Impressionen von unserer Wanderung am vergangenen Montag von den Irreler Wasserfällen durch die Teufelsschlucht und zurück gibt es für euch heute zu sehen.
Vorwegschicken muss ich, dass ich diese Wanderung echt unterschätzt hatte, denn die angegebenen 2,2 km hörten sich wirklich nicht so schwierig an. Wir waren nicht die Rundtour "Teuflische Acht" von 8km gelaufen, hatten dafür aber die Teufelsschlucht zweimal durchquert .... also sind hin und zurück gelaufen. Mindestens genauso mittelschwer wie auch die gesamte Wanderung beschrieben wurde. Aber zum Glück konnte ich durchhalten und mir zum Schluss anerkennend auf die Schulter klopfen. ;-))
Die neue Brücke über die Prüm
Eine 110 Meter lange Hängebrücke schwingt sich in einem leichten Bogen über die Stromschnellen der Prüm zwischen Irrel und Prümzurlay, seit jeder "Irreler Wasserfälle" genannt. Ihre Seile werden von Pylonen an beiden Ufern gehalten, 16 Meter schwebt sie über dem Tal. Die ungewöhnliche Brücke ist eine Konsequenz der Flutkatastrophe vom Juli 2021, als sich die Wassermassen mit unvorstellbarer Kraft durch die Talenge wälzten, die Ufer unterspülten, Hänge abrutschen ließen und die ikonische Holzbrücke zerstörten, die bis dahin einige Meter flussaufwärts die Prüm überspannt hatte. Von der Hängebrücke hat man einen weiten Blick auf das seither breiter und lichter gewordene Tal, wo steile Uferkanten, entwurzelte Bäume, Geröll, Sand und Treibgut noch lange von den Ereignissen der Flutnacht erzählen werden. Dieser besondere Ort hat sich verändert, aber seine Faszination nicht verloren
Die Prüm an der Hängebrücke - im rechten Bild waren rechts noch die Überreste der alten Holzbrücke zu erkennen. Von Wasserfällen keine Spur, ob es an der Trockenheit in diesem Sommer lag kann ich gar nicht sagen.
Die Info vor unserer Tour ... sieht doch ganz harmlos aus mit 2,2 km, oder???
Impressionen
Bei herrlichstem Sonnenschein ging es zunächst ganz moderat durch den leuchtend grünen Wald, der sich an vielen Stellen moosbewachsen und mit
ersten Felsformationen präsentierte.
Bald schon wurde es steiniger und anstrengender.
Die charakteristischen wabenförmigen Löcher und Vertiefungen in den Sandsteinwänden entstanden durch Kieselsäure-Einlagerungen im Gestein.
Steinmännchen
Die Felsformationen sind bis zu 28 - 30 m hoch, der Hausherr als Vergleich davor.
Die Schluchten und Engstellen waren schon beeindruckend und forderten teilweise Konzentration und Klettergeschick ... vor allem bei Best Ager. ;-))
Wie hier auch beispielhaft fotografiert.
Und hier das Bild wie der Hausherr durch die enge Schlucht vorangeht.
Diese beiden Gesellen verabschiedeten uns aus der Teufelsschlucht und wir steuerten wieder der Hängebrücke entgegen.
Ich hoffe, ihr habt es auch unversehrt durch die Schlucht geschafft und habt zudem unsere Tour genosssen.
Damit wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche...meinen Post verlinke ich mit Astrids Baumfreunden und am dritten Sonntag im Monat mit den weiteren Monatsspaziergängen bei Heike.
Einen lieben Gruß von Marita.
Wegen Verlinkung ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.















































