Mittwoch, 23. September 2026

Monatscollage und Kerzenabbau September 2026

 Die Birgitt sammelt am letzten Donnerstag im Monat unsere Monatscollagen - immer ein interessanter Rückblick auf unsere Highlights, allerdings dauert der September ja fast noch eine Woche an.
Auch dieser Monat hatte - wie die vergangenen Monate - viel Alltagsgeschehen und Wochenendtrips zu bieten.

Im September
nahm ich euch mit nach Brüssel, Brügge, Gent und Antwerpen...wo ich das erste September-Wochenende verbrachte.
- feierte ich unser über 1175jähriges Stadtjubiläum mit
- ging es ein Wochenende auf Gartenreise in den Taunus 
- standen Kartenspiel-Treff, monatliches Ehrenamt und viele andere Termine im Leben 1.0 an 
- bin ich am Samstag und Sonntag in Sachen Garten und Kürbisfest unterwegs
 - wollte die Gesundheit nicht so wie ich und beeinträchtigte mich, daher wurde das Bloggen und auch Kommentieren weiter eingeschränkt. Aber es geht wieder aufwärts, hoffe ich. ;-)))
- ärgerte ich mich außerdem über Blogger, weil meine Beiträge in der Sidebar einfach nicht aktualisiert werden und das nimmt mir schon arg den Spaß. 
  
Meine Kerzen habe ich weiter dahin schmelzen lassen... die Ausbeute in dunklerem Grün in diesem Monat ist etwas üppiger - die Kerzenzeit beginnt nun, denn Herbst und Winter stehen ja in den Startlöchern ;-))
5 Exemplare auf dieser Sammlung

.. und hier außerdem 3 Exemplare reduziert.
Im Dezember werde ich eine Aufstellung der verbliebenen Lichter zeigen....ich bin sicher ebenso gespannt wie ihr.
 
 
Nun wünsche ich euch morgen einen entspannten Donnerstag...
 
einen lieben Gruß und bis Freitag beim blumigen Friday-Flowerday
Marita.
 
Wegen Verlinkung u.a. auch beim Jahresprojekt von Andrea/die Zitronenfalterin ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.

Freitag, 18. September 2026

Freitagsblümchen & Impressionen aus Antwerpen

Heute zeige ich euch meinen low-budget Strauß, der aus Hortensienblüten, einer Sedumblüte und Holunderzweigen mit Fruchtständen aus dem Garten besteht. Dazu befindet sich auf der Schieferplatte das kleine Tonhäuschen und Zieräpfelchen des Red Sentinel.

 Die rote Kerze im gefüllten Glaskerzenständer passt bestens dazu.

 Einmal aus der Nähe

 ...und es gefällt mir grad genauso gut wie ein kleiner gekaufter Strauß.

 Es geht weiter mit meinen Eindrücken aus Antwerpen, unserer letzten Station auf dem Kurztripp nach Belgien.
Mein Blog mausert sich grad zu einem Blumen- und Reiseblog, ;-)) aber die Bilder und Berichte sind auch ein Nachschlagewerk für mich.
 
Neuer Justizpalast  

Museum aan de Stroom - MAS

Das Port House ist der markante Hauptsitz der Hafenbehörde. Es besteht aus dem Gebäude einer ehemaligen Feuerwache, welches durch eine Glasfassade aufgestockt wurde, die an die Schifffahrt und an Antwerpen als traditionsreiches Zentrum des Diamantenhandels erinnert.

Hier hatten wir die Altstadt erreicht und unser Bus parkte an den historischen Markt- und Lagerhallen an den Scheldekaaien 

... und gleich nebenan empfing uns das älteste erhaltene Bauwerk Antwerpens
Die erste erhaltene urkundliche Erwähnung der Burg zu Antwerpen datiert auf das 12. Jahrhundert. Doch befand sich hier eine Burg bereits zur Zeit der Karolinger im 9. Jahrhundert. 



Die Bronzestatue des folkloristischen Riesen Lange Wapper wacht mit seinen 3m am Eingang der Burg und beobachtet die Passanten....
wer möchte, kann die Sage einmal hier nachlesen 

Dann begann unsere Stadtführung durch Antwerpen

Die historischen Gildehäuser am Grote Markt

Das Rathaus auf dem Grote Markt wurde ursprünglich im Jahre 1565 erbaut und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Hier mit dem historischen Brabobrunnen, der 1887 erschaffen wurde.

Wiki weiß:
In ihrer Darstellung bezieht sie sich auf die Legende um die Stadtgründung Antwerpens. Sie zeigt den jungen Helden Silvius Brabo, wie er die abgehackte Hand des Riesen Druon Antigon, den er zuvor im Kampf besiegt hatte, in die Schelde wirft. Der Riese hatte am Ufer der Schelde von den vorbeifahrenden Schiffern Wegezoll verlangt. Konnten sie den Zoll nicht bezahlen, hackte er ihnen die rechte Hand ab. Der Name der Stadt soll der Überlieferung nach von diesem Ereignis, dem „Hand werfen“, herrühren.



