Freitag, 18. September 2026

Freitagsblümchen & Impressionen aus Antwerpen

Heute zeige ich euch meinen low-budget Strauß, der aus Hortensienblüten, einer Sedumblüte und Holunderzweigen mit Fruchtständen aus dem Garten besteht. Dazu befindet sich auf der Schieferplatte das kleine Tonhäuschen und Zieräpfelchen des Red Sentinel.

 Die rote Kerze im gefüllten Glaskerzenständer passt bestens dazu.

 Einmal aus der Nähe

 ...und es gefällt mir grad genauso gut wie ein kleiner gekaufter Strauß.

 Es geht weiter mit meinen Eindrücken aus Antwerpen, unserer letzten Station auf dem Kurztripp nach Belgien.
Mein Blog mausert sich grad zu einem Blumen- und Reiseblog, ;-)) aber die Bilder und Berichte sind auch ein Nachschlagewerk für mich.
 
Neuer Justizpalast  

Museum aan de Stroom - MAS

Das Port House ist der markante Hauptsitz der Hafenbehörde. Es besteht aus dem Gebäude einer ehemaligen Feuerwache, welches durch eine Glasfassade aufgestockt wurde, die an die Schifffahrt und an Antwerpen als traditionsreiches Zentrum des Diamantenhandels erinnert.

Hier hatten wir die Altstadt erreicht und unser Bus parkte an den historischen Markt- und Lagerhallen an den Scheldekaaien 

... und gleich nebenan empfing uns das älteste erhaltene Bauwerk Antwerpens
Die erste erhaltene urkundliche Erwähnung der Burg zu Antwerpen datiert auf das 12. Jahrhundert. Doch befand sich hier eine Burg bereits zur Zeit der Karolinger im 9. Jahrhundert. 



Die Bronzestatue des folkloristischen Riesen Lange Wapper wacht mit seinen 3m am Eingang der Burg und beobachtet die Passanten....
wer möchte, kann die Sage einmal hier nachlesen 

Dann begann unsere Stadtführung durch Antwerpen

Die historischen Gildehäuser am Grote Markt

Das Rathaus auf dem Grote Markt wurde ursprünglich im Jahre 1565 erbaut und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Hier mit dem historischen Brabobrunnen, der 1887 erschaffen wurde.

Wiki weiß:
In ihrer Darstellung bezieht sie sich auf die Legende um die Stadtgründung Antwerpens. Sie zeigt den jungen Helden Silvius Brabo, wie er die abgehackte Hand des Riesen Druon Antigon, den er zuvor im Kampf besiegt hatte, in die Schelde wirft. Der Riese hatte am Ufer der Schelde von den vorbeifahrenden Schiffern Wegezoll verlangt. Konnten sie den Zoll nicht bezahlen, hackte er ihnen die rechte Hand ab. Der Name der Stadt soll der Überlieferung nach von diesem Ereignis, dem „Hand werfen“, herrühren.



Die Liebfrauenkirche ist das größte sakrale Bauwerk des Landes und bekannt für ihren 123m hohen Nordturm.

Der Belfried von Antwerpen ist kein eigenständiger Turm sondern der obige Nordturm der Liebfrauenkirche. Der Turm diente als bürgerlicher Glockenturm und Symbol der städtischen Freiheit, obwohl er in die Architektur der größten Kirche Belgiens integriert ist.
An dessen Erbauung in der Zeit zwischen 1352 bis 1518 arbeiteten viele Handwerksmeister und die Plastiken am Fuße des Turmes bzw. der Kirche erinnern daran. 

Die Skulptur von Nello und Patrasche, die die Liebe zwischen einem Jungen und einem Húnd darstellt, befindet sich im Schatten der Kathedrale und nur eine Decke aus Pflastersteinen hält sie warm. Hier ist die Geschichte oder Novelle vom MAS, dem Museum aan de Stroom, hinterlegt.

Die Kathedrale - Liebfrauenkirche - aus der Entfernung...man kann sehr schön die unterschiedlichen Kirchentürme bzw. ihre Höhe erkennen.

Mit diesem hübschen Mural für Nicole wünsche ich euch ...

... ein feines Wochenende.
 
Meine Blümchen bringe ich zu Astrids Blumensammlung und dann bin ich das Wochenende unterwegs. Lesen werde ich bei euch, das Kommentieren dann in der nächsten Woche.
 
Meine Antwerpen-Eindrücke gehen am Sonntag zu Heike, denn dort versammeln sich unsere Monatsspaziergänge auf ihrem Blog 3hefecit.eu.
Am Montag hatte ich meine Bilder aus Brügge und Gent gezeigt, vielleicht mag noch mal jemand von euch herüberhüpfen, denn ich finde die beiden charmanten Städte lohnen das Anschauen. ;-)) 
 
Einen lieben Gruß von Marita. 
  
