Freitag, 20. März 2026

Freitagsblümchen & GELB

 Einen Stehstrauß hatte ich bei social media öfter gesehen und wollte es ebenfalls ausprobieren. Also nahm ich auf dem Markt drei Bunde Narzissen mit und legte die Blüten abwechselnd mit Ästen und Heidelbeergrün auf ein Juteband. Dann das Band vorsichtig zusammen nehmen und so den Strauß binden. Das Glas war noch nie beim Friday-Flowerday dabei, denn es tat seinen Dienst eher als Windlicht ....so bekommt es nun den ersten Auftritt mit dem Narzissenstrauß.

Einmal aus der Nähe...

 ... einige Blüten hatte ich übrig und diese noch locker hinzugefügt.
Dazu das Huhn im Federbett, bemooste Äste, Wachteleier und die gelbe gedrehte Kerze im goldenen Kerzenhalter. 

Nochmal der schöne Anblick.

Die Mininarzissen "Tête-à-Tête" leuchten zur Zeit im Märzgarten und passen natürlich wundervoll zur Monatsfarbe von niwibo sucht 

In der Sprache der Blumen

Narzissen sind Frühjahrsblüher und ein Zeichen von Lebendigkeit und Frische. Sie stehen für die Überwindung der Dunkelheit und gelten als Symbol für die Überwindung des Todes und der Wiedergeburt. Darum sind Narzissen-Sträuße bei uns gerade um Ostern herum sehr beliebt.
 

Neben "Tête-à-Tête" machen die hohen "Ice Follies" eine tolle Figur....überhaupt versuche ich neben den Minis eher hohe weiße oder weiß-gelbe Narzissen ins Beet zu setzen.

Dieses Jahr haben sich die Hyazinthen toll vermehrt und im Hintergrund sind die neugesetzten Tulpen gut zu erkennen. Die kleinen Wildtulpen blühen teilweise schon. Davon demnächst mehr.

Der Haustürblick begeistert mich im gesamten Jahr...na, kein Wunder, denn mein Garten liegt vor dem Haus und ist sozusagen auch mein Vorgarten.

Gelbe Phase auf dem Nähmaschinentisch

Auch am Sprudelstein und im Verbindungsbeet blüht es gelb... da könnten noch einige hohe Narzissen dazu. Indem ich die blühenden Töpfe kaufe, nach der Blüte ins Beet setze weiß ich auch wo sie ihr Plätzchen finden sollen.
Ist die Frühlingskirsche nicht ein Traum....ich lieb sie sehr. 

Hier sind auch blühende Narzissentöpfe nach ihrem frischen Auftritt als Blumenzwiebeln in die Staudenbeete gelangt. Bei einem kleineren Garten ist das gut machbar und funktioniert größtenteils sehr gut.

Die Staudenbeete sind schon mächtig voll und bald stören mich die herausragenden Staudenhalter, Rankgerüste und auch die vielen Töpfe nicht mehr, denn sie werden umgeben sein von frischem Austrieb und hohen Stauden.

Zwergnarzisse "Golden Echo"



Und schaut euch meine Euphorbien an...die sind grad ein Highlight und begeistern jeden Besucher, der zu uns kommt. Sie sind völlig anspruchstlos und trockenheitsresistent - einige Sämlinge konnte ich bereits im Garten verteilen bzw. verschenken.

Ein weiteres Exemplar der hohen Wolfsmilch

Und diese hübsche Osterkarte flatterte am Mittwoch in meinen Briefkasten - einen ganz lieben Dank an dich Nicole für die schöne Osterpost💓💓💓

Nun werde ich erstmal meine Narzissen bei Astrids Sammlung verlinken, mein Frühstück genießen und dann mit der Kamera eine Fotorunde durch den Garten drehen. Also... hier werden sicher noch einige gelbe Impressionen ergänzt werden, denn für eine ausgiebige Gartenrunde blieb die letzten Tage kaum Zeit.
Ps.: 9:15 Uhr - die Gartenrunde ist beendet und alle neuen Bilder verarbeitet und in den Post integriert.
Und eine Neuigkeit gibt es im kleinen Staudengarten...seid gespannt auf den Post am Sonntag. Nur so viel...es hat Nachwuchs gegeben.

Ich wünsche euch einen sonnigen Frühlingsanfang, auch wenn der etwas kühler ausfällt als der Winter endete. 
 
