Freitag, 11. September 2026

Freitagsblümchen & ein Besuch in Brüssel

Das Kerzentablett gibt es neu im Dekoschrank und zunächst darf es die Freitagsblümchen präsentieren. Dahlien vom Blumenfeld gab es letzte Woche ... vielleicht wollt ihr nochmal in den Post schauen, denn Gartenbilder vom August waren außerdem zu sehen.
Diesmal habe ich Zinnien vom Blumenfeld geholt und sie blühen dort üppigst und haben Hitze und Trockenheit wunderbar standgehalten...sicher auch Einjährige, die in Zukunft mit den Klimaveränderungen gut zurecht kommen werden.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die drei Väschen schon gezeigt habe, ansonsten hätten sie heute auch Premiere, denn sie passen so gut zu den Farben des Septembers. Steingutvase und Samenstände der Astilbe aus dem Garten dazu, die ersten Baby Boos und zwei Teelichter in den alten Backförmchen komplettieren das Ensemble.



Hier einmal ohne Kerzenschein, damit die Duftteelichter in ihrer schönen Farbe auch zur Geltung kommen.

Am letzten Wochenende war ich mit meinem Mädelsclub unterwegs. Letztes Mal in 2024 waren wir in den Ardennen, vielleicht erinnert ihr euch an meine Posts über Lüttich, Abtei Val Dieu und Grotte Han-sur-Lesse, die Wassergärten von Annevoie und der Besuch von Namur, Dinant und Durbuy 
Lange ist es schon wieder her.
Dieses Jahr ging es nach Brüssel, wo wir in einem Hotel mitten in der Stadt mit erstklassigem Frühstück untergebracht waren.
Ich zeige euch einige Bilder aus der belgischen Hauptstadt, der Stadt im Herzen Europas.
Zunächst fuhren wir zum Atomium, eines der Wahrzeichen von Brüssel, welches anlässlich der Weltausstellung Expo 58 im Jahre 1958 in Brüssel errichtet wurde. Es hat eine Gesamthöhe von 102 Metern und man kann einige der neun Kugeln und Röhren auch begehen.

Von weitem nicht ganz so beeindruckend ...

... doch wenn man drunter steht ist es ein gewaltiges Bauwerk.

Unseren nächsten Stopp legten wir auf der Stadtrundfahrt am Königlichen Palast ein,



fuhren am Europäischen Parlament vorbei und

machten uns nach dem Einchecken im Hotel dann auf zu unserem Stadtspaziergang. 
Dabei sahen wir die Brüsseler Oper, deren klassizistischer Vorbau aus dem Jahre 1819 stammt.
Zwischendurch gab es einen heftigen Regenguss, doch zum Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten tröpfelte es nicht mehr aus den dicken Regenwolken. Glück gehabt.!!!

Die Impressionen der Weltstadt ließen wir auf uns wirken...

... so schön.

Wir gelangten zur guten Stube von Brüssel, dem Grand Place, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und als einer der schönsten Plätze der Welt gilt.
Diese Schönheit war schon überwältigend, obwohl wir die Atmosphäre dieses Platzes nicht vollständig genießen konnten. Es war dort sehr trubelig und mega voll, da das Belgian Beer Weekend stattfand. 

Prachtvoll

verzierte barocke Fassaden und Giebel der Zunfthäuser.







Belgische chocolat mussten wir natürlich auch shoppen, denn seit dem 19. Jahrhundert ist sie ein wichtiger Teil der Wirtschaft und Kultur und natürlich auch super lecker, hmmmm.
Die Auswahl der süßen Mitbringsel fiel uns allen gar nicht so leicht, denn die Vielfalt an Pralinen und Schokoladen war enorm.

Tim und Struppi begegneten uns auf dem Rundgang und...
Der Belgier Hergé (1907–1983) schrieb und zeichnete die humoristischen Abenteuercomics von 1929 bis zum Ende seines Lebens. Der Held der Geschichten ist der junge belgische Reporter Tim (französisch Tintin) mit seinem Hund Struppi, der – meist zusammen mit seinen Freunden Kapitän Haddock und Professor Bienlein sowie den trotteligen Polizisten Schulze und Schultze – um die ganze Welt reist und in Abenteuergeschichten verwickelt wird 

das berühmte Manneken Pis ... ist ja lediglich eine 61cm große Bronzestatue aus dem Jahre 1619 und selbstverständlich führte uns der Weg zum Fotostopp auch dort hin.



Die Brüsseler Kathedrale St. Michael und St. Gudula am Abend wunderbar illuminiert.

Auch die königliche Galerie St. Hubert - auch Galerie de la Reine - , die im Jahre 1847 von König Leopold eröffnet wurde, mussten wir sehen. Das war schon sehr gehobenes Ambiente zum Shoppen und nichts für unseren Geldbeutel. Aber imposant zu sehen.

Und mit Popeye und seiner Freundin Olivia Öl, die ich zu Nicoles buntem September schicke, beende ich meinen Spaziergang durch Brüssel und wünsche euch ein feines 
Spätsommer-Wochenende.

Meine Zinnienparade auf dem Kerzentablett schicke ich zu Astrids Sammlung und bin erneut gespannt, wann mein Post in der Sidebar erscheinen wird.
 
Es hakt die letzten Wochen nicht nur bei meinem Blog und letztes Wochenende war wohl auch kein Kommentieren möglich wie ich nachlesen konnte.
Es bleibt weiter spannend. ;-))
 
Einen lieben Gruß von Marita 
 
Wegen Verlinkung u.a auch bei niwibo sucht ...Buntes und beim Monatsspaziergang bei Heike ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen. 

