Sonntag, 28. Juni 2026

Windmühlen - Blickfang mit Frühstück und Gartenbesuch

Am 10. Mai zu Muttertag hatte sich der Hausherr um ein Frühstück in Hamminkeln bemüht, womit unser Sonntag beginnen sollte. Auf dem Weg dorthin fuhren wir einen Abstecher und schauten uns die Werther Mühle in Isselburg-Werth an.
 
Die Werther Mühle ist eine Turmwindmühle im Ortsteil Werth der Stadt Isselburg in Nordrhein-Westfalen nahe dem Fluss Issel. Die Mühle stammt aus dem Jahr 1498. Ursprünglich war sie als Wehrturm Teil der Festungsanlage der Stadt Werth. Im 16. Jahrhundert wurde sie zur Getreidemühle umgebaut und besitzt ein fast vollständig erhaltenes Antriebs- und Mahlwerk von 1554. Im Jahr 1964 wurden weitere Umbauten vorgenommen, die eigentliche Mahltätigkeit der Mühle eingestellt. Seit 1994 ist die Stadt Isselburg Eigentümerin der Windmühle. Die letzten Renovierungsarbeiten sollten mit einem Fest am 21. Juni 2009 abgeschlossen werden, verzögerten sich jedoch bis September.
 
Hier nachzulesen
 
 
 

Anlässlich des Weihnachtsmarkts 2010, der erstmals um die Mühle herum veranstaltet wurde, wurde eine Bank aus rostfreiem V2A-Stahl, die auf Lehne und Sitzfläche ein Bild der Mühle zeigt, gestiftet.



Nochmal Wissenswertes an der Mühle angeschlagen

Dieser Blick eröffnete sich als wir um die Mühle herumgingen...so schön ruhig im sonntäglichen Morgenlicht. 

Leider konnte ich anschließend die kleine Ortsbegehnung durch Werth nicht unternehmen, da das Frühstücksbuffet in Hamminkeln bereits auf uns wartete.
 
Rathaus 

... mit dem hier aufgeführten und beschriebenen Rundgang.

So einladend der Eingang zum Café Waldsee,

charmant und wunderbar ist unser Tisch gedeckt

... und Brocante in all den verwinkelten kleinen Räumen, wo das Frühstück mittendrin stattfand. Eine herrliche Atmosphäre und nur zu empfehlen, denn das Buffet ließ keine Wünsche übrig. Toll fand ich auch, dass auf Omas altem Geschirr die Leckereien eingenommen wurden.

Leider war der Weg zum Waldsee gesperrt und so fuhren wir zum ersten Garten, den wir besichtigen wollten.
Über den Landschaftsgarten 't Meihuus habe ich euch hier schon berichtet.
Dann stand der Garten vom Gartendesigner Nico Wissing an. Auch ein wunderschön angelegter parkähnlicher Garten. 

Zum Schluss unserer Garten-Tagestour fuhren wir zum Huis Landfort und spazierten durch den Park rund um den schönen Landsitz.

Haus Landfort (niederländisch Huis Landfort) ist ein Landgut und ehemaliger Herrensitz in Megchelen (Gemeinde Oude IJsselstreek), in der niederländischen Provinz Gelderland. Der Landsitz liegt nahe der deutschen Grenze und hat eine Geschichte, die bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurückreicht. Der heutige Landsitz (Haus und Park) wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt. Landfort ist ein sogenannter komplexer historischer Landsitz, bei dem ein monumentales Haus mit Nebengebäuden eine Einheit mit einem umgebenden Park, Garten oder Wald bildet. Der Landsitz ging 2017 in den Besitz der Stiftung Landfort Heritage Foundation (sEL) über. 

Quelle

Über diese Brücke über dem Wassergraben gelangte man in den Hof.

Die älteste Erwähnung von Landfort stammt aus dem Jahr 1434, als das Haus an Derick Van Bronckhorst en Batenburg verkauft wurde. Damals hieß es Lanck Voort, was auf eine Furt in der Oude IJssel hinweist. Das Haus wurde von Adligen, Angehörigen des wohlhabenden (niederländischen und deutschen) Bürgertums und Kaufleuten bewohnt. In der Mitte des 18. Jahrhunderts war es ein Jagdschloss der Herren von Anholt. Landfort hat viele Besitzerwechsel erlebt, meist weil sie kein Geld hatten, um die Hypotheken und Kredite zu bezahlen.
 
Einige Eindrücke habe ich für euch zusammen gestellt...
Hofansicht auf das monumentale Haus

... das fotogene Fasanenhaus wie wir vermuteten.

den Park mit seinen vielen außergewöhnlich alten Gehölzen

Parkansicht
 
Blick vom Fischteich





Eindrucksvolle Azaleen

..und die Brücke im Park



Der nächsten Windmühle statteten wir auf der Rückfahrt einen kurzen Fotostopp ab - mit der Vehlinger Windmühle in Isselburg-Vehlingen, einem Erdhöllander mit Segelgatterflügeln errichtet im Jahre 1847, beende ich meinen Post. Da sie als Wohnmühle genutzt wird gibt es nur diese eine schöne Ansicht.
 