Wegen Verlinkung u.a auch bei niwibo sucht ...Buntes ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen. 

Montag, 14. September 2026

Brügge und Gent an einem Tag

Weiter geht es mit meinen Eindrücken aus Belgien...vorletztes Wochenende war ich mit meinem Mädelsclub unterwegs und die Bilder aus Brüssel habe ich euch mit den Blümchen am vergangenen Freitag bereits gezeigt. Am darauffolgenden Tag zeigte sich das Wetter von seiner angenehmsten Seite und die Städte Brügge und Gent standen auf dem Programm. Leider haben die Audio-Headsets bei der Stadtführung nicht wirklich funktioniert und so habe ich wenige Informationen für euch.
Genießt einfach die schönen Impressioen aus Brügge mit seinen charakteristischen Kanälen, den kopfsteingepflasterten Straßen und mittelalterlichem Charme.
Blick auf die uns erwartende Anlage des Beginenhofs  

und so steht es bei wiki
Ein Beginenhof ist die typische Wohnanlage der Beginen, die vor allem im belgischen Flandern und in den Niederlanden vorkommtDer Beginenhof in Brügge dient heute einer Gemeinschaft von Benediktinerinnen als Kloster
Beginen und Begarden waren Mitglieder von religiösen Laiengemeinschaften in weiten Teilen Europas vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert. Sie richteten ihr Leben am Armuts- und Bußideal in der Nachfolge Jesu Christi aus und verrichteten vor allem karitative Tätigkeiten für Kranke, Arme und Sterbende 

Wunderschöne weiß getünchte Häuser waren im Kreis um die Insel mit altem Baumbestand angeordnet.

Direkt daran schloss sich einer der Kanäle an...leider hatten wir weder in Brügge noch in Gent eine Möglichkeit zur Bötchentour, denn alle Boote waren bereits ausgebucht.

Wie einladend, die Confiserien

... und hübscher Blumenschmuck auf allen Brücken an den Kanälen

Hier stand man lange an um aufs Wasser zu kommen. 
Wir liefen über die Brücke zum...

Burgplatz
Er ist seit Jahrhunderten das Zentrum der Macht in der Stadt und die Stadtverwaltung von Brügge hat immer noch im gotischen Rathaus aus dem 14. Jahrhundert ihren Sitz. Dieser großartige, majestätische Platz ist von monumentalen, das Stadtbild prägenden Gebäuden umgeben. Diese wurden im Verlauf der Jahrhunderte erbaut und spiegeln den Baustil der jeweiligen Zeit wider


 
Nach einer Kaffeepause auf dem Burgplatz mit leckeren Brüsseler Waffeln 

... ging es gestärkt weiter zum Belfried oder auch Belfort genannt, der als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurde.
Der Brügger Belfried ist 83 m hoch und in die Stadthallen am zentralen Marktplatz von Brügge integriert. Er wurde ebenso wie diese im 13. Jahrhundert erbaut. Im Spätmittelalter demonstrierte der alle Bauwerke der Stadt überragende Turm die Macht des selbstbewussten reichen Bürgertums und diente als Brandwache. 

Ein reges Treiben herrschte am Samstagmorgen in der charmanten Stadt und wir waren immer auf der Hut, denn Autos, Radler und Pferdekutschen bedurften unserer Aufmerksamkeit. Ein Besuch im Schokoladen war auch dort unumgänglich.

Und mit den letzten Eindrücken...

erreichten wir unseren Bus, der uns weiter nach Gent brachte.

Am frühen Nachmittag erreichten wir Gent
Gent ist eine Hafenstadt im Nordwesten Belgiens im Gebiet des Zusammenflusses von Leie und Scheldt. Im Mittelalter war Gent ein mächtiger Stadtstaat. Heute ist die Universitätsstadt ein Zentrum kultureller Aktivitäten. Die verkehrsberuhigte Innenstadt ist bekannt für ihre mittelalterliche Architektur, etwa die Burg Gravensteen aus dem 12. Jahrhundert und die Gebäude an der Graslei, eine Reihe von Zunfthäusern am Leiehafen.
 
