Sonntag, 25. September 2022

Zauberhaftes Fachwerkdorf Monreal und Schloss Bürresheim

 Die Zeit an der Mosel nutzen wir stets um uns in der Umgebung lohnenswerte Ziele anzuschauen und doch hatten wir in all den Jahren... immerhin schon zum 16ten Mal Mosel...das Eifeldörfchen Monreal noch nicht besucht.
Habt ihr Lust auf einen kleinen Rundgang und auch auf den Aufstieg zu den Burgruinen?...dann kommt mal mit durch dieses romantische kleine Örtchen.
 
Kleine Ergänzung von hier hab ich nachträglich eingefügt:
Das kleine Örtchen Monreal wurde 2004 zum schönsten Dorf Deutschlands gewählt und wird nicht ohne Grund als "Perle des Elztals" bezeichnet. Der mittelalterliche Ortskern mit seinen vielen, liebevoll restaurierten Häuschen im typischen Eifeler Fachwerkbaustil versprüht den romantischen Charme vergangener Jahrhunderte. Mit seiner idyllischen Lage im Tal der Elz wird Monreal von zwei Burgruinen – der Löwen- und Phillipsburg – überragt. Der Aufstieg wird mit einer fantastischen Aussicht aufs Tal belohnt. Mit seiner zentralen Lage ist Monreal ideal als Startpunkt für Wander-, Rad- und Entdeckungstouren in die Region. Als besonders schön gilt der "Traumpfad Monrealer Ritterschlag“. Fun Fact: Monreal war Schauplatz der Krimi-Serie „Der Bulle und das Landei“.
 
Die Nepomukbrücke mit dem Viergiebelhaus aus dem 15. Jahrhundert links im Bild bei anfangs grauem Himmel.

Oberhalb des Dorfes erhebt sich die Ruine der Löwenburg und durch den Ortskern fließt der Elzbach. Und das Himmelblau ist nun unverkennbar.

Rot-weiße Fachwerkhäuser... 

zieren Monreal, welches lt. Wiki im Dezember 2021 auf 768 Einwohner kommt.



Jetzt geht es aufwärts zu den beiden Ruinen...erkennt ihr den Treppenaufgang?

Ruine Löwenburg... 

mit einem restlichen Wassertropfen auf der Linse ;-)))

und die benachbarte Ruine der Philippsburg. 
Im rechten Bild die Aussicht darauf von der Löwenburg.
Hier gibt es weitere Information der auf einem 350m hohen Bergsporn gelegenen Ruinen.
Der Aufstieg ist schon anspruchsvoll, aber recht gut zu schaffen. 
Ihr seht die Bahngleise??? Dort unten stand unser Auto auf dem Parkplatz. 

Unten angelangt war eine Pause fällig, die wir im Café Plüsch einlegten. Die Empfehlung erhielten wir von weiteren Besuchern, die ihre Besichtigungstour bereits hinter sich hatten.

Im gemütlichen Ambiente genossen wir unsere Waffel mit Kirschen und Vanilleeis. Natürlich durfte als I-Tüfelchen die Sahne nicht fehlen, schließlich hatten wir ja die notwendige Kalorienverbrennung längst erledigt. ;-)

Unser weiteres Ziel war Schloss Bürresheim, das sich in grau-verregneter Umgebung zeigte.
So schade, denn mit seinen spitzen Dächern, den Erkern und dem bunten Fachwerk sieht diese Anlage wunderschön aus...bei Sonnenschein bestimmt ein beeindruckender Anblick.
 
Der Garten auf der Südseite des Schlosses wurde auf zahlreichen Gemälden abgebildet und wird als unbedingt sehenswert beschrieben. Sehr groß ist er nicht, doch das Regenwetter hat uns nicht gerade ermuntert, dort durchzuspazieren.

Auch auf eine Führung verzichteten wir und fuhren die kurvenreiche Strecke mit einem Gefälle von teilweise 18% über Land durch die Eifel zurück.

Dabei entdeckte ich dieses außergewöhnliche Straßenschild, das ich noch nicht kannte bzw. gesehen hatte.
Für Artis Sammlung hielt der Hausherr kurz an und ich knipste es in Windeseile mit dem Handy.

Damit wünsche ich euch einen guten Start in die letzte Septemberwoche.

Bis dahin - habt es fein, Marita

 
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Freitag, 23. September 2022

Freitagsblümchen & der schiefe Turm

 Die Überbleibsel vom Blumenstrauß, den ich euch in der letzten Woche zeigte, passten in die kleine D*tzvase und so verabschiedete ich mich in den Kurzurlaub und war gespannt, wie das Ensemble nach der Rückkehr wohl aussehen würde.
Die Euphorbie hat die Zeit zwar nicht überstanden, doch der Rest der Vasefüllung sah gestern noch ganz manierlich aus. Allerdings sind die Hortensienblütchen der Kürbisdeko eingetrocknet und haben dementsprechend an Farbe verloren. Die Traubenansätze wurden sofort dem Biomüll zugeführt. 
Da werde ich die nächsten Tage das Ganze noch ein wenig herbstlich mit Heiderispen und sonstigem Naturmaterial auffrischen.