Nun bin ich auch schon wieder weg und wünsche euch eine gute neue Woche. Hoffentlich kühlt es sich die nächsten Tage etwas ab. Heute Abend ist noch nicht viel davon zu spüren und wirklich Regen hatten wir auch noch nicht.
 
Einen lieben Gruß von Marita 
 
Wegen Verlinkung beim Jahresprojekt bei Andrea/die Zitronenfalterin ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen. 

Freitag, 26. Juni 2026

Freitagsblümchen & das Pflanzregal

 Am Montag war mein Garten nach der am Wochenende stattgefundenen Jahrestagung in Billerbeck für die GdS-Mitglieder geöffnet. Bevor die Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet wieder nach Hause fuhren gab es die Gelegenheit, einige Gärten der Regionalgruppe Münsterland zu besuchen. Selbstredend wurde der Garten die letzten Wochen dafür aufgehübscht. Dazu gelangten am offenen Gartentag Blüten von Frauenmantel, Phlox, Glockenblume und Linaria ins Glas und in die rostige Schale. Alles hatte ich auf dem Pflanzregal dekoriert und ich fand, es sah klasse aus.

So in der Totale im aufgehübschten Regal, welches der Hausherr aus alten Schalbrettern selbst gebaut hatte.
Hier hatte ich in 2017 darüber berichtet. 

Selbstverständlich steht auf dem Tisch in der Regel die Arbeitswanne, wenn geteilt und getopft wird. Und mit ihrer grünen Farbe passt sie auch perfekt ins Farbschema. ;-))))

Am Montagabend gelangte der Gartenstrauß zur Abkühlung dann auf den Wohnzimmertisch und er hält und sieht selbst heute noch ganz passabel aus.

Am Samstag und Sonntag waren wir mit vielen anderen GdS-Mitgliedern auf Bustour und haben fünf Gärten gesehen. Aber immer bin ich auch von meinem Garten angetan, was mir auch durch meine Besucher am Montag gespiegelt wurde. Das erfreut natürlich sehr.

Der Hausherr erwischte in der letzten Woche das Taubenschwänzchen an der Spornblume,

die Biene am Geranium

und den Admiral am Phlox.

Bei der Hitze verbrennen die Rosen zu schnell und alle Blüten vergehen einfach nach so kurzer Zeit. Trotzdem kommt mein Garten noch ganz gut durch die Hitzetage. Was uns aber heute und Morgen an Temperaturen erwartet wird Pflanzen, Tieren und auch uns Menschen noch mal mehr zusetzen. Ich zerlaufe immer und verkrümel mich ins kühlere Haus. 
Ich bin so froh, dass es nächste Woche etwas kühler wird bei 26 °C.

Die Jungvögel im Garten wie Kernbeißer und Rotkehlchen bekommen extra Aufbaufutter und kleine getrocknete Mehlwürmer, die in Wasser eingeweicht werden. Wichtig sind auch bei diesen Temperaturen Wasserstellen für Vögel und Insekten.

Diese Helleborus hat sich in die heiße Jahreszeit verirrt. In 2023 hatte ich sie blühend beim Schneeglöckchenfest auf Gut Bustedt gekauft und sie hat sich seitdem jedes Frühjahr erfolglos bitten lassen ihre schönen gerüschten Blüten zu zeigen. In diesem Jahr hab ich sie dann endgültig ignoriert ... das hat ihr wohl nicht gefallen, wollte unbedingt meine Aufmerksamkeit und hat einen spektakulären Auftritt im seit langem heißesten Juni hingelegt. 
Die Überraschung ist ihr total geglückt. 

So, nun bringen ich meinen Gartenstrauß zu Astrids Sammlung und wünsche euch ein relaxtes Wochenende. Kommt gut durch die heißen Tage. 
 
Ab Dienstag stand unsere Woche im Zeichen der Küchenrenovierung und morgen kommt nochmal der Malermeister, der dann seine Arbeiten hoffentlich abschließen kann. Am Montag erwarte ich die neuen Küchenmöbel und bin gespannt wie die Veränderungen wirken werden.

Einen lieben Gruß aus dem hitzigen Münsterland von Marita, die gestern spätnachmittags auf dem schattierten Wintergartentisch 36,4°C messen konnte. An der Nordseite dann nur 32°C und auf dem kühlen Schattenrasen kam das Thermometer auf 31,8°C. In der Sonne auf dem Rasen kletterte es auf 43,2°C und in der Sonne???, das möchte ich gar nicht wissen :-((( ....ein Indiz dafür, wie wichtig und immer wichtiger unsere Bäume sind, die uns das "Überleben" in den immer heißeren Sommern erträglich machen. 