Freitag, 4. September 2026

Freitagsblümchen & Gartenbilder vom August

  Dahlien vom Blumenfeld sollten es diesmal sein und da sie so günstig sind, mache ich immer die zwanzig Stück voll. Ich mag es ja dicht an dicht nicht nur in der Vase...eben auch in den Gartenbeeten.

 Hach, sie leuchten so wunderbar in ihren warmen Farben und läuten so schön den September und damit den meteorologischen Herbst ein. Dazu befinden sich die Zieräpfel vom Red Sentinel und die rote Kerze auf der Schieferplatte von der Mosel.

Die blühenden Gräser mit ihrem Rotstich gab es gratis auf dem Blumenfeld dazu.

Das kleine Raysin-Häuschen von Nicole hatte sich auch in die Deko geschlichen. ;-))

Heute zeige ich euch einige Gartenbilder vom August ... Gartenfotos schaffen es nicht mehr so häufig auf den Blog, aber im Grunde kennt ihr ja meinen Garten und im Prinzip wiederholt sich alles von Jahr zu Jahr.
Rose "Sachsenperle" und Helenium "Moerheim Beauty" 



Aster divaricatus mit jap. Waldgras

Montbretie

Allium tuberosum "Kobold" oder auch der "Kleiner Schnittknoblauch"



Clematis "Queen Mother"

Rose "Venice" und Ballhortensie "Annabelle"





Bistorta oder Persicaria...auch unter Knöterich bekannt.

Anemone "Honerine Jobert"

Bepflanzte Bremsscheibe neben Aster sedifolius "Nanus"

Meine hübschen Dahlien stelle ich zu Astrids Sammlung und wünsche euch ein wunderschönes erstes Septemberwochenende.
Ich bin seit heute früh auf Wochenendtrip und daher werde ich mir eure Vasenfüllungen erst in der nächsten Woche eingehender anschauen bzw. kommentieren können.
 
Einen lieben Gruß von Marita 
 
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Montag, 31. August 2026

Lauschtour durch Bad Reichenhall

 Ende Juli hatte ich euch bereits die Bilder unseres Besuches der Alten Saline Bad Reichenhall gezeigt und wer möchte kann hier nochmal nachlesen. Unser Chiemseeurlaub liegt ja schon einige Monate zurück, aber gerne möchte ich hier noch einige Impressionen verbloggen.
 
 Knappe 60km liegt Bad Reichenhall von Prien, unserem Urlaubsort am Chiemsee entfernt so starten wir am 26.05.2026 frühmorgens mit dem Auto, denn es wurden erneut wieder hitzige Temperaturen vorhergesagt. Wir hatten eine Führung in der Alten Saline am frühen Nachmittag gebucht und liefen zunächst unterstützt von einer interaktiven Stadtführung, der sogenannten Lauschtour, eine gute Stunde die ca. 2km lange Strecke von Sehenswürdigkeit zur nächsten.
 
Zunächst kamen wir vom Parkplatz bei Reber vorbei, wo wir uns später nach der Tour und vor der Führung durch die alte Saline ein Stück Mozarttorte im Mozart Hofgarten Café bei Reber gönnen wollten.






 
 
Die Tour führte uns durch den königlichen Kurgarten,



vorbei am Springbrunnen vor dem AlpenSole Gradierhaus.

Das AlpenSole Gradierhaus wurde 1912 errichtet mit einer Länge von 160m, hoch ist es 13m.



und zum königlichen Kurhaus.



Im Kurpark

... weiter durch Grünanlagen und...



die Fußgängerzone mit historischen Häusern.

Dann erhaschten wir den Blick auf den Predigtstuhl



 Das Alte Brodhaus, dort befand sich vom 14. bis 19 Jahrhundert der gemeinsame Brotladen der Reichenhaller Bäcker.
Hier ist mehr nachzulesen 



Das Altes Rathaus wurde 1884 - 1850 erbaut.



Der Florianiplatz und Wiki weiß:
 Der Florianiplatz in Bad Reichenhall ist ein zentraler Platz und Herzstück des Ensembles Obere Stadt. Zusätzlich zum Schutz als Bauensemble stehen viele Häuser und der Florianibrunnen unter Denkmalschutz. Der Name des Florianiplatzes geht nicht auf ein dem Heiligen Florian geweihtes Gotteshaus zurück wie bei der nahegelegenen Peter-und-Paul-Gasse. Der Florianiplatz wurde oft von Unglücken und insbesondere Stadtbränden – wie dem letzten großen Stadtbrand 1834 sowie dem Luftangriff am 25. April 1945 – verschont, weshalb der Heilige Florian als Schutzpatron gegen Feuer als Namensgeber als gesichert gilt. Deshalb finden sich am und um den Florianiplatz die ältesten Gebäude in der Innenstadt, im Kern gehen einige Gebäude in die Zeit des Mittelalters zurück, in Einzelfällen werden Teile der Gebäude sogar in die Zeit der Römer datiert.





Anschließend ging es zurück Richtung Alter Saline und Salzmuseum.
Damit bin ich am Ende meiner Eindrücke aus Bad Reichenhall...ich wünsche euch morgen einen guten Start in einen hoffentlich schönen spätsommerlichen September.
 
Einen lieben Gruß von Marita