Die Liebfrauenkirche ist das größte sakrale Bauwerk des Landes und bekannt für ihren 123m hohen Nordturm.

Der Belfried von Antwerpen ist kein eigenständiger Turm sondern der obige Nordturm der Liebfrauenkirche. Der Turm diente als bürgerlicher Glockenturm und Symbol der städtischen Freiheit, obwohl er in die Architektur der größten Kirche Belgiens integriert ist.
An dessen Erbauung in der Zeit zwischen 1352 bis 1518 arbeiteten viele Handwerksmeister und die Plastiken am Fuße des Turmes bzw. der Kirche erinnern daran. 

Die Skulptur von Nello und Patrasche, die die Liebe zwischen einem Jungen und einem Húnd darstellt, befindet sich im Schatten der Kathedrale und nur eine Decke aus Pflastersteinen hält sie warm. Hier ist die Geschichte oder Novelle vom MAS, dem Museum aan de Stroom, hinterlegt.

Die Kathedrale - Liebfrauenkirche - aus der Entfernung...man kann sehr schön die unterschiedlichen Kirchentürme bzw. ihre Höhe erkennen.

Mit diesem hübschen Mural für Nicole wünsche ich euch ...

... ein feines Wochenende.
 
Meine Blümchen bringe ich zu Astrids Blumensammlung und dann bin ich das Wochenende unterwegs. Lesen werde ich bei euch, das Kommentieren dann in der nächsten Woche.
 
Meine Antwerpen-Eindrücke gehen am Sonntag zu Heike, denn dort versammeln sich unsere Monatsspaziergänge auf ihrem Blog 3hefecit.eu.
Am Montag hatte ich meine Bilder aus Brügge und Gent gezeigt, vielleicht mag noch mal jemand von euch herüberhüpfen, denn ich finde die beiden charmanten Städte lohnen das Anschauen. ;-)) 
 
Einen lieben Gruß von Marita. 
  
Wegen Verlinkung u.a auch bei niwibo sucht ...Buntes ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen. 

Montag, 14. September 2026

Brügge und Gent an einem Tag

Weiter geht es mit meinen Eindrücken aus Belgien...vorletztes Wochenende war ich mit meinem Mädelsclub unterwegs und die Bilder aus Brüssel habe ich euch mit den Blümchen am vergangenen Freitag bereits gezeigt. Am darauffolgenden Tag zeigte sich das Wetter von seiner angenehmsten Seite und die Städte Brügge und Gent standen auf dem Programm. Leider haben die Audio-Headsets bei der Stadtführung nicht wirklich funktioniert und so habe ich wenige Informationen für euch.
Genießt einfach die schönen Impressioen aus Brügge mit seinen charakteristischen Kanälen, den kopfsteingepflasterten Straßen und mittelalterlichem Charme.
Blick auf die uns erwartende Anlage des Beginenhofs  

und so steht es bei wiki
Ein Beginenhof ist die typische Wohnanlage der Beginen, die vor allem im belgischen Flandern und in den Niederlanden vorkommtDer Beginenhof in Brügge dient heute einer Gemeinschaft von Benediktinerinnen als Kloster
Beginen und Begarden waren Mitglieder von religiösen Laiengemeinschaften in weiten Teilen Europas vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert. Sie richteten ihr Leben am Armuts- und Bußideal in der Nachfolge Jesu Christi aus und verrichteten vor allem karitative Tätigkeiten für Kranke, Arme und Sterbende 

Wunderschöne weiß getünchte Häuser waren im Kreis um die Insel mit altem Baumbestand angeordnet.

Direkt daran schloss sich einer der Kanäle an...leider hatten wir weder in Brügge noch in Gent eine Möglichkeit zur Bötchentour, denn alle Boote waren bereits ausgebucht.

Wie einladend, die Confiserien

... und hübscher Blumenschmuck auf allen Brücken an den Kanälen

Hier stand man lange an um aufs Wasser zu kommen. 
Wir liefen über die Brücke zum...

Burgplatz
Er ist seit Jahrhunderten das Zentrum der Macht in der Stadt und die Stadtverwaltung von Brügge hat immer noch im gotischen Rathaus aus dem 14. Jahrhundert ihren Sitz. Dieser großartige, majestätische Platz ist von monumentalen, das Stadtbild prägenden Gebäuden umgeben. Diese wurden im Verlauf der Jahrhunderte erbaut und spiegeln den Baustil der jeweiligen Zeit wider


 
Nach einer Kaffeepause auf dem Burgplatz mit leckeren Brüsseler Waffeln 

... ging es gestärkt weiter zum Belfried oder auch Belfort genannt, der als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurde.
Der Brügger Belfried ist 83 m hoch und in die Stadthallen am zentralen Marktplatz von Brügge integriert. Er wurde ebenso wie diese im 13. Jahrhundert erbaut. Im Spätmittelalter demonstrierte der alle Bauwerke der Stadt überragende Turm die Macht des selbstbewussten reichen Bürgertums und diente als Brandwache. 