 
Wegen Verlinkung ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.

Freitag, 19. Juni 2026

Freitagsblümchen & hoch hinauf zur Kampenwand und Schloss Hohenaschau

 Im Moment blühen die Margeriten am Wegesrand in verschwenderischer Fülle und daher habe ich mir einen Handstrauß für den Esszimmertisch gepflückt. Der zarte Wiesenkerbel dazu verleiht meinen Freitagsblümchen die wunderbare Leichtigkeit eines Sommerstraußes.

Als Deko auf der Schieferplatte befinden sich zudem ein rosa Schneckenhaus, das Glückskleeblatt und eine altrosa Kerze im goldenen Kerzenhalter.

So leicht und duftig!!!

Aus der Nähe
 
Die Kampenwand in Aschau war an einem Tag unser Ziel im Chiemgau und die Seilbahn brachte uns von der Talstation in 15 Minuten hoch hinauf auf knapp 1500m Höhe.

Oben angekommen eröffnet sich von der Bergstation und der nahe gelegenen SonnenAlm ein traumhafter Ausblick auf die gewaltige Kette der Zentralalpen. Von den Berchtesgadener Bergen über das Steinerne Meer und die Loferer Steinberge bis in die Hohen Tauern reicht die Sicht.
Mitten im weitläufigen Wegenetz gelegen, ist die Bergstation idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade – je nach Laune und Kondition. Eine Besonderheit dabei ist der fast ebene Panoramaweg mit herrlichem Blick auf das Alpenvorland und den Chiemsee mit seinen Inseln.
Der Blick Richtung Berchtesgadener Alpen und Steinernes Meer.



Die Sonnenalm war nicht unser Ziel, es ging dort den Weg entlang hinauf zum Gipfelkreuz...nicht direkt nach ganz oben sondern zum 6m hohen KAB-Kreuz, welches auf einem Bergrücken an der Bergstation steht. Das Hauptgipfelkreuz oder Chiemgau-Kreuz mit einer Höhe von 12m steht auf dem 1664m hohen Ostgipfel...leider konnten wir es nicht "von unten" erkennen.

Das KAB-Kreuz steht seit 1969 dort auf einem unteren Gipfel.

Frühlingsenzian

Die Kampenwandhütte des Alpenvereins erinnerte mich an unsere Hüttenwanderung rund um den Königssee vor mehr als 40 Jahren. Da wurde auch in diesen Hütten teils ohne fließend Wasser und in Gemeinschaftslagern genächtigt. 
Das waren noch Zeiten!!! ;-)))

Paraglider treffen hier auf beste Bedingungen für ihr Hobby ...

...mit Ausblick auf den Chiemsee.

Nachdem wir uns in der Möslarnalm gestärkt hatten, ging es mit der Gondel wieder bergab...

...mit Blick auf Schloss Hohenaschau, unserem nächsten Ziel.

Die mittlealterliche Burg wurde im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts erbaut und thront auf einem 50m hohen Felsrücken. Das hieß dann für uns bei über 30°C von der Talstation den Anstieg hinauf zur Burg durch die Hitze zu bewältigen. Ihr könnt evtl. den ehemaligen alten (Lasten)Aufzug zur Burg erkennen, der schon Jahre nicht mehr in Betrieb ist.
Oben angekommen gab es zunächst ein leckeres Eis zur Belohnung bevor es zur geplanten Führung ging. 

Lohnenswert und interessant wars durch die gut erhaltenen Räume und Säle zu schlendern und die Geschichte der Burg zu erfahren.
Auch das in Nebengebäuden untergebrachte Prientalmuseum sollte man nicht verpassen. 

Schloss Hohenaschau ist im Besitz der Bundesrepublik Deutschland, aber lange Jahre gehörte es der Industriellenfamilie Cramer-Klett.
Blick von der Terrasse auf die Kampenwand und Seilbahn. 

Das war unser Ausflug in die Höhe zur bekannten Kampenwand am Chiemsee. Demnächst gibt es noch weitere Urlaubseindrücke, wenn es meine Zeit erlaubt. Im Moment ist sie fürs Bloggen einfach zu knapp bemessen, denn alles rund um den Garten steht momentan im Focus und die Küchenrenovierung kurz bevor.
 
Meine Blümchen bringe ich zu Astrid und vielleicht hat von euch schon jemand bemerkt, dass sich der Hintergrund meiner Blümchen schon beim letzten Mal etwas verändert hatte. ;-)))
Die Glastür der Küche ziert vorübergehend die Wohnzimmerwand und ab nächster Woche wird es hier handwerkermäßig "drunter und drüber" gehen.
 
Nun kommt gut durch dieses extrem heiße Wochenende...einen lieben Gruß von Marita, die sich für die Gartentour kühleres Wetter gewünscht hatte. :-(
 
Wegen Verlinkung ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.