Sonntag, 15. März 2026

Windmühlen - Blickfang unterwegs und Schloss Cappenberg

Am Sonntag verabredeten wir uns mit Schwesterchen und Schwager zum Kaffeetrinken auf der alten Kegelbahn am Schloss Cappenberg. Doch zunächst nutzten wir die Hinfahrt um die Windmühle am Ortsrand von Nordkirchen zu fotografieren.
Das Westfälische Versailles in Nordkirchen kennt ihr sicher...hierhier und hier hatte ich auf dem Blog darüber bereits berichtet.
Aber nun zur Mühle...hier konnte ich Näheres auf der HP des Besitzers nachlesen. 
Die Windmühle wurde im Jahr 1716 durch den ehemaligen Besitzer des Schlosses Nordkirchen gebaut und steht heute unter Denkmahlschutz. 1936 ist in einer Sturmnacht die Windrose abgebrochen, sodass die Flügel nicht mehr nach dem Wind ausgerichtet werden konnten. 1944 wurden die Windflügel dann demontiert. 
Noch heute ist der Mühlenturm in Besitz der Familie Rath und man kann auf der Homepage die Geschichte nachlesen. 

Anlässlich des 100jährigen Jubliläums des Futtermittelhandels der Familie Rath erhielt der Mühlenturm eine komplette Außensanierung. 

Weiter fuhren wir mit dem Auto und nach 12km erreichten wir Schloss Cappenberg und liefen zunächst zum Aussichtspunkt neben dem Parkplatz. So herrlich wie die Sonne durch den alten Baum es ist eine Linde ihr strahlendes Licht schickte.

Die Schneeglöckchen sind heute größtenteils schon Geschichte.

Das strahlend weiße dreiflügelige Hauptgebäude des Schlosses Cappenberg mit dem auffallend roten Dach lässt sich schon von weiter entfernten, höher gelegenen Standorten wie dem Florianturm in Dortmund oder Aussichtspunkten wie der Halde Großes Holz als heller Fleck am Nordrand der Lippe-Niederung ausmachen. Es liegt am Rande des Selmer Vorortes Cappenberg auf einem Höhenzug und geht hervor aus einem im Jahre 1122 gegründeten Prämonstratenserstift, das vermutlich im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Bereits 1148 entstand die romanische Stiftskirche, die heute vom im 17. Jahrhundert erbauten dreiflügeligen Barockschloss eingerahmt wird.
 
Hier nun der Blick vom Parkplatz auf das Eingangstor des Schlosses.



Zunächst führte uns der Weg zur Alten Kegelbahn - ihr erkennt das lange Gebäude - um dort Kaffee zu trinken. Wie gut, dass wir Plätze reserviert hatten, ansonsten hätten wir ungestärkt unseren großen Aufstieg wagen müssen. ;-)))

Alte Kegelbahn

Blick auf den Wasserturm, den wir anschließend bezwingen wollten. 

Auf geht's und es zog sich schon hin bis oben zur Plattform.

Die Daten zum Turm und ... wir hatten einen tollen Blick... 

als erstes auf das gefrorene Ahornblatt auf dem Boden der Plattform und dann ... 

... der Blick ins Lipperland.

Nach dem Abstieg ging es vorbei am Theaterbau Richtung Hauptportal des Schlosses, welches heute ein Museum des Kreises Unna beherbergt - rechts die Stiftskirche.

Die beeindruckende Platane an der Kirche im Gegenlicht.

Die Stiftskirche St. Johannes Evangelist ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Cappenberg, einem Ortsteil von Selm im Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen). Sie war bis zur Säkularisation die Kirche des Prämonstratenserstifts Cappenberg und dient seit 1832 als katholische Pfarrkirche
 
Schaut euch mal die Platane aus dieser Perspektive an das Schloss liegt direkt hinter mir ... sie ist ein Naturdenkmal und ihr Alter wird auf 150 bis über 200 Jahre geschätzt 
Sie muss daher unbedingt zu Astrids Baumfreunden.





Hauptportal und Eingang zum Museum

Im Museum waren wir nicht, für Ausstellungen benötigt man ja immer viel Zeit.

 Pastorat mit Wasserturm im Hintergrund und dem externen kleinen Glockenturm der Stiftskirche.

Im Glockenturm hängen sechs Glocken und vier davon stammen aus der Zeit um 1700.

Narzissen spitzten auch schon aus der Erde, nun werden sie sicher ihre leuchtenden Blütenköpfe zeigen.

