Montag, 14. September 2020

Kleine Auszeit in ...

   ...ich war gespannt. ;-))

Am Freitagmorgen zog ich wie alle zwei Jahre mit meinem Köfferchen und den Mädels los zu unserem Wochenendtripp... wohin uns dieses Jahr der Ausflug unter Coronabedingungen wohl führte, denn das Ziel war wie immer unbekannt. 

Unser Weg führte uns nicht weit... nach Aachen und noch im westlichen NRW gelegen hatten wir mit dem Zug keine sehr lange Anfahrt.

Über Aachen im Advent hatte ich hier schon im Blog ausführlich berichtet und nun bekommt ihr ein paar sommerliche Eindrücke präsentiert.

Der Hof mit dem nicht ganz originalen römischen Portikus

Blütenschmuck an Häusern und Laternen


Blitzeblauer Himmel über dem Aachener Dom

und blühende Magnolien vor dem Dom.

Oktogon des Aachener Doms links und die Westansicht vom Domhof aus. Der über 1200jährige Aachener Dom, die Pfalzkapelle Karl des Großen, wurde 1978 als erste Kulturstätte Deutschlands in die Welterbeliste aufgenommen.

 

Domansicht vom Katschhof

und zur gegenüberliegenden Seite die Rückseite des Rathauses.


Der wohl bekannteste der vielen Brunnen Aachens ist der "Kreislauf des Geldes".



Der Puppenbrunnen mit den hübschen Figuren und ihren beweglichen Gelenken ist ebenfalls absolut sehenswert, da diese die Aachener Ereignisse und Geschichte symbolisieren.



Rathausschmuck

Der Brunnen am Hühnermarkt mit der Bronzefigur des Hühnerdiebs.

Die Verkostung der Aachener Printen durfte natürlich auch nicht fehlen.

 
Und zum Schluss kulinarische und blumige Eindrücke sowie zukünftige Veranstaltung aus der Stadt, die durch die Verleihung des Karlspreises, des Ordens wider den tierischen Ernst und den CHIO bekannt ist.
 
Damit ist dieses wunderbare spätsommerliche Wochenende auch schon wieder vorbei und die Arbeitswoche hat uns wieder. Wer von euch Aachen noch nicht kennt, dem kann ich diese charmante Stadt wirklich empfehlen... vielleicht im nächsten oder übernächsten Jahr. ;-)
 
Nun wünsche ich euch eine gute neue Woche.
Bis dahin - habt es fein, Marita

Freitag, 11. September 2020

Freitagsblümchen, Zwiebelkuchen & DIY aus Tetrapack

Ein großer Blütenball der Annabelle aus dem Garten, dazu ein Hostablatt und Gräserrispen ergeben heute meinen Null-Euro-Strauß in der Vase. Efeu und Schafgarbe von letzter Woche halten sich tapfer und mit Kürbissen und ersten Eicheln sieht es schon leicht herbstlich aus. Doch die Temperaturen schnellen am Wochenende noch mal deutlich in die Höhe...Spätsommer vom feinsten ist hier angesagt. :-))

Kürbisse und Vase habe ich mit DIY-Blättern verziert, die ich vorher aus dem Tetrapack-Milchkarton geschnitten und mit Goldspray leicht angesprüht hatte. Das geht ratz-fatz wenn ihr eine Blättervorlage habt - ich habe dafür herabgefallene Ahornblätter gepresst.

Ich hoffe, ihr könnt auf den Fotos die besprühten Kartonblätter erkennen.

Und natürlich passt zu dieser Deko und der leichten Spätsommerstimmung der erste Federweißer, den es nun zu kaufen gibt.... hmmmm, mit Zwiebelkuchen so lecker. ;-)

Mein Rezept 
total schnell gemacht und super lecker!!!...Stelle grad fest, dass ich euch das noch gar nicht vorgestellt habe. ;-)

1 Paket Pizzateig aus der Kühlung - vom Discounter A. die Tomatensoße brauchen wir nicht
750 g Zwiebeln
2EL Öl
4 Eier, Salz, Pfeffer
1EL Paprikapulver edelsüß
250g geriebenen Käse ( 200g reichen auch)
Bacon in Würfel geschnitten
 
Teig auf dem Backblech ausrollen, Zwiebeln in Öl 10 Min. andünsten und ausgekühlt mit den Eiern verrühren. Würzen, geriebenen Käse untermischen, Bacon auf dem Teig verteilen und die Zwiebelmasse darauf geben.
Bei 200°C ca. 30 Minuten im Backofen backen.
 
Ein Klassiker, der uns immer gelingt, denn wir backen den Zwiebelkuchen schon jahrelang nach diesem Rezept.


Ein zweites DIY mit Tetrapack habe ich noch für euch...ich mag das Upcycling mit Milchkartons total gerne und habe hier und hier im Blog schon etwas vorgestellt.
Kleine Umschläge habe ich gebastelt, die als Dankeschön oder als Geburtstagsgeschenk mit einem Geldschein bestückt werden können. Natürlich muss etwas Blumiges auch dazu.

Ihr schneidet aus dem Milchkarton, den ihr vorher von der oberen Schicht befreit habt, ein Rechteck, faltet es und das obere Drittel schneidet ihr sozusagen als Briefumschlagklappe spitz zu. Dann bügelt ihr die Kanten rechts und links fest. Wenn ihr mögt, verziert ihr die Klappe mit der oberen gemusterten Serviettenlage, in dem ihr diese auch nur aufbügelt. Das klappt hervorragend und kein Kleben ist erforderlich.
Birgit hat das auf ihrem Blog Tischleindeckdich wunderbar beschrieben und mich dazu inspiriert.

