Freitag, 3. Juli 2026

Freitagsblümchen & malerisches Wasserburg am Inn

Die Präsentation sowie auch die Auswahl meiner Freitagsblümchen leiden ein wenig unter den Begleiterscheinungen des Küchenumbaus, denn hier steht alles mehr oder weniger noch Kopf. Das Wohnzimmer ist nicht vorzeigbar und so bekommt ihr meine Blümchen vom 19.06. zu sehen, die ich mir vor der beginnenden großen Hitze vom Blumenfeld geholt hatte. Zinnien mag ich so gerne, doch die Vorstellung auf dem alten Küchentisch von meiner Oma fällt etwas nüchtern aus.

Ich mag die farbigen Köpfe mit ihrem Kranz aus Blütenstaub so gerne und sie wanderten alle in die alte Zinnkanne auf die Schieferplatte von der Mosel.

Limetten dazu und ein Glaskerzenhalter, der länger schon nicht mehr beim FFD zu sehen war.

So märchenhaft farbig erscheint auch Wasserburg am Inn, ein mittelalterliches Städtchen auf einer malerischen Halbinsel in einer Innschleife gelegen. Es befindet etwas 25km nordwestlich des Chiemsees und ist berühmt für seine bunten Patrizierhäuser und Laubengänge.
Am letzten Tag unseres Chiemseeurlaubs parkten wir vor der Altstadt und passierten den Inn über die mächtig befahrene Innbrücke, die auch aufgrund des Farbanstrichs Rote Brücke genannt wird.. 

Brucktor

Obwohl es in Bayern im Mai wirklich trocken war führt der Inn noch reichlich Wasser...zumindest an dieser Stelle

Das Brucktor von der Innenseite gesehen

Und nun genießt einfach die wunderbaren Patrizierhäuser - beim Anblick kam bei mir reichlich mediterranes Feeling auf....einfach bezaubernd fand ich es dort.

Laubengang

So coool, der hübsche "Baumgeist"

Die Burganlage wurde 1085-1088 erstmals als Wazzerburch erwähnt. Sie war ursprünglich Sitz der Wasserburger Grafen und ab 1247 im Besitz der Wittelsbacher, welche die Burg vor allem in Krisenzeiten als kurzzeitige Residenz nutzten. Die Burganlage wurde 1526-1537 durch Herzog Wilhelm IV. erweitert. Heute ist im Herzoglichen Schloss und in weiteren Gebäuden der Anlage ein Seniorenheim untergebracht. 









Kernhaus am Marienplatz
Das nach der Wasserburger Patrizierfamilie Kern benannte Gebäude gegenüber dem Wasserburger Rathaus besteht aus mehreren mittelalterlichen Häusern. Um 1735/40 erhielten diese im Auftrag der damaligen Besitzer eine gemeinsame spätbarocke Stuckfassade - eine der bedeutendsten in Süddeutschland - durch den kurfürstlichen Hofstuckateur Johann Baptist Zimmermann oder seine Werkstatt. 



Ein erstes Rathaus wurde wohl frühestens um 1300 an dieser Stelle errichtet. Der heutige Bau wurde in seinen mittelalterlichen Teilen zwischen 1457 und 1459 von dem Wasserburger Baumeister Jörg Tünzl weitestgehend neu errichtet 


 
Ich hätte noch viele Bilder des idyllischen Städtchens zu zeigen, aber das würd hier den Rahmen sprengen. Wer Interesse hat schaut sich mal meinen Link der Sehenswürdigkeiten an, dort gibt es noch viele malerische Gebäude zu entdecken.
 
Nun verlinke ich mein kleines Sträußchen bei Astrids Blumensammlung und wünsche euch ein feines Wochenende. Meins ist mit Konzert und zwei Geburtstagsfeiern voll ausgebucht. ;-)))
 
Einen lieben Gruß von Marita, 
die nächste Woche hoffentlich Zeit für eine große Blogrunde findet.
 