Wir liefen zunächst durch die berühmte Graffiti-Gasse, in der von der Stadt Gent seit 1995 das Besprühen der Wände offiziell als freie Leinwand für Straßenkünsterler toleriert wird. das die Wände ständig übermalt werden andert sich das Aussehen der Gasse wöchentlich.

und kamen zum Genter Belfried...ein Wahrzeichen der Stadt - der Turm gehört wegen seiner historischen Bedeutung zum offiziellen Weltkulturerbe. 
Der Genter Belfried ist 95 Meter hoch und steht im Zentrum der flämischen Stadt Gent. Er erhebt sich zwischen St.-Bavo-Kathedrale und St. Niklaskirche, mit deren Türmen er auf einer Linie steht. Gemeinsam bilden sie die berühmte Genter Dreiturmreihe drie torens van Gent. Die Genter Tuchhalle ist mit dem Belfried verbunden und beherbergt auch den Turmeingang. 

Direkt gegenüber die St. Bravo-Kathedrahle
 Die Kathedrale geht zurück auf eine zu Ehren Johannes des Täufers geweihte Kapelle. Sie bestand überwiegend aus Holz und wurde 942 von Transmarus, dem Bischof von Tournai und Noyon, geweiht. Spuren einer Kirche im romanischen Baustil sind heute noch zu erkennen. Infolge des Aufstands gegen Kaiser Karl V. in Gent 1539 wurde die alte Sankt-Bavo-Abtei aufgelöst. In der Mitte des 16. Jahrhunderts hatte die Kirche mehr oder weniger ihr gegenwärtiges Aussehen erreicht. 1559 wurde die Diözese Gent gegründet und die Kirche zur Kathedrale erhoben. Der reiche Barockstil im Innenbereich zeugt vom Einfluss eines der am längsten regierenden Bischöfe von Gent, Antonius Triest. Im Januar 2006 begann eine umfassende Restaurierung der Kathedrale, die in kleinen Schritten erfolgt. Während dieser Arbeiten ist das Gotteshaus weiter für Besucher geöffnet.





Das alte Postgebäude wurde zwischen 1897 und 1902 erbaut und rechtzeitig zur Weltausstellung 1913 fertiggestellt so weiß die KI. 
Habe aber auch andere Einträge gefunden, daher sind meine Ausführungen kein Garant bzgl. korrekter Info. 

St. Michaelsbrücke mit Blick auf St. Nikolauskirche und das rechts gelegene ehemalige Freie Kornhaus

Von der St. Michaelsbrücke hatte man einen wunderbaren Blick auf Graslei und Korelei, die zwei berühmten historischen Kais am Fluss Leie mitten in der Altstadt von Gent
 
Im Mittelalter waren sie der geschäftige Hafen der Stadt, in dem Getreide, Tuch und andere Waren umgeschlagen wurden. Dort stehen noch heute prächtige mittelalterliche Zunft- und Giebelhäuser. 



Burg Gravensteen erreichten wir nach einem kurzen Spaziergang, denn sie liegt quasi auch mitten in der Altstadt.
Die Burg Gravensteen (deutsch Grafenstein) in Gent ist die Burg der Grafen von Flandern. Sie ist eine der größten Wasserburgen Europas und geht auf erste Befestigungen im 9. Jahrhundert zurück. 
Die Burg steht am Zusammentreffen der Flüsse Lieve und Leie auf einer hohen Sanddüne. Am linken Leieufer dominiert sie das Zentrum der Stadt. 

Und mit diesem letzten Eindruck aus Gent habe ich schon das Limit überzogen.... ;-)))
 
...und bin gespannt, ob jemand überhaupt zu diesem Post findet, denn bei Blo**er hakt es ja mächtig.
 Meinen Post verlinke ich bei Heikes Monatsspaziergang und wünsche euch allen noch eine schöne Septemberwoche.
 
Einen lieben Gruß von Marita 

 Wegen Verlinkung u.a auch bei niwibo sucht ...Buntes ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen. 

Freitag, 11. September 2026

Freitagsblümchen & ein Besuch in Brüssel

Das Kerzentablett gibt es neu im Dekoschrank und zunächst darf es die Freitagsblümchen präsentieren. Dahlien vom Blumenfeld gab es letzte Woche ... vielleicht wollt ihr nochmal in den Post schauen, denn Gartenbilder vom August waren außerdem zu sehen.
Diesmal habe ich Zinnien vom Blumenfeld geholt und sie blühen dort üppigst und haben Hitze und Trockenheit wunderbar standgehalten...sicher auch Einjährige, die in Zukunft mit den Klimaveränderungen gut zurecht kommen werden.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die drei Väschen schon gezeigt habe, ansonsten hätten sie heute auch Premiere, denn sie passen so gut zu den Farben des Septembers. Steingutvase und Samenstände der Astilbe aus dem Garten dazu, die ersten Baby Boos und zwei Teelichter in den alten Backförmchen komplettieren das Ensemble.