Damit endet mein Monatsspaziergang, den ich bei Heike verlinke und wünsche euch einen feinen Sonntag. 
Nachdem wir gestern beim Schneeglöckchenfest auf Gut Bustedt nur Regenwetter hatten ist es heute hier richtig sonnig, wie schön wieder. Doch für den Garten kam die letzten Tage der notwendige Niederschlag mit 22l herunter, das war echt mega nötig. Der Hausherr ist zur Tageswanderung unterwegs und ich werde gleich den Garten genießen und schon mal die ersten Plätze für meine neuen Schätze suchen. ;-))
 
Einen lieben Gruß von Marita
 
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Freitag, 13. März 2026

Freitagsblümchen & Frühlingsahnen

 Alle, die heute einen Blumenstrauß mit den gestrigen Blüten erwarten muss ich leider enttäuschen. Es steht dieser Strauß auf dem Esstisch und der ist mindestens genauso schön wie der frische bestehend aus Tulpen und Clematis.
Zu den fliederfarbenen Freesien hatte ich drei karmesinrote Nelken in die lila Glasvase gestellt. Das Emu-Ei darf jedes Jahr aus der Osterkiste genau wie das zweite, welches ich euch sicher demnächst noch zeige.
Der Gentleman-Hase gefällt mir ja immer noch ... ich find ihn einfach cool. Ein Teelicht und bemooste Zweige in Vase und auf Tablett machen das Ensemble auf dem grauen Metalltablett komplett. 

Die hübschen Blüten einmal aus der Nähe.

Das Emu-Ei ist auf ein hübsches Eukalyptuskränzchen gebettet. ;-)))

Die hübsche Osterkarte von Kirsten flatterte diese Woche in meinen Briefkasten - einen ganz lieben Dank an dich Kirsten für die schöne Überraschung💓💓💓 -

...und gelangte direkt in die Präsentation.
Die Blüten sind gestern schon weiter aufgeblüht als beim ersten Foto-Shooting - die Zimmerwärme trägt eben dazu bei.

Ebenfalls lassen die warmen Temperaturen der letzten Tage nicht nur sämtliche Helleborus erblühen, 
  
... sondern auch die Blutpflaume zeigt ihre zarten Blüten.
Gestern hatte ich euch schon Bilder gezeigt.
 
  Von den zarten rosa Alpenveilchen habe ich auch noch ein Foto mitgebracht...
 
 ... und der Eichhörnchen-Spam - hier gab es vor kurzem noch einige Bilder zu sehen - geht auf dem Blog mit diesen beiden Eindrücken weiter. ;-)))

Ich hoffe, ihr mögt die Eichhörnchenbilder künftig trotzdem gerne sehen.

 Meine Blümchen bringe ich nun zu Astrids Sammlung und wünsche euch ein feines Wochenende auch wenn es kühler und temperaturmäßig dem März eher entsprechend wird.
 
Einen lieben Gruß von Marita
 
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Donnerstag, 12. März 2026

12 von 12 im März

 Hallo und willkommen zur schönen Aktion von Caro, mit 12 Bildern unseren heutigen Tag zu dokumentieren....zumindest ist das der Sinn der monatlichen Linkparty. ;-)))
Heute ist mein 12ter richtig ausgefüllt und beginnt daher schon um kurz nach sieben mit dem Haustür-Blick auf meinen frühlingshaften Nähmaschinentisch.
Die gelben Narzissen gehen zu Nicole und ihrer Suche nach Gelb. 

Zum Frühstück gibt es Avocado mit Gomasio auf dem Brot... ausnahmsweise mal - die Erzeugung ist ja alles andere als umwelt- und ressourcenschonend - und dazu Radieschen, aber nicht nur eins.

Beim kurzen Gang durch den Garten zeigt die Blutpflaume bereits ihre zarten Blütchen, ...

meine wunderschöne Helleborus "Cinderella" hat nun als letzte Helli ihre Blüten entfaltet...
 
... aber es könnte für die Pflanzen und die Natur durchaus noch mehr Wasser im Regenmesser sein.
War bei euch der Regen die letzten Tage ergiebiger?

Kurz nach 9 geht es los Richtung Markt, um Brot und Käse einzukaufen und mir frische Blumen für die Freitagsblümchen zu gönnen, die ich demnächst zeigen werde.
Kurz nach halb 10 bin ich am Zielort, wo um 10 Uhr ein Vortrag über gesundes Essen im Alter startet. 

Nach einem anregenden Erfahrungsaustausch bei lockerem Smalltalk und einer Tasse Kaffee - die durchaus auch zu der Flüssigkeitszufuhr zählt ;-)) - hole ich auf dem Rückweg nach Hause meine Blümchen vom Marktstand ab. Sie durften so lange dort im Wasser stehen. Und zwei Fischbrötchen für heute Mittag kommen in den Einkaufsbeutel.
 
Zuhause gelangen meine Blüten in die Vase...
hier ein kleiner Teaser, aber mehr wird nicht verraten.
 
