Mittwoch, 28. Oktober 2026

Monatscollage, Kerzenabbau und Orange im Oktober 2026

Die Birgitt sammelt am letzten Donnerstag im Monat unsere Monatscollagen - immer ein interessanter Rückblick auf unsere Highlights, heute bin ich einen Tag eher dran.
Auch dieser Monat hatte viel Alltagsgeschehen und eine Woche an der Mosel zu bieten.
 
Im Oktober
- nahm ich euch mit in den Palmengarten Frankfurt, den wir am 20. September auf der Rückfahrt unserer Gartenreise besuchten.
- zeigte ich euch Bilder vom Kürbisfest im Landgarten Schauerte auf Gut Mimberge 
 - hatte ich eine Führung im Kloster Maria Laach gebucht und wir sahen die bekannte historische Jesuitenbibliothek
- hatten wir eine Audioguide-Führung auf Schloss Drachenburg
- besuchten wir Echternach, Trier und Konz 
- gab es wie jede Woche des Jahres meine Freitagsblümchen
- standen Arzttermine, Krankengymnastik, Kartenspiel-Treff, Ehrenamt, Staudentauschbörse, Abendessen mit Freundinnen, Geburtstagskaffee der Schwägerin und viele andere Termine im Leben 1.0 an 
- war ich zum schönen Konzert "The Cat Stevens Tribute" 
 
Meine Kerzen habe ich weiter dahinschmelzen lassen... die Ausbeute in lila in diesem Monat - ich bin zuversichtlich, dass noch mehr geht, denn Herbst und Winter ist Kerzenzeit. ;-)) 
 
Diese Sammlung ist allerdings unverändert...

.. doch hier wurden 4 Exemplare reduziert.
Im Dezember werde ich eine Aufstellung der verbliebenen Kerzen zeigen....ich bin ebenso gespannt wie ihr.


Im Oktober sucht Nicole alles mit der Farbe Orange und da möchte ich kurz vor Schluss noch einiges zu ihrer Farbchallenge beisteuern.
Jedes Jahr feiern wir zumindest einmal einen wunderbaren Sonnenaufgang über der Mosel, da unsere Ferienwohnung einen tollen Blick auf den Fluss bietet... sind Originalbilder ohne Bearbeitung.
 
Mittwoch, 07. Oktober 2026 07:55:04 

Mittwoch, 07. Oktober 2026 07:55:18
 
Sonnenaufgang am 31.05.2024 zuhause aus dem 1. OG geknipst.

Mein Prunus Kojou-no-mai, die kleine Zierkirsche, zündete auch ein leuchtend oranges Feuerwerk, allerdings hat das stürmische Wetter am Wochenende schon viele Blätter heruntergefegt. 

Die Blätter von Amelanchier lamarckii, der Kupferfelsenbirne, leuchten in einem genialen orange-rot und auch...
 
Hamamelis Arnold Promise, die Zaubernuss, stimmt in die Farben des Indian Summers mit ein.

Einfach nur WOW finde ich...

... und so der komplette Habitus. 
Leider wird er nicht viel größer, da er an einem denkbar schlechten Platz an einer total trockenen Stelle im Hochbeet steht. Wer die Bilder von vor Jahren kennt, dem ist das sicher aufgefallen.
Auch der Arnold und die Felsenbirne haben am vergangenen Wochenende ihr Blätterkleid fast vollständig abgelegt, so schade.  

Und noch ein wenig Kürbisdeko im kleinen Staudengarten... 





... und diese Dame sahen wir im Urlaub in Luxembourg ganz in Orange ...nicht nur gekleidet.;-))
Ein Rundgang durch Echternach wird am Freitag meine Blümchen begleiten.

Nun wünsche ich euch einen entspannten Mittwoch ...
 einen lieben Gruß und bis Freitag beim Friday-Flowerday
Marita.
 
Wegen Verlinkung u.a. auch beim Jahrespojekt von Andrea/die Zitrronenfalterin ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen

Sonntag, 25. Oktober 2026

Weiter geht's am Drachenfels...

 ... mit der ältesten Zahnradbahn fuhren wir von der Bergstation zurück zur Mittelstation.
Dort hieß es für uns aussteigen und hinter den Bäumen war unser nächstes Ziel schon zu erkennen....Schloss Drachenburg.

Und nein....das ist nicht Schloss Drachenburg sondern die Vorburg durch die wir zum Schloss gelangten. 
In der Vorburg ist auch die Stiftung Naturschutzgeschichte untergebracht.
Sinnvoll war es die kostenlose Lauschtour-App vorher herunterzuladen und hier an der Vorburg begann damit unser Rundgang.  

Wiki weiß:
Schloss Drachenburg ist ein Schloss am Drachenfels in Königswinter. Es wurde von 1882 bis 1884 in den historistischen Stilen der Neogotik und der Neorenaissance als repräsentativer Wohnsitz für Stephan von Sarter gebaut, der das Schloss allerdings nicht selbst bewohnte. Nach seinem Tod war das Schloss mehrfachem Nutzungswandel ausgesetzt. 1986 wurde Schloss Drachenburg, das kulturhistorisch in den Kontext der Burgenrenaissance der Rheinromantik fällt, unter Denkmalschutz gestellt und 1990 der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstellt. Von 1995 bis 2010 wurde es in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand restauriert und zu einer Art Gründerzeitmuseum mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Wohnkultur ausgebaut.
 
 Ist das nicht ein wunderbarer Blick auf das Schloss, welches eigentlich eine Mischung aus Villa, Burg und Schloss ist. 
 

Auf der Infotafel ist u.a. unten das Ausmaß des Schlosses abgebildet.

Eingangsbereich mit rekonstruierter Eingangstreppe an der rheinabgekehrten Ostseite

Schloss Drachenburg entstand von 1882 bis 1884 als Privatvilla für den aus Bonn gebürtigen Pariser Finanzfachmann Stephan von Sarter. Aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammend, hatte Sarter an der Pariser Börse eine kometenhafte Karriere als Börsenspekulant gemacht und war als Aktieninhaber des Sueskanals und Panamakanals zu Reichtum gekommen. 1881 konnte er sich mittels einer großzügigen Spende in den Freiherrenstand erheben lassen. Als Baron Stephan von Sarter gehörte er fortan zur gehobenen Gesellschaft. Für den Bau einer standesgemäßen Villa wählte Sarter nicht seine Wahlheimat Paris, sondern den vielbesuchten Drachenfels in Sichtweite seiner Geburtsstadt Bonn.

Der Schlosspark gehört als herausragendes Beispiel für das Genre zu den Gründungsmitgliedern der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas und ist in das European Garden Heritage Network eingebunden.

Diese uralten Bäume wie Mammutbaum und Riesen-Lebensbaum aus der Entstehungsgeschichte des Schlossensembles gehen heute zu Astrids Baumfreunden.



Venusterrasse an der Südseite mit den zwei goldenen Hirschskulpturen



Eine wirklich beeindruckend schöne Ansicht

Panoramablick von der Venusterrasse auf die bewaldeten Hänge des Siebengebirges und auf den rechts liegenden Rhein 

Ausblick von der Westterrasse auf Bonn...

...und die Terrasse des Restaurationsbetriebs.
Dort hat man eben auch diesen herrlichen Blick auf den Rhein.

Mit dem Audioguide wurden wir auch durch das Innere des Schlosses geführt, zunächst erreichten wir das 25m hohe Haupttreppenhaus über die oben gezeigte Eingangstreppe. Imposant und eindrucksvoll durch die Malereien gestaltete sich der Treppenaufgang zur ersten Etage.

 Die Innenräume sowie die Wandmalereien und historistischen Glasmalereien wurden so weit wie möglich in der ursprünglichen Gestaltung rekonstruiert.



In der Ferne erhebt sich über der Vorburg der Petersberg mit seinem ehemals historischen Gästehaus des Bundes, heute befindet sich dort ein 5* Hotel.

Damit nahmen wir Abschied von der Drachenburg und die Zahnradbahn brachte uns wieder zur Talstation. Ein wirklich lohnenswerter Abstecher auf unserer Fahrt Richtung Mosel.
Als nächster Halt stand die Führung Kloster Maria Laach auf unserem Programm. Davon hatte ich euch hier bereits meine Eindrücke gezeigt.
 
Meinen Post verlinke ich bei Heikes Monatsspaziergängen und wünsche euch einen angenehmen Sonntag und einen guten Start in die letzte Oktoberwoche. 
Kalt und ungemütlich ist es geworden... wir nähern uns mit großen Schritten dem November.
 
Einen lieben Oktobergruß von Marita
 
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Freitag, 23. Oktober 2026

Freitagsblümchen & hinauf zum Drachenfels

Eine liebe Gartenfreundin hat ihren großen Basilikumstrauch abgeerntet und suchte noch Abnehmer für die leckeren Gewürzblätter. Ich mag ihn besonders gern auch wegen seines tollen Dufts und die schönen Blüten passen wunderbar in die zart-altrosa Kugelvase.

Leider kommt das Ensemble auf den Fotos nicht sonderlich gut zur Geltung, in natura sieht es viel schöner aus.

Die zarten Blüten, die alten Pilze aus Bauernsilber und die fliederfarbene Votivkerze harmonieren farblich gut... leider ist auch das nicht gut zu erkennen.

Auf der Hinfahrt zur Mosel sollte der Drachenfels unser erstes Ziel sein, einer der bekanntesten Berge im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef gelegen. Am frühen Morgen kamen wir an der Talstation der Drachenfelsbahn an und unternahmen fast die erste Fahrt des Tages mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands.

Die technischen Daten...und rechts neben dem Eingang empfing uns ...

... eine Dampflok aus dem Jahre 1927.

Der Ferdinand stand für uns bereit und brachte uns die 1520m lange Strecke sicher zur Bergstation.

Oben am Plateau der Bergstation herrschte Hochnebel....

doch der Blick auf die Insel Nonnenwerth im Rhein wurde uns nicht verwehrt. 
Vielleicht hatte diese Aussicht gerade deshalb etwas Mystisches an sich. 

Blick vom Plateau auf die Burgruine Drachenfels
Die Ruine des dreistöckigen Bergfrieds auf dem Drachenfels ist das Wahrzeichen des Siebengebirges. Die Burganlage wurde nach 1138 vom Kölner Erzbischof Arnold begonnen und etwa 1167 fertiggestellt. Außer dem Bergfried bestand die Burg ursprünglich aus Palas, Kapelle und Dienstbotenwohnungen. Sie diente zur Absicherung des Kölner Gebietes nach Süden hin. 

Zu Fuß ging es weiter hinauf zur Burgruine...

ein steiler, aber recht kurzer Anstieg.

Die Ruine
 
 
 
Aussicht von der Ruine auf das Plateau ...

...und man erkennt von hoch oben beim Blick auf Nonnenwerth den niedrigen Pegelstand des Rheins am 02.10.2026, denn die Ufer waren in weiten Teilen trockengefallen.

Bei der Rückfahrt saßen wir ganz vorne und bevor es losging hatten wir einen guten Blick... 

auch ins "Cockpit", die Steuerung der Bahn.

Angekommen an der Mittelstation stiegen wir aus und besuchten anschließend Schloss Drachenburg.
Davon demnächst aber mehr. 
 
 
Mein blühendes Basilikum bringe ich zu Astrids Blumensammlung und die Fahrt hinauf zum Drachenfels zu Heikes Monatsspaziergang im Oktober.
 
Damit wünsche ich euch ein schönes letztes Oktober-Wochenende...kaum zu glauben, dass wir nächste Woche Sonntag schon den 1. November haben.
 
Einen lieben Gruß von Marita
 
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