Hier einmal ohne Kerzenschein, damit die Duftteelichter in ihrer schönen Farbe auch zur Geltung kommen.

Am letzten Wochenende war ich mit meinem Mädelsclub unterwegs. Letztes Mal in 2024 waren wir in den Ardennen, vielleicht erinnert ihr euch an meine Posts über Lüttich, Abtei Val Dieu und Grotte Han-sur-Lesse, die Wassergärten von Annevoie und der Besuch von Namur, Dinant und Durbuy 
Lange ist es schon wieder her.
Dieses Jahr ging es nach Brüssel, wo wir in einem Hotel mitten in der Stadt mit erstklassigem Frühstück untergebracht waren.
Ich zeige euch einige Bilder aus der belgischen Hauptstadt, der Stadt im Herzen Europas.
Zunächst fuhren wir zum Atomium, eines der Wahrzeichen von Brüssel, welches anlässlich der Weltausstellung Expo 58 im Jahre 1958 in Brüssel errichtet wurde. Es hat eine Gesamthöhe von 102 Metern und man kann einige der neun Kugeln und Röhren auch begehen.

Von weitem nicht ganz so beeindruckend ...

... doch wenn man drunter steht ist es ein gewaltiges Bauwerk.

Unseren nächsten Stopp legten wir auf der Stadtrundfahrt am Königlichen Palast ein,



fuhren am Europäischen Parlament vorbei und

machten uns nach dem Einchecken im Hotel dann auf zu unserem Stadtspaziergang. 
Dabei sahen wir die Brüsseler Oper, deren klassizistischer Vorbau aus dem Jahre 1819 stammt.
Zwischendurch gab es einen heftigen Regenguss, doch zum Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten tröpfelte es nicht mehr aus den dicken Regenwolken. Glück gehabt.!!!

Die Impressionen der Weltstadt ließen wir auf uns wirken...

... so schön.

Wir gelangten zur guten Stube von Brüssel, dem Grand Place, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und als einer der schönsten Plätze der Welt gilt.
Diese Schönheit war schon überwältigend, obwohl wir die Atmosphäre dieses Platzes nicht vollständig genießen konnten. Es war dort sehr trubelig und mega voll, da das Belgian Beer Weekend stattfand. 

Prachtvoll

verzierte barocke Fassaden und Giebel der Zunfthäuser.







Belgische chocolat mussten wir natürlich auch shoppen, denn seit dem 19. Jahrhundert ist sie ein wichtiger Teil der Wirtschaft und Kultur und natürlich auch super lecker, hmmmm.
Die Auswahl der süßen Mitbringsel fiel uns allen gar nicht so leicht, denn die Vielfalt an Pralinen und Schokoladen war enorm.

Tim und Struppi begegneten uns auf dem Rundgang und...
Der Belgier Hergé (1907–1983) schrieb und zeichnete die humoristischen Abenteuercomics von 1929 bis zum Ende seines Lebens. Der Held der Geschichten ist der junge belgische Reporter Tim (französisch Tintin) mit seinem Hund Struppi, der – meist zusammen mit seinen Freunden Kapitän Haddock und Professor Bienlein sowie den trotteligen Polizisten Schulze und Schultze – um die ganze Welt reist und in Abenteuergeschichten verwickelt wird 

das berühmte Manneken Pis ... ist ja lediglich eine 61cm große Bronzestatue aus dem Jahre 1619 und selbstverständlich führte uns der Weg zum Fotostopp auch dort hin.



Die Brüsseler Kathedrale St. Michael und St. Gudula am Abend wunderbar illuminiert.

Auch die königliche Galerie St. Hubert - auch Galerie de la Reine - , die im Jahre 1847 von König Leopold eröffnet wurde, mussten wir sehen. Das war schon sehr gehobenes Ambiente zum Shoppen und nichts für unseren Geldbeutel. Aber imposant zu sehen.

Und mit Popeye und seiner Freundin Olivia Öl, die ich zu Nicoles buntem September schicke, beende ich meinen Spaziergang durch Brüssel und wünsche euch ein feines 
Spätsommer-Wochenende.

Meine Zinnienparade auf dem Kerzentablett schicke ich zu Astrids Sammlung und bin erneut gespannt, wann mein Post in der Sidebar erscheinen wird.
 
Es hakt die letzten Wochen nicht nur bei meinem Blog und letztes Wochenende war wohl auch kein Kommentieren möglich wie ich nachlesen konnte.
Es bleibt weiter spannend. ;-))
 
Einen lieben Gruß von Marita 
 
Wegen Verlinkung u.a auch bei niwibo sucht ...Buntes und beim Monatsspaziergang bei Heike ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.