 Hier meine Kollektion ;-))

Zum Füllen habe ich Rainfarn, Sedum, Hortensienblüten und auch Teile eines Farnblattes verwendet. Sicher sind da der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Und meine vorhandenen Stempel konnte ich endlich mal wieder benutzen.
 
Wie sehen eure Erfahrungen mit Tetrapack als verwendetes DIY-Material aus...für zusätzliche Anregungen und Ideen bin ich immer zu haben.
 
Ich wünsche euch ein wunderbar entspanntes Wochenende...und welches kreative Projekt habt ihr gerade "am laufen"??? ;-))

Bis dahin - habt es fein, Marita

Meinen Post verlinke ich mit Helgas Friday-Flowerday und mit niwibo sucht ... alles aus dem Herbstgarten, da meine kleinen Umschläge ohne das herbstliche Zubehör nur halb so schön wären ;-) und mein Strauß direkt aus meinem Herbstgarten kommt.

Wegen Verlinkung ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.

Sonntag, 6. September 2020

Über Heide, Wasser und Kürbisse zum Naturwildpark

Da hatten wir unseren Tagesausflug gut getimed...am Freitag hatte der Hausherr zufällig auch frei und so sind wir knappe 40km nach Haltern am See gefahren. Der Haltener Stausee war schon öfter unser Ziel...mal für eine Wanderung oder eine Radtour und natürlich sind wir auch schon auf ihm Boot gefahren. Dass in unmittelbarer Nähe die Westruper Heide liegt, habe ich erst aus dem Netz bei Maike auf ihrem Blog Flowers & Candies erfahren. 

Ja, so kann's gehen ... vor der eigenen Haustür kennt man sich am wenigsten aus. ;-)

Die ca. 90 Hektar große Heide ist ein Naturschutzgebiet und zählt heute zu den kleinen Schätzen des Münsterlandes. Zum Stausee hin präsentiert sich die Landschaft weitläufig und dort sind Besen- und die seltenere Glockenheide sowie Sandmagerrasen zu finden. Kommt einfach mit und lasst euch von den blühenden Landschaftsbildern verzaubern.

Das leicht hügelige Gelände gewährt immer wieder neue Ausblicke über die Heideflächen - die blühende Heide diente am Freitag einem Fotoshooting eines Hochzeitspaares, welches wir aus der Ferne beobachten konnten.

Wunderbare Eindrücke, da brauch ich in diesem Jahr die Lüneburger Heide absolut nicht. ;-))

 


Am Waldrand entlang war der Haltener See unser nächstes Ziel vorbei an einem

Hornissennest, wo lebhaftes Treiben herrschte und ein Hinweisschild auf genügend Abstand informierte.

Am See angelangt hatte uns der niedrige Wasserstand doch überrascht, aber eigentlich hätten wir damit rechnen können, denn hier im Münsterland fehlte der Niederschlag - es war einfach viel zu trocken das ganze Jahr über.

Zurück durch die Heide, am Parkplatz angekommen und eine kurze Autofahrt später konnten wir in Kürbis, Obst und einem leckeren Stachelbeerbaiser schwelgen. Die Gelegenheit unsere Äpfel selbst zu pflücken nahmen wir doch gerne wahr...schließlich trägt unser Elstar in diesem Jahr grad mal zwei Früchte.



Nach der Stärkung hatten wir einen Besuch im Naturwildpark Granat geplant.

Der Naturwildpark Granat unterscheidet sich von anderen Einrichtungen dieser Art. Hier laufen alle Tiere, außer Wildschweinen, Luchsen und Wölfen, frei auf einem bergigen, reich bewaBesucherldeten Gelände von über 600.000 qm. Der Tierbestand liegt ständig bei ca. 400-500 Tieren. Auf Wanderwegen bis zu 2 Stunden finden Sie paradiesische Zustände wie auch vertrautes und zutrauliches Wild vor. Ein Erlebnis für jung und alt sowie für Naturfreunde und Hobbyfilmer.

Wie man sieht, fühlen sich auch die Luchse hier bei uns im Naturwildpark Granat wohl, denn sie bewohnen ein ca. 2.800 qm großes Areal. Im Feuchtbiotop kann man das Leben iBesuchern seiner ganzen Vielfalt beobachten. Hier leben Koikarpfen, Wasserschildkröten, Frösche, Kröten usw.. In den Volieren werden Sittiche, Tauben, Fasanen und Hühner in vielen Rassen, Farben und Arten gehalten. Im Freilauf zeigen wir Pfauen, Perlhühner, Enten, Gänse usw..

In Freigehegen können Sie Kängurus, Strauße und Luchse beobachten.

Im Naturwildpark Granat leben Maralhirsche, Rothirsche, Davidhirsche, Axishirsche, Sikahirsche, Barasingahirsche, Dybovskihirsche, Mufflons, Guanakos wie in freier Natur. Ein wahrhaft seltenes und beeindruckendes Erlebnis für jeden Besucher.

Mich haben die großen Freiflächen und das bergige, bewaldete Areal sehr gefallen. Aber zunächst zu den Wölfen.

Ein Blick hinab auf die Freifläche...erkennt ihr die Tiere?

So süß, Mütter mit Nachwuchs beim Damwild.

Wie ihr seht hatten beide keine Berührungsängste... auch der Hausherr genoss die Fütterung sichtlich. :-)

Mufflonherde zieht nach der Fütterung von Futterplatz, an dem es ausreichend Heu und Grasschnitt gab, zur Wasserstelle.

Das Waldgebiet, in dem man hin und wieder auch die Tiere antraf.

 

 Den scheuen Luchs entdeckte der Hausherr und er ließ sich fotografieren.

Ein kleiner Eindruck und schon war unsere geplante