 
...und ich klebe meinem gewerkelten Hasen endlich mal den fehlenden Schnurrbart an.
 
Zum Mittagssnack gibt es die leckeren Brötchen im sonnigen Wintergarten.
 
Nach dem Mittagessen mach ich noch ein Foto von dieser hübschen Osterkarte von Kirsten, denn morgen am Friday-Flowerday möchte ich sie euch zeigen. Also schnell auch einen passenden Ausschnitt für heute geknipst...mehr wird morgen gezeigt.;-))

Nachher wird im Erdgeschoss und vor allem in der Küche klar Schiff gemacht.

Dann müssen die Tischdecken vom Mangelstübchen abgeholt werden...
 
und der wöchentliche Besuch der Enkelinnen steht an. Vielleicht gibt es da heute Abend noch ein Bonusbild.
 
Meine 12 Bilder des heutigen Tages sind damit komplett und ich schicke meinen Post zu Caro.
Nach dem Besuch stehen noch zwei Abendtermine im Terminplan, daher weiß ich nicht, ob ich bei euch allen zum Kommentieren komme. 
 
Einen lieben Gruß und bis morgen früh bei den Freitagsblümchen, Marita 
 
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Sonntag, 8. März 2026

Auf der Suche ...

...nach dem S.
Heute nutzten wir das wunderbare Wetter für unsere erste Radeltour und machten uns einen Spaß daraus, auf der Fahrt alle möglichen Begegnungen mit dem Buchstaben S zu erörtern bzw. ich musste einige natürlich auch fotografisch festhalten. Denn Elfi sucht ab Mittwoch bei ihrer ABC-Challenge alles mit dem Buchstaben S.
Als erstes fielen uns von Weitem die Schafe in der Wiese an einem der Gehöfte auf.

Wir erreichten nach einigen Kilometern ein Relikt aus vergangenen Zeiten.
Kennt ihr Strontianit?
Strontianit ist ein eher selten vorkommendes Mineral. 
In den 1880er Jahren wurde Strontianit (SrCO3) in der Zuckerindustrie als Katalysator, zur Restentzuckerung von Melasse eingesetzt. Bei der Zuckerproduktion aus Zuckerrüben bliebe sonst noch immer 50 % des süßen Stoffs zurück. Nachdem das sogenannte „Strontianitverfahren“ 1871 entwickelt wurde, setzte der Strontianit-Abbau richtig ein. Trotzdem konnte der Bedarf der Zuckerindustrie kaum gedeckt werden.
In Deutschland wurde Strontianit vor allem im südöstlichen Münsterland abgebaut. Zwischen 1874 und 1900 wurden hier ca. 650 Gruben betrieben, die sich im Gebiet östlich bis Oelde und Beckum/Neubeckum, südlich bis Hamm und Lippetal, westlich bis Nordkirchen und nördlich bis Münster, Telgte und Sendenhorst/Warendorf befanden. Als letzte strontianitfördernde Grube stellte die Grube Wickensack in Ascheberg im Januar 1945 ihren Betrieb ein. 

Der Hügel ist eine ehemalige Strontianitgrube

Wir radelten weiter und trafen auf eine Sippe ;-)) von Rehen,

erblickten ein Silo,

genossen die Silhouette mit der euch bereits bekannten Windmühle

und den Silhouetten-Blick über den kleinen Fluss auf unser Ziel, die NachbarStadt. 

An der Staustufe des kleinen Flusses musste natürlich ein Foto sein.

Ein kleiner Strand wurde vor einigen Jahren am Flüsschen direkt in der Ortsmitte des Zielortes aufgeschüttet. Könnt ihr ihn erkennen?

Nach den ersten 15km hatten wir uns einen Stopp bei leckerem Apfelkuchen mit Sahne verdient.

Danach hieß es eine neue Strecke auszuprobieren und dabei passierten wir einen Schnadestein.
Ein Schnadestein (von niederdeutsch
Schnad/Snat = Grenze) ist ein historischer Grenzstein in Westfalen und Hessen, der Grenzpunkte von Gemeinden oder Jagdgebieten markiert. 

Vorbei an geschlagenen Baumstämmen, die als Stapel aufgeschichtet wurden...

machten wir Halt an einem "Summsurium".
Gehörnte Mauerbienen beim S...ohne Worte ;-))

"Summsurium"

Silberreiher konnten wir in der Ferne entdecken...

und gegen 17 Uhr versteckte sich die Sonne bereits hinter den Bäumen und war bald startklar zum Sonnenuntergang.

Kurz vor unserem Städtchen trafen wir nochmals auf wollige Schafe ...

und damit wünsche ich euch eine gute neue Märzwoche und möglicherweise werde ich nun zum EinSchlafen die Schäfchen zählen.

Einen lieben SonntagsGruß von Marita
 
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