Ein reges Treiben herrschte am Samstagmorgen in der charmanten Stadt und wir waren immer auf der Hut, denn Autos, Radler und Pferdekutschen bedurften unserer Aufmerksamkeit. Ein Besuch im Schokoladen war auch dort unumgänglich.

Und mit den letzten Eindrücken...

erreichten wir unseren Bus, der uns weiter nach Gent brachte.

Am frühen Nachmittag erreichten wir Gent
Gent ist eine Hafenstadt im Nordwesten Belgiens im Gebiet des Zusammenflusses von Leie und Scheldt. Im Mittelalter war Gent ein mächtiger Stadtstaat. Heute ist die Universitätsstadt ein Zentrum kultureller Aktivitäten. Die verkehrsberuhigte Innenstadt ist bekannt für ihre mittelalterliche Architektur, etwa die Burg Gravensteen aus dem 12. Jahrhundert und die Gebäude an der Graslei, eine Reihe von Zunfthäusern am Leiehafen.
 
Wir liefen zunächst durch die berühmte Graffiti-Gasse, in der von der Stadt Gent seit 1995 das Besprühen der Wände offiziell als freie Leinwand für Straßenkünsterler toleriert wird. das die Wände ständig übermalt werden andert sich das Aussehen der Gasse wöchentlich.

und kamen zum Genter Belfried...ein Wahrzeichen der Stadt - der Turm gehört wegen seiner historischen Bedeutung zum offiziellen Weltkulturerbe. 
Der Genter Belfried ist 95 Meter hoch und steht im Zentrum der flämischen Stadt Gent. Er erhebt sich zwischen St.-Bavo-Kathedrale und St. Niklaskirche, mit deren Türmen er auf einer Linie steht. Gemeinsam bilden sie die berühmte Genter Dreiturmreihe drie torens van Gent. Die Genter Tuchhalle ist mit dem Belfried verbunden und beherbergt auch den Turmeingang. 

Direkt gegenüber die St. Bravo-Kathedrahle
 Die Kathedrale geht zurück auf eine zu Ehren Johannes des Täufers geweihte Kapelle. Sie bestand überwiegend aus Holz und wurde 942 von Transmarus, dem Bischof von Tournai und Noyon, geweiht. Spuren einer Kirche im romanischen Baustil sind heute noch zu erkennen. Infolge des Aufstands gegen Kaiser Karl V. in Gent 1539 wurde die alte Sankt-Bavo-Abtei aufgelöst. In der Mitte des 16. Jahrhunderts hatte die Kirche mehr oder weniger ihr gegenwärtiges Aussehen erreicht. 1559 wurde die Diözese Gent gegründet und die Kirche zur Kathedrale erhoben. Der reiche Barockstil im Innenbereich zeugt vom Einfluss eines der am längsten regierenden Bischöfe von Gent, Antonius Triest. Im Januar 2006 begann eine umfassende Restaurierung der Kathedrale, die in kleinen Schritten erfolgt. Während dieser Arbeiten ist das Gotteshaus weiter für Besucher geöffnet.





Das alte Postgebäude wurde zwischen 1897 und 1902 erbaut und rechtzeitig zur Weltausstellung 1913 fertiggestellt so weiß die KI. 
Habe aber auch andere Einträge gefunden, daher sind meine Ausführungen kein Garant bzgl. korrekter Info. 

St. Michaelsbrücke mit Blick auf St. Nikolauskirche und das rechts gelegene ehemalige Freie Kornhaus

Von der St. Michaelsbrücke hatte man einen wunderbaren Blick auf Graslei und Korelei, die zwei berühmten historischen Kais am Fluss Leie mitten in der Altstadt von Gent
 
Im Mittelalter waren sie der geschäftige Hafen der Stadt, in dem Getreide, Tuch und andere Waren umgeschlagen wurden. Dort stehen noch heute prächtige mittelalterliche Zunft- und Giebelhäuser. 



Burg Gravensteen erreichten wir nach einem kurzen Spaziergang, denn sie liegt quasi auch mitten in der Altstadt.
Die Burg Gravensteen (deutsch Grafenstein) in Gent ist die Burg der Grafen von Flandern. Sie ist eine der größten Wasserburgen Europas und geht auf erste Befestigungen im 9. Jahrhundert zurück. 
Die Burg steht am Zusammentreffen der Flüsse Lieve und Leie auf einer hohen Sanddüne. Am linken Leieufer dominiert sie das Zentrum der Stadt. 

Und mit diesem letzten Eindruck aus Gent habe ich schon das Limit überzogen.... ;-)))
 
...und bin gespannt, ob jemand überhaupt zu diesem Post findet, denn bei Blo**er hakt es ja mächtig.
 Meinen Post verlinke ich bei Heikes Monatsspaziergang und wünsche euch allen noch eine schöne Septemberwoche.
 
Einen lieben Gruß von Marita 

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