Donnerstag, 12. Februar 2026

12 von 12 im Februar

 Hallo am 12. Februar - es ist wieder Zeit für 12 von 12, der schönen Aktion von Caro unsere 12 Bilder des Tages zu sammeln.
 Heute an Weiberfastnacht wird es ein bunter Tag, obwohl es um viertel vor acht dunkel und regnerisch ist.

Nach dem Frühstück auch die zweite Tasse Kaffee bei Kerzenschein und Rätsel...machen wir es uns bei der Dunkelheit halt gemütlich.
 
Was zieh ich an zum Treff bei Spielen und Berlinern???? Der bunte Schal und die Blumenkette müssen reichen.

Es geht los zunächst über den Markt, wo ich nach frischen Blumen schaue und zurücklegen lasse.

Spaß in großer Runde mit ca. 25 Personen.

Auf dem Rückweg auf dem Markt werden die zurückgelegten Tulpen mit Heidelbeergrün abgeholt. Käse und Fischbrötchen müssen auch noch mit.
Wenn das kein bunter Anblick ist ;-)) ... meinen Konfetti- oder Fliegenpilzschirm mag ich ja. 

Zunächst die Blüten versorgen und ... 

anschließend der Mittagsimbiss....die Fischbrötchen. Meins mit Stremellachs und der Hausherr hat sich für ein Körnerbrötchen mit Matjes entschieden.

Nach dem leckeren Imbiss wird das Päckchen geöffnet, welches mittags bei der Rückkehr aus dem Briefkasten schaut. Die Glücksfee war mir hold und den tollen Gewinn von Elkes neuem Buch @Günstig Gärtnern finde ich darin.

Für den Urlaub im Mai die Buchung unseres Zwischenstopps vorgenommen und...

... jetzt geht es ab ins Fitnessstudio die Kalorien des Vormittags abtrainieren. ;-))

Das Foto Nr. 12 werde ich nachreichen... heute Abend gibt es ein Abendessen in der Pizzeria.
Meine 12 von 12 schicke ich schon mal zu Caros Sammlung und wünsche euch noch einen feinen Weiberfastnachtstag. 🎉🎉🎉
 
Und wie war euer Donnerstag???
 
Einen lieben Gruß von Marita 

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Freitag, 6. Februar 2026

Freitagsblümchen & Kerzenabbau im Januar

 In der gestreiften "Turmvase" stehen drei Nelken in burgunderfarben, Kängurupfötchen sowie Eukalyptus populus. Dazu dunkelrote Kerzen in schwarzen Kerzenhaltern und die goldgesprühten Artischockenblüten.

Diese Ansicht gefällt mir - mein Auge muss sich halt wohlfühlen ;-))) ...

und die Farbe der Kerzen passt zu den Nelken, auch wenn es auf den Fotos nicht ganz so ausschaut. ;-)))

Im fertig gebundenen Strauß befanden sich zwei Amaranthblüten, die bereits nach 3 Tagen schlapp machten... und außerdem...

war mir dieses Gebinde einfach zu wild. 
Oft nehme ich die Sträuße der Floristen auseinander und arrangiere sie neu. Geht euch das manchmal ebenfalls so???
Jedenfalls, nachdem der Fuchsschwanz hinüber war gelangten die Blüten einzeln in die Vase wie oben als erstes gezeigt...  so viel besser als der gebundene Ursprungsstrauß!!!

 Im ersten Post zum neuen Jahr hatte ich euch von meiner persönlichen Challenge in 2026 berichtet, den Kerzenbestand im Laufe des Jahres dahinschmelzen zu lassen.
Einige Exemplare in der Deko fehlten auf dem nachfolgend bereits gezeigten Bild.
  
 Also habe ich noch ein weiteres Bild mit den restlichen "Wachslichtern" sowie versteckten und verdeckten Exemplaren gemacht. Die Schneemannkerzen in den grünen Tannenbaumständern sind auch so gut wie runtergebrannt. Im Rückblick auf den Februar kann ich sie danach mit den nächsten abhaken. ;-))

Hier nun das Ergebnis Ende Januar...das sieht zumindest schon mal ganz gut aus.
Winter ist halt Kerzenzeit, zum Sommer wird es vermutlich mit dem Dahinschmelzen weniger werden. 

Nun bringe ich meine Freitagsblümchen zu Astrids Blumensammlung nach Köln und wünsche  euch ein schönes Februarwochenende.
Hier steht die Familien-Geburtstagsfeier mit Übernachtungsbesuch an und daher wird heute schon mal der Backofen glühen und einiges vorbereitet. Am Abend erwarte ich dann meine Mädelsrunde zum monatlichen Treff.
 
Und wie sieht euer Wochenende aus???
 
