach 1,5km das Neue Schloss Herrenchiemsee, wo wir eine Führung gebucht hatten. Fotos gibt es davon nicht. 
Leider war es wie an allen Tagen der Auszeit sehr heiß und das Licht selbst am Morgen schon richtig grell. Die Fotos sind daher nicht so klasse geworden.
Schloss Herrenchiemsee sollte sein historisches Vorbild, das Schloss Versailles des Sonnenkönigs Ludwig XIV noch übertreffen. Es wurde aber nicht vollendet, doch auch so erlebt man eine perfekte Inszenierung von Prunk und Schönheit.  

Einer der Brunnen... der Fortunabrunnen
Der Fortuna-Brunnen im Parterre vor dem Schloß Herrenchiemsee.
Geschaffen von Wilhelm von Rümann 1884-85 nach dem Vorbild eines
Brunnens im Königspalast La Granja de San Ildefonso in Spanien.
Auf der Spitze die Göttin Fortuna auf dem Glücksrad.
 
 
 
 Blick vom Schloss auf den Latonabrunnen

Der Famabrunnen
Der Fama-Brunnen ist im Parterre vor dem Schloß Herrenchiemsee. Geschaffen von Rudolf Maison 1884-85 nach dem Vorbild eines Brunnens im Königspalast La Granja de San Ildefonso in Spanien.
Fama, die geflügelte Figur des Ruhmes,
 reitet auf einen Pferd (Pegasus)

Wir liefen zurück Richtung Dampfersteg und direkt in der Nähe ...

liegt das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift (Altes Schloss), eines der ältesten Kloster in Bayern. In ihm tagte 1948 der Verfassungskonvent, in dem das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ausgearbeitet wurde. Die Ausstellung war wirklich sehr lohnenswert und nur zu empfehlen.

Kaisersaal im Fürstenstock

Anschließend brachte uns der Dampfer zur Fraueninsel, hier die Klosteranlage schon von Weitem zu erkennen.
Das Kloster wurde der örtlichen Überlieferung zufolge von Herzog Tassilo III. und Liutberga von Bayern gegründet und am 1. September 782 zusammen mit der Klosterkirche geweiht. Dieses Gründungsdatum wurde in der Forschung lange als falsch und zu früh betrachtet, inzwischen gilt es nach historischen und archäologischen Untersuchungen wieder als korrekt. Einige Elemente der ursprünglichen Ausstattung sind noch erhalten und zeigen sowohl die reiche Ausstattung des Klosters durch seinen Gründer als auch deutliche Einflüsse durch die Kunst Italiens und des Mittelmeerraums, die vermutlich durch Tassilos Frau Liutberga vermittelt worden waren.

Um die Mittagszeit ... oder war es schon später...legten wir mit dem Schiff an und wollten uns zunächst stärken und das vielfältige gastronomische Angebot an Fischgerichten probieren -  eben die gesunde Variante zu Fleisch. ;-))

Danach war ein Spaziergang über die Insel Pflicht und es gab wunderschöne Aussichten u.a. mit Blick auf die Herreninsel mit Augustiner-Chorherrenstift

Malerische Impressionen überall in diesem urwüchsigen Insel-Dorf und kleine Lädchen luden zum Shoppen ein. An einem schönen Tablett kam ich dann doch nicht vorbei. ;-))

Der weiß getünchte Glockenturm der Klosterkirche ist das besonders eindrucksvolle Wahrzeichen der Insel.

Der achteckige Campanile mit seiner Zwiebelkuppel und dem Kloster Frauenchiemsee - auch Frauenwörth genannt - in seiner gesamten Größe.

Eingang über den Insel-Friedhof in die Münsterkirche...
Das Münster Frauenwörth (auch Münsterkirche Mariä Opferung) ist das historische Herz der Fraueninsel im Chiemsee. Als Teil des ältesten aktiven Benediktinerinnenklosters Deutschlands vereint die Kirche karolingische Grundmauern, romanische Fresken und ein gotisches Gewölbe. Die Grundmauern der heutigen dreischiffigen Basilika stammen aus dem 8. und 9. Jahrhundert. Der Hochbau und das romanische Portal wurden um das Jahr 1000 bzw. im 11. Jahrhundert errichtet

Innenraum der Klosterkirche

Ein Naturdenkmal und eine Besonderheit sind die beiden Linden in der Inselmitte.
In der Inselmitte der Fraueninsel besteht bis heute ein kleiner Lindenhain mit zwei mächtigen Winterlinden: die Tassilolinde und die Marienlinde. Mit einem Umfang von ca. 8 Meter werden sie auf ein Alter von mind. 500 Jahren geschätzt, im Volksmund sind es die 1000jährigen Linden. Die Marienlinde ist noch als Baumruine erhalten und wird mit Seilen gesichert, während die Tassilolinde vital ist.

 

Die Tassilolinde schicke ich zu Astrids Baumfreunden.

Bevor wir dann in Prien wieder anlegten, hüpften wir bei unserer Rundtour auf dem Chiemsee in Gstadt kurz an Land und fuhren nach einer Kaffeepause in einem urigen, charmanten Café zurück zum Ferienort. Hier am Strand von Gstadt ist der Campanile der Fraueninsel rechts im Bild zu sehen.

Das war es mit meinen Bildern unserer Schiffstour zu den Inseln im Chiemsee....ich hoffe, mein Bericht war nicht zu lang für euch. ;-))
Nun stelle ich meine Blütenwolke zu Astrids Blumensammlung und wünsche euch ein feines Wochenende. Meins ist wieder komplett ausgebucht. ;-))
 
Einen lieben Gruß von Marita, 
die sich wundert, dass es immer Stunden dauert bis ihre Posts der letzten Wochen in der Sidebar angezeigt werden. :-((
 
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