Einen lieben FrühlingsGruß von Marita
  
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Sonntag, 15. März 2026

Windmühlen - Blickfang unterwegs und Schloss Cappenberg

Am Sonntag verabredeten wir uns mit Schwesterchen und Schwager zum Kaffeetrinken auf der alten Kegelbahn am Schloss Cappenberg. Doch zunächst nutzten wir die Hinfahrt um die Windmühle am Ortsrand von Nordkirchen zu fotografieren.
Das Westfälische Versailles in Nordkirchen kennt ihr sicher...hierhier und hier hatte ich auf dem Blog darüber bereits berichtet.
Aber nun zur Mühle...hier konnte ich Näheres auf der HP des Besitzers nachlesen. 
Die Windmühle wurde im Jahr 1716 durch den ehemaligen Besitzer des Schlosses Nordkirchen gebaut und steht heute unter Denkmahlschutz. 1936 ist in einer Sturmnacht die Windrose abgebrochen, sodass die Flügel nicht mehr nach dem Wind ausgerichtet werden konnten. 1944 wurden die Windflügel dann demontiert. 
Noch heute ist der Mühlenturm in Besitz der Familie Rath und man kann auf der Homepage die Geschichte nachlesen. 

Anlässlich des 100jährigen Jubliläums des Futtermittelhandels der Familie Rath erhielt der Mühlenturm eine komplette Außensanierung. 

Weiter fuhren wir mit dem Auto und nach 12km erreichten wir Schloss Cappenberg und liefen zunächst zum Aussichtspunkt neben dem Parkplatz. So herrlich wie die Sonne durch den alten Baum es ist eine Linde ihr strahlendes Licht schickte.
Ps.: Rechts seht ihr das Stein`sche Denkmal, das wirklich wie Elke schon vermutet an Stonehenge erinnert. Schloss Cappenberg war einst hochgeschätzter Alterssitz des Freiherrn von Stein, der seine Naturliebe u. a. mit mächtigen Bäumen zum Ausdruck brachte.   

Die nachfolgenden Fotos habe ich für Interessierte ergänzt und hier gibt es u.a. folgendes nachzulesen:
Stilisierter Megalithtempel auf einer Plattform (Durchmesser 851 cm), die sich aus vier sich überschneidenden Kreisen zusammensetzt, aufgestellt in der Nähe von Schloss Cappenberg. Die in Form eines Achtecks aufgestellten acht Sandsteinblöcke (Höhe je 213 cm) sind abwechselnd rechteckig oder konkav gestaltet und bilden einen begehbaren Innenraum. Die Rechteckpfeiler tragen Tiefenreliefs (78 x 213 cm), von denen drei an das Werk Steins und eines, das nach Süden ausgerichtet und zusätzlich oberhalb mit einem bronzenen Kopfstück Steins (Höhe ca. 35 cm) versehen ist, an die Person selbst erinnern. Die Form eines Achtecks geht auf den achteckigen Turm zurück, der nach Entwürfen Steins in Nassau errichtet worden war. In ihm, so der Künstler, habe Stein sein "ganze Weltbild formuliert" 

Das Denkmal steht auf einer kleinen Anhöhe - dem höchsten Ort Selms - zwischen zwei Linden, von denen eine angepflanzt wurde. Der Außenbereich wurde in die Gestaltung (Anlegung von Terrassen, Wegen usw.) einbezogen. In den Jahren 1988-1990 war der Künstler, Marko Pogacnik (geb. Kranj/Slowenien 08.1944), 1967 Abschluss der Kunstakademie Ljubljana als graduierter Bildhauer, an der Gestaltung einer Landschaftsskulptur im Schlossbereich und im Ostteil des Schlossparks beteiligt

Die Schneeglöckchen sind heute größtenteils schon Geschichte.

Das strahlend weiße dreiflügelige Hauptgebäude des Schlosses Cappenberg mit dem auffallend roten Dach lässt sich schon von weiter entfernten, höher gelegenen Standorten wie dem Florianturm in Dortmund oder Aussichtspunkten wie der Halde Großes Holz als heller Fleck am Nordrand der Lippe-Niederung ausmachen. Es liegt am Rande des Selmer Vorortes Cappenberg auf einem Höhenzug und geht hervor aus einem im Jahre 1122 gegründeten Prämonstratenserstift, das vermutlich im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Bereits 1148 entstand die romanische Stiftskirche, die heute vom im 17. Jahrhundert erbauten dreiflügeligen Barockschloss eingerahmt wird.
 
Hier nun der Blick vom Parkplatz auf das Eingangstor des Schlosses.



Zunächst führte uns der Weg zur Alten Kegelbahn - ihr erkennt das lange Gebäude - um dort Kaffee zu trinken. Wie gut, dass wir Plätze reserviert hatten, ansonsten hätten wir ungestärkt unseren großen Aufstieg wagen müssen. ;-)))

Alte Kegelbahn

Blick auf den Wasserturm, den wir anschließend bezwingen wollten. 