Einen lieben Gruß von Marita 

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Montag, 2. Februar 2026

Windmühlen - Blickfang aus der Nachbarschaft

 Mein Post über die Windmühle auf dem Höxberg vom 25. Januar ist bei euch so gut angekommen, dass ich mir neben meiner Kerzen-Challenge für 2026 vorgenommen habe einige Windmühlen zu besuchen und darüber zu berichten. Ich war wirklich erstaunt wieviele Mühlen es nicht nur in meiner nächsten Umgebung sondern auch in ganz NRW gibt. 
Hier gibt es etwas dazu nachzulesen. 
 
Am Freitag bin ich bei bombastischem Winterwetter am Vormittag eine Runde in den Nachbarort bzw. Stadteile gefahren und habe die vier "Heimatmühlen" nicht nur für euch ;-))) geknipst.
Diese Mühle sehe ich immer von Weitem, wenn wir einmal wöchentlich zu den Enkelinnen fahren.... eine Holländerwindmühle - sie wurde im Jahr 1809 in der Bauernschaft Sunger in Albersloh durch die ehemaligen Besitzer Kerkering zur Borg errichtet. Die ehemaligen 1,50m breiten Flügel kamen als Flügelpaar auf eine Spannweite von ungefähr 22m.

Einfach klasse die Ansicht mit schneebedeckten Feldern ... 
von der zweiten Etage der dreigeschossigen 21m hohen Mühle gelangte man auf die damalige Galerie, die von mächtigen Holzbalken getragen wurde. Die drehbare Kappe mit den Flügeln wurde mit großem Kraftaufwand per Hand am Stert mit Ketten in den Wind gedreht. Bis 1938 wurde die Mühle hauptsächlich mit Wind betrieben, erhielt aber schon im Jahre 1870 eine Dampfmaschine für windstille Zeiten. 1914 folgte ein Dieselmotor und 1942 wurde ein Elektromotor eingebaut.

Im Jahr 1945 wurde die Mühle so beschossen, dass die Mühlenkappe und die Flügel abgenommen werden mussten und im Jahr 1946 auch der hölzerne Umgang wegen Baufälligkeit. 
Und so meine Ansicht einmal ohne Zoom...

 Die Mühle Uhlenbrock befindet sich seit fünf Generationen in Familienbesitz seit im Jahre 1883 Heinrich Wilhelm Uhlenbrock die Mühle von den Vorbesitzern Kerkering zur Borg gekauft hatte. Im Jahre 1990 wurde sie zusammen mit dem Lagerhaus vom Pächterehepaar vollkommen entkernt und saniert und wird seitdem bewohnt. Das Lagerhaus rechts der Mühle könnt ihr auf den Bildern ebenfalls erkennen.  
Hier wurden die Details, die ich im Post erwähne, in der Presse veröffentlicht.
 
... hier dann bei maximaler Möglichkeit des Fotoapparats. 

Und direkt gegenüber an der Landstraße steht die alte Mühle, die ich euch mit diesem Post in 2016 schon mal vorgestellt hatte.
Dazu habe ich meinen damaligen Text der Einfachheit halber kopiert. ;-)))
Die alte Mühle blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück, so konnte ich im Net lesen – im Jahre 1811 wurde die Bauerlaubnis für eine Windmühle erteilt, 1832 an einen Bauern verpachtet und 25 Jahre später brannte sie bis auf die Grundmauern nieder.

Aus Bruchsteinen eines nahegelegenen Steinbruchs errichtete der Eigentümer daraufhin eine massive Windmühle in dreistöckiger Bauweise.
Auf der verputzten Außenwand kann man das Baujahr 1858 ablesen.

Dann wurde im Jahr 1880 eine Dampfmaschine in die Mühle eingebaut, die als Antriebskraft an windschwachen Tagen dienen sollte.

Unter Denkmalschutz steht sie seit 1989 und bis vor einigen Jahren wurde dort ein Landhandel betrieben.

"Zu schade wäre es, wenn so ein schönes traditionsreiches Gebäude langsam aber stetig verfällt" schrieb ich damals, aber eine neuerliche Nutzung in den letzten 10 Jahre ist mir nicht bekannt.

Weiter ging es mit dem Auto zur ehemaligen Kornwindmühle aus dem Jahre 1810 in Rinkerode. Eine Fernstraße von Münster durch die Davert nach Hamm oder Werne und von dort weiter nach Köln entstand im 18. Jahrhundert und an dieser neuen Chaussee ließ Graf von Galen die Windmühle erbauen, für die die gute Erreichbarkeit sehr nützlich war.
  Als im Jahre 1978 ein engagiertes Ehepaar das Anwesen von einer Müllerfamilie übernahm war es in einem ruinösen Zustand. Durch viel Eigenleistung wurde das ehemalige Dampfkesselhaus zu Wohnzwecken umgebaut. Dazu wurde die marode Mahltechnik von 1935 wieder flott gemacht. 
Im Jahre 1995 wurde ein Mühlen- und Gerätemuseum eröffnet. 
Lt. dieses Verzeichnisses handelt es sich um einen Erdholländer.  
Ebenerdig gebaute Holländermühle, ohne steinernes Erdgeschoss, die Flügelenden nahe dem Erdboden. Auch Grundsegler (ndl. grondzeiler) genannt. Bei Segelgatterflügeln kann die Bedienung also vom Erdboden aus geschehen, von dort klettert der Müller in die Flügel.