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Dienstag, 30. Juni 2026

Monatscollage Juni 2026 und Kerzenabbau

Die Birgitt sammelt unsere Monatscollagen - ein Rückblick auf unsere Highlights des vergangenen Monats.
Auch der Juni hatte es in sich, doch heute am letzten Tag des Monats werde ich noch fix meine Monatscollage verlinken.
 
Im Juni
nahm ich euch mit zum niederländischen Landschaftsgarten 't Meihuus und zu weiteren Windmühlen und zum Park Huis Landfort
 - zeigte ich euch schon erste Eindrücke vom Urlaub am Chiemsee und der Kampenwand mit Schloss Hohenaschau
- ging es mit dem Hausherrn am Hochzeitstag zum Frühstücken und anschließendem Pflanzenshoppen für mich und Klamotteneinkauf für ihn. ;-)))
- ein Frühstück mit den Kartenmädels und ein Ausflug mit den Ehrenamtsdamen stand ebenfalls in diesem Monat auf dem Programm 
- nahm ich an der Jahrestagung der Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS) teil, die in diesem Jahr von unserer Regionalgruppe organisiert wurde und in Billerbeck in der Weißenburg stattfand. 
- machte ich meinen Garten für den Gartenbesuch nach der Jahrestagung fit.
- kam eine Fotografin, die einen Bericht über meinen Garten schreiben möchte
- war ich am Sonntag mit einer kleinen Gruppe Gartenbegeisterten bei dieser dollen Hitze auf Gartentour und wir steuerten vier Gärten an. 
- fand ich auch recht wenig Zeit zum Bloggen und Kommentieren, denn am vergangenen Dienstag rückten die Handwerker für die Küchenrenovierung bzw. den Küchenaufbau an 
- steht nach zweitägigem Einbau heute meine neue Küche immer noch nicht und morgen geht es mit letzten abschließenden Arbeiten weiter...dann ist Einräumen, Aussortieren und Grundreinigung des gesamten Hauses gesagt
Edit....in der Collage seht ihr die alte Küche 
 
 Meine Kerzen habe ich weiter dahin schmelzen lassen... auch wenn die Ausbeute in kräftigem Pink in diesem Monat wieder nicht so üppig war. Aber ich bleibe dran und reduziere kontinuierlich.
2 Exemplare auf dieser Sammlung ...

und 6 Kerzen hier.

Nun wünsche ich euch eine gute Woche und sage bis bald bei den Freitagsblümchen.
 
Einen lieben Gruß von Marita
  
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Sonntag, 28. Juni 2026

Windmühlen - Blickfang mit Frühstück und Gartenbesuch

Am 10. Mai zu Muttertag hatte sich der Hausherr um ein Frühstück in Hamminkeln bemüht, womit unser Sonntag beginnen sollte. Auf dem Weg dorthin fuhren wir einen Abstecher und schauten uns die Werther Mühle in Isselburg-Werth an.
 
Die Werther Mühle ist eine Turmwindmühle im Ortsteil Werth der Stadt Isselburg in Nordrhein-Westfalen nahe dem Fluss Issel. Die Mühle stammt aus dem Jahr 1498. Ursprünglich war sie als Wehrturm Teil der Festungsanlage der Stadt Werth. Im 16. Jahrhundert wurde sie zur Getreidemühle umgebaut und besitzt ein fast vollständig erhaltenes Antriebs- und Mahlwerk von 1554. Im Jahr 1964 wurden weitere Umbauten vorgenommen, die eigentliche Mahltätigkeit der Mühle eingestellt. Seit 1994 ist die Stadt Isselburg Eigentümerin der Windmühle. Die letzten Renovierungsarbeiten sollten mit einem Fest am 21. Juni 2009 abgeschlossen werden, verzögerten sich jedoch bis September.
 
Hier nachzulesen
 
 
 

Anlässlich des Weihnachtsmarkts 2010, der erstmals um die Mühle herum veranstaltet wurde, wurde eine Bank aus rostfreiem V2A-Stahl, die auf Lehne und Sitzfläche ein Bild der Mühle zeigt, gestiftet.