Seit dem 11.09.2022 ist nun der Wehrturm von Gau-Weinheim der schiefste Turm mit einer  5.4227°- Neigung und löst den Kirchturm von Suurhusen ab, den ich Ende Juli besuchte und euch diese Bilder mitbrachte.
Wiki weiß zum Kirchturm:
Damit wurde er als Rekordhalter für nicht absichtlich schief gebaute Gebäude im Guinness-Buch der Rekorde aufgeführt bis der Titel 2022 an den Schiefen Turm von Gau-Weinheim ging. 
 
Und natürlich wollte ich den "frisch gekürten" Turm ebenfalls besuchen, denn von der Mosel bis kurz hinter Bad Kreuznach zu fahren war die Gelegenheit.
Wunderschön blauer Himmel zeigte sich hinter dem Turm und ließ das Fotografenherz am 19.09.2022 hüpfen.   

... obwohl die Perspektiven nicht so leicht einzufangen waren. 
Der Turm weist auf allen vier Seiten einen anderen Neigungswinkel auf...ihr könnt es an den Bildern sicherlich ein wenig erkennen.

Der Schiefe Turm von Gau-Weinheim ist ein unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk in Gau-Weinheim, einer Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz.Der viereckige Turm, die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes, ist ein mittelalterlicher Wehrturm der ehemaligen Friedhofsbefestigung. Sein Neigungswinkel von über 5,4° ist größer als der vom bekannteren Schiefen Turm von Pisa, der nur etwa 4° aufweist. Deshalb nennen sich die Gau-Weinheimer auch gerne „rheinhessisches Pisa“.






Damit endet mein heutiger Post und ich verlinke meine Blümchen noch fix bei Helga/Holunderbluetchen und mach mich gleich auf den Weg zur Enkelin.
Am Wochenende werde ich dann eine große Blogrunde drehen.
 
Habt einen sonnigen Herbstanfang und ein feines Wochenende. 
 Bis dahin, Marita

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Montag, 19. September 2022

Herbstklopfen....

  ...sucht niwibo in diesem Monat und so bin ich am Donnerstag durch den Garten gestreift und hab einige Gartenbilder eingefangen.
Die erste Bischofsmütze hat auf der Bank vor der Haustür Platz genommen, allerdings war ich über den ordentlichen Preis beim Kürbishof in der großen Stadt doch geplättet und daher geht`s die nächsten Tage auf jeden Fall zu meinem Kürbishof beim Blumenfeld, um dort weitere schöne Früchte günstiger "einzukaufen". 
Ihr wisst, dass ihr die Mütze essen könnt? Naja, die Schale und auch die Mütze sind nicht zum Verzehr geeignet, doch kann man sie einfach füllen, im Backofen garen und dann quasi das Innenleben mit Kürbisfleisch auslöffeln... schmeckt richtig lecker und sicher findet ihr im Netz passende Rezepte.

Die Asternblüte beginnt...hier Raublattaster "Vioetta"

Kissenaster und rechts Schönaster (Kalimeris) "Madiva"

Kleine Sternchenaster...ein Geschenk einer Gartenfreundin

Sedum, Aster "Asran" und blühender Phlox und rechts im Bild Eupatorium, Herbstanemone "Honorine Jobert" und unten das dunkle Laub des Eupatorium "Chocolate".

Eine meiner Lieblinge ist die Aster divaricatus

Ein Dauerblüher ist wirklich Geranium "Rozanne" und nur zu empfehlen - rechts hat die rosa Flockenblume (Centaurea) zum zweiten Blütenflor angesetzt.

Bartblume (Caryopteris) "Dark Night" ist ein Kleinstrauch und steht erst seit zwei Jahren im Beet...sie hat die Trockenheit gut überstanden und ich überlege, ob es da demnächst nicht noch ein Exemplar gibt. ;-) Hier mit Sedum "Matrona" im Hintergrund.

Blütenbesuch an... weißer Echi und Aster "Asran"

Aus Bodennähe für Juttas "Close to the ground" geknipst.

Und nun darf die erste Heide auf den Wohnzimmertisch, dazu ein grau-grüner Kürbis, ein blumiges Holzherz und eine Curcumi und schon gibt es hier drinnen auch ein leichtes Herbstklopfen. ;-))
 
Nun wünsche ich euch eine gute neue Woche.
Bis dahin - habt es fein, Marita
 
 
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