Heute stehen das Mühlengebäude und auch die Technik unter Denkmalschutz und gehören zur Industriekultur Nordrhein-Westfalens. Ein Elektromotor treibt die Dampfmaschine an, die auf fünf Ebenen die gesamte Vermahlungsanlage in Gang setzt. Die Maschinen drehen sich im Zeitlupentempo, so dass alle Vorgänge genau zu beobachten sind.

Der jährlich wiederkehrende Mühlentag findet stets am Pfingstmontag statt und mit den Kids waren wir damals dort im Mühlenmuseum und die Aktionen rund um diesen Tag waren für alle Besucher immer sehr informativ und lehrreich. 

Nach 46 Jahren ging in 2024 das Anwesen in den Besitz einer jungen Familie aus dem Ort über. Ob es in 2026 einen Mühlentag am Museum gibt kann ich gar nicht mal sagen.

Danach stand die letzte Mühle auf dem Plan, die ich nach ca. 15km Autofahrt erreichte. 
Rubberts Mühle ist das Wahrzeichen Walsteddes und befindet sich ebenfalls in Privatbesitz.
Hierbei handelt es sich um eine Steinwallholländer nach o.a. Liste. 



In welchem Jahr das unter Denkmalschutz stehende Gebäude tatsächlich gebaut wurde ist nicht bekannt. Aus der Historie geht hervor, dass Hermann-Theodor Rubbert im Jahr 1865 die Mühle käuflich erwarb.



Nun bin ich am Ende meiner Vorstellung und bin gespannt, ob ihr auch ähnliche Mühlen in eurer näheren oder weiteren Umgebung kennt.
Die Münsteraner Bockwindmühle im Mühlenhof-Freilichtmuseum hatte ich euch bereits hier und hier vorgestellt.
 
Nun wünsche ich euch eine schöne erste Februarwoche...  ein Frühstück mit den Yogafrauen und einen Spaziergang habe ich heute schon hinter mir, gleich stehen Muckibude und homecleaning auf dem Programm.
 
Die monatliche Mühlentour würde sich sicher als Jahresprojekt 2026 eignen, doch bin ich nicht sicher, ob ich es auch wirklich schaffe jeden Monat eine neue Mühle zu besuchen und darüber zu berichten.
 
Einen lieben Gruß von Marita, 
die nach einem ausgefüllten Wochenende gleich mal bei euch vorbei schaut.
 
Nachdem ich viel Zuspruch und Feedback sowie bekundetes Interesse für die Windmühlenvorstellung bekommen habe, verlinke ich nun meine Posts beim Jahresprojekt 2026 von Andrea/die Zitronenfalterin.
 
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Freitag, 30. Januar 2026

Freitagsblümchen & Winterworld

 Zum Februar-Sonntag ;-)) stehen nun auch bei mir apricotfarbene Tulpen in der schwarzen Vase. Für etwas mehr Fülle und Stand sorgen die getrockneten Leucodendron von hier und drei Moorbirkenzweige. Die Schneemannkerzen von Nicole passen wunderbar in das vorherrschende Winterwetter, denn Anfang der Woche bekamen wir den vorhergesagten Schnee. Lange hatte er sich nicht gehalten, Nachschlag gab es allerdings gestern Morgen.

Das süße gebackene Glücksschweinchen vom Seniorenmittagstisch musste unbedingt die Freitagsblümchen begleiten und auch die Tannenbaum-Kerzenständer kamen bislang erst einmal in zwei Jahren zur Verwendung.

Also alles auf dem Kuschelfell in Szene gesetzt.

Nachdem der Schnee von Montag nach fast einem Tag schon wieder verschwunden war gab es gestern nochmal Nachschub an weißer Pracht.
Leider wurde es gar nicht richtig hell, denn am gesamten Tag fiel Schneeregen vom Himmel. Für die Fotos hätte ich mir schon ein wenig Sonnenschein gewünscht.  
 
Astilbe

Tellerhortensie

Gräserwedel wie Molinia mit Schnee bedeckt sind immer sehr eindrucksvoll, rechts Blüte der Bauernhortensie

Bartblume

Und zu unserer großen Überraschung fiel gestern ein Schwarm von Schwanzmeisen im Garten ein und machte sich über die Erdnüsse in der Futtereichel her.

Lange Zeit wurden sie hier an den Futterstellen oder im Garten überhaupt nicht gesichtet....

...  nach einer Viertelstunde zog die "Horde" dann auch schon davon.
 
Das Eichhörnchen hat sich's im Mauerseglerkasten gemütlich gemacht...
 
... dort lässt es sich bei winterlichen Temperaturen gut aushalten.
 
 
Meine Freitagsblümchen schicke ich zu Astrid und damit wünsche ich euch ein schönes Winterwochenende und einen guten Start in den Februar.
 
Einen lieben Januargruß von Marita
 
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