Nochmal Wissenswertes an der Mühle angeschlagen

Dieser Blick eröffnete sich als wir um die Mühle herumgingen...so schön ruhig im sonntäglichen Morgenlicht. 

Leider konnte ich anschließend die kleine Ortsbegehnung durch Werth nicht unternehmen, da das Frühstücksbuffet in Hamminkeln bereits auf uns wartete.
 
Rathaus 

... mit dem hier aufgeführten und beschriebenen Rundgang.

So einladend der Eingang zum Café Waldsee,

charmant und wunderbar ist unser Tisch gedeckt

... und Brocante in all den verwinkelten kleinen Räumen, wo das Frühstück mittendrin stattfand. Eine herrliche Atmosphäre und nur zu empfehlen, denn das Buffet ließ keine Wünsche übrig. Toll fand ich auch, dass auf Omas altem Geschirr die Leckereien eingenommen wurden.

Leider war der Weg zum Waldsee gesperrt und so fuhren wir zum ersten Garten, den wir besichtigen wollten.
Über den Landschaftsgarten 't Meihuus habe ich euch hier schon berichtet.
Dann stand der Garten vom Gartendesigner Nico Wissing an. Auch ein wunderschön angelegter parkähnlicher Garten. 

Zum Schluss unserer Garten-Tagestour fuhren wir zum Huis Landfort und spazierten durch den Park rund um den schönen Landsitz.

Haus Landfort (niederländisch Huis Landfort) ist ein Landgut und ehemaliger Herrensitz in Megchelen (Gemeinde Oude IJsselstreek), in der niederländischen Provinz Gelderland. Der Landsitz liegt nahe der deutschen Grenze und hat eine Geschichte, die bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurückreicht. Der heutige Landsitz (Haus und Park) wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt. Landfort ist ein sogenannter komplexer historischer Landsitz, bei dem ein monumentales Haus mit Nebengebäuden eine Einheit mit einem umgebenden Park, Garten oder Wald bildet. Der Landsitz ging 2017 in den Besitz der Stiftung Landfort Heritage Foundation (sEL) über. 

Quelle

Über diese Brücke über dem Wassergraben gelangte man in den Hof.

Die älteste Erwähnung von Landfort stammt aus dem Jahr 1434, als das Haus an Derick Van Bronckhorst en Batenburg verkauft wurde. Damals hieß es Lanck Voort, was auf eine Furt in der Oude IJssel hinweist. Das Haus wurde von Adligen, Angehörigen des wohlhabenden (niederländischen und deutschen) Bürgertums und Kaufleuten bewohnt. In der Mitte des 18. Jahrhunderts war es ein Jagdschloss der Herren von Anholt. Landfort hat viele Besitzerwechsel erlebt, meist weil sie kein Geld hatten, um die Hypotheken und Kredite zu bezahlen.
 
Einige Eindrücke habe ich für euch zusammen gestellt...
Hofansicht auf das monumentale Haus

... das fotogene Fasanenhaus wie wir vermuteten.

den Park mit seinen vielen außergewöhnlich alten Gehölzen

Parkansicht
 
Blick vom Fischteich





Eindrucksvolle Azaleen

..und die Brücke im Park



Der nächsten Windmühle statteten wir auf der Rückfahrt einen kurzen Fotostopp ab - mit der Vehlinger Windmühle in Isselburg-Vehlingen, einem Erdhöllander mit Segelgatterflügeln errichtet im Jahre 1847, beende ich meinen Post. Da sie als Wohnmühle genutzt wird gibt es nur diese eine schöne Ansicht.
 
Nun bin ich auch schon wieder weg und wünsche euch eine gute neue Woche. Hoffentlich kühlt es sich die nächsten Tage etwas ab. Heute Abend ist noch nicht viel davon zu spüren und wirklich Regen hatten wir auch noch nicht.
 
Einen lieben Gruß von Marita 
 
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