Auf geht's und es zog sich schon hin bis oben zur Plattform.

Die Daten zum Turm und ... wir hatten einen tollen Blick... 

als erstes auf das gefrorene Ahornblatt auf dem Boden der Plattform und dann ... 

... der Blick ins Lipperland.

Nach dem Abstieg ging es vorbei am Theaterbau Richtung Hauptportal des Schlosses, welches heute ein Museum des Kreises Unna beherbergt - rechts die Stiftskirche.

Die beeindruckende Platane an der Kirche im Gegenlicht.

Die Stiftskirche St. Johannes Evangelist ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Cappenberg, einem Ortsteil von Selm im Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen). Sie war bis zur Säkularisation die Kirche des Prämonstratenserstifts Cappenberg und dient seit 1832 als katholische Pfarrkirche
 
Schaut euch mal die Platane aus dieser Perspektive an das Schloss liegt direkt hinter mir ... sie ist ein Naturdenkmal und ihr Alter wird auf 150 bis über 200 Jahre geschätzt 
Sie muss daher unbedingt zu Astrids Baumfreunden.





Hauptportal und Eingang zum Museum - links die Platane

Im Museum waren wir nicht, für Ausstellungen benötigt man ja immer viel Zeit.

 Pastorat mit Wasserturm im Hintergrund und dem externen kleinen Glockenturm der Stiftskirche.

Im Glockenturm hängen sechs Glocken und vier davon stammen aus der Zeit um 1700.

Narzissen spitzten auch schon aus der Erde, nun werden sie sicher ihre leuchtenden Blütenköpfe zeigen.

Damit endet mein Monatsspaziergang, den ich bei Heike verlinke und wünsche euch einen feinen Sonntag. 
Nachdem wir gestern beim Schneeglöckchenfest auf Gut Bustedt nur Regenwetter hatten ist es heute hier richtig sonnig, wie schön wieder. Doch für den Garten kam die letzten Tage der notwendige Niederschlag mit 22l herunter, das war echt mega nötig. Der Hausherr ist zur Tageswanderung unterwegs und ich werde gleich den Garten genießen und schon mal die ersten Plätze für meine neuen Schätze suchen. ;-))
 
Einen lieben Gruß von Marita
 
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Freitag, 13. März 2026

Freitagsblümchen & Frühlingsahnen

 Alle, die heute einen Blumenstrauß mit den gestrigen Blüten erwarten muss ich leider enttäuschen. Es steht dieser Strauß auf dem Esstisch und der ist mindestens genauso schön wie der frische bestehend aus Tulpen und Clematis.
Zu den fliederfarbenen Freesien hatte ich drei karmesinrote Nelken in die lila Glasvase gestellt. Das Emu-Ei darf jedes Jahr aus der Osterkiste genau wie das zweite, welches ich euch sicher demnächst noch zeige.
Der Gentleman-Hase gefällt mir ja immer noch ... ich find ihn einfach cool. Ein Teelicht und bemooste Zweige in Vase und auf Tablett machen das Ensemble auf dem grauen Metalltablett komplett. 

Die hübschen Blüten einmal aus der Nähe.

Das Emu-Ei ist auf ein hübsches Eukalyptuskränzchen gebettet. ;-)))

Die hübsche Osterkarte von Kirsten flatterte diese Woche in meinen Briefkasten - einen ganz lieben Dank an dich Kirsten für die schöne Überraschung💓💓💓 -

...und gelangte direkt in die Präsentation.
Die Blüten sind gestern schon weiter aufgeblüht als beim ersten Foto-Shooting - die Zimmerwärme trägt eben dazu bei.

Ebenfalls lassen die warmen Temperaturen der letzten Tage nicht nur sämtliche Helleborus erblühen, 
  
... sondern auch die Blutpflaume zeigt ihre zarten Blüten.
Gestern hatte ich euch schon Bilder gezeigt.
 
  Von den zarten rosa Alpenveilchen habe ich auch noch ein Foto mitgebracht...
 
 ... und der Eichhörnchen-Spam - hier gab es vor kurzem noch einige Bilder zu sehen - geht auf dem Blog mit diesen beiden Eindrücken weiter. ;-)))

Ich hoffe, ihr mögt die Eichhörnchenbilder künftig trotzdem gerne sehen.

 Meine Blümchen bringe ich nun zu Astrids Sammlung und wünsche euch ein feines Wochenende auch wenn es kühler und temperaturmäßig dem März eher entsprechend wird.
 
Einen lieben Gruß von Marita
 
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