Die Präsentation sowie auch die Auswahl meiner Freitagsblümchen leiden ein wenig unter den Begleiterscheinungen des Küchenumbaus, denn hier steht alles mehr oder weniger noch Kopf. Das Wohnzimmer ist nicht vorzeigbar und so bekommt ihr meine Blümchen vom 19.06. zu sehen, die ich mir vor der beginnenden großen Hitze vom Blumenfeld geholt hatte. Zinnien mag ich so gerne, doch die Vorstellung auf dem alten Küchentisch von meiner Oma fällt etwas nüchtern aus.
Ich mag die farbigen Köpfe mit ihrem Kranz aus Blütenstaub so gerne und sie wanderten alle in die alte Zinnkanne auf die Schieferplatte von der Mosel.
Limetten dazu und ein Glaskerzenhalter, der länger schon nicht mehr beim FFD zu sehen war.
So märchenhaft farbig erscheint auch Wasserburg am Inn, ein mittelalterliches Städtchen auf einer malerischen Halbinsel in einer Innschleife gelegen. Es befindet etwas 25km nordwestlich des Chiemsees und ist berühmt für seine bunten Patrizierhäuser und Laubengänge.
Am letzten Tag unseres Chiemseeurlaubs parkten wir vor der Altstadt und passierten den Inn über die mächtig befahrene Innbrücke, die auch aufgrund des Farbanstrichs Rote Brücke genannt wird..
Brucktor
Obwohl es in Bayern im Mai wirklich trocken war führt der Inn noch reichlich Wasser...zumindest an dieser Stelle
Das Brucktor von der Innenseite gesehen
Und nun genießt einfach die wunderbaren Patrizierhäuser - beim Anblick kam bei mir reichlich mediterranes Feeling auf....einfach bezaubernd fand ich es dort.
Laubengang
So coool, der hübsche "Baumgeist"
Die Burganlage wurde 1085-1088 erstmals als Wazzerburch erwähnt. Sie war
ursprünglich Sitz der Wasserburger Grafen und ab 1247 im Besitz der
Wittelsbacher, welche die Burg vor allem in Krisenzeiten als kurzzeitige
Residenz nutzten. Die Burganlage wurde 1526-1537 durch Herzog Wilhelm
IV. erweitert. Heute ist im Herzoglichen Schloss und in weiteren
Gebäuden der Anlage ein Seniorenheim untergebracht.
Kernhaus am Marienplatz
Das nach der Wasserburger Patrizierfamilie Kern benannte Gebäude
gegenüber dem Wasserburger Rathaus besteht aus mehreren
mittelalterlichen Häusern. Um 1735/40 erhielten diese im Auftrag der
damaligen Besitzer eine gemeinsame spätbarocke Stuckfassade - eine der
bedeutendsten in Süddeutschland - durch den kurfürstlichen Hofstuckateur
Johann Baptist Zimmermann oder seine Werkstatt.
Ein erstes Rathaus wurde wohl frühestens um 1300 an dieser Stelle
errichtet. Der heutige Bau wurde in seinen mittelalterlichen Teilen
zwischen 1457 und 1459 von dem Wasserburger Baumeister Jörg Tünzl
weitestgehend neu errichtet
Ich hätte noch viele Bilder des idyllischen Städtchens zu zeigen, aber das würd hier den Rahmen sprengen. Wer Interesse hat schaut sich mal meinen Link der Sehenswürdigkeiten an, dort gibt es noch viele malerische Gebäude zu entdecken.
Nun verlinke ich mein kleines Sträußchen bei Astrids Blumensammlung und wünsche euch ein feines Wochenende. Meins ist mit Konzert und zwei Geburtstagsfeiern voll ausgebucht. ;-)))
Einen lieben Gruß von Marita,
die nächste Woche hoffentlich Zeit für eine große Blogrunde findet.
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