Im Moment blühen die Margeriten am Wegesrand in verschwenderischer Fülle und daher habe ich mir einen Handstrauß für den Esszimmertisch gepflückt. Der zarte Wiesenkerbel dazu verleiht meinen Freitagsblümchen die wunderbare Leichtigkeit eines Sommerstraußes.
Als Deko auf der Schieferplatte befinden sich zudem ein rosa Schneckenhaus, das Glückskleeblatt und eine altrosa Kerze im goldenen Kerzenhalter.
So leicht und duftig!!!
Aus der Nähe
Die Kampenwand in Aschau war an einem Tag unser Ziel im Chiemgau und die Seilbahn brachte uns von der Talstation in 15 Minuten hoch hinauf auf knapp 1500m Höhe.
Oben angekommen eröffnet sich von der Bergstation und der nahe
gelegenen SonnenAlm ein traumhafter Ausblick auf die gewaltige Kette der
Zentralalpen. Von den Berchtesgadener Bergen über das Steinerne Meer
und die Loferer Steinberge bis in die Hohen Tauern reicht die Sicht.
Mitten
im weitläufigen Wegenetz gelegen, ist die Bergstation idealer
Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen unterschiedlicher
Schwierigkeitsgrade – je nach Laune und Kondition. Eine Besonderheit
dabei ist der fast ebene Panoramaweg mit herrlichem Blick auf das
Alpenvorland und den Chiemsee mit seinen Inseln.
Der Blick Richtung Berchtesgadener Alpen und Steinernes Meer.Die Sonnenalm war nicht unser Ziel, es ging dort den Weg entlang hinauf zum Gipfelkreuz...nicht direkt nach ganz oben sondern zum 6m hohen KAB-Kreuz, welches auf einem Bergrücken an der Bergstation steht. Das Hauptgipfelkreuz oder Chiemgau-Kreuz mit einer Höhe von 12m steht auf dem 1664m hohen Ostgipfel...leider konnten wir es nicht "von unten" erkennen.
Das KAB-Kreuz steht seit 1969 dort auf einem unteren Gipfel.
Frühlingsenzian
Die Kampenwandhütte des Alpenvereins erinnerte mich an unsere Hüttenwanderung rund um den Königssee vor mehr als 40 Jahren. Da wurde auch in diesen Hütten teils ohne fließend Wasser und in Gemeinschaftslagern genächtigt.
Das waren noch Zeiten!!! ;-)))
Paraglider treffen hier auf beste Bedingungen für ihr Hobby ...
...mit Ausblick auf den Chiemsee.
Nachdem wir uns in der Möslarnalm gestärkt hatten, ging es mit der Gondel wieder bergab...
...mit Blick auf Schloss Hohenaschau, unserem nächsten Ziel.
Die mittlealterliche Burg wurde im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts erbaut und thront auf einem 50m hohen Felsrücken. Das hieß dann für uns bei über 30°C von der Talstation den Anstieg hinauf zur Burg durch die Hitze zu bewältigen. Ihr könnt evtl. den ehemaligen alten (Lasten)Aufzug zur Burg erkennen, der schon Jahre nicht mehr in Betrieb ist.
Oben angekommen gab es zunächst ein leckeres Eis zur Belohnung bevor es zur geplanten Führung ging.
Lohnenswert und interessant wars durch die gut erhaltenen Räume und Säle zu schlendern und die Geschichte der Burg zu erfahren.
Auch das in Nebengebäuden untergebrachte Prientalmuseum sollte man nicht verpassen.
Schloss Hohenaschau ist im Besitz der Bundesrepublik Deutschland, aber lange Jahre gehörte es der Industriellenfamilie Cramer-Klett.
Blick von der Terrasse auf die Kampenwand und Seilbahn.
Das war unser Ausflug in die Höhe zur bekannten Kampenwand am Chiemsee. Demnächst gibt es noch weitere Urlaubseindrücke, wenn es meine Zeit erlaubt. Im Moment ist sie fürs Bloggen einfach zu knapp bemessen, denn alles rund um den Garten steht momentan im Focus und die Küchenrenovierung kurz bevor.
Meine Blümchen bringe ich zu Astrid und vielleicht hat von euch schon jemand bemerkt, dass sich der Hintergrund meiner Blümchen schon beim letzten Mal etwas verändert hatte. ;-)))
Die Glastür der Küche ziert vorübergehend die Wohnzimmerwand und ab nächster Woche wird es hier handwerkermäßig "drunter und drüber" gehen.
Nun kommt gut durch dieses extrem heiße Wochenende...einen lieben Gruß von Marita, die sich für die Gartentour kühleres Wetter gewünscht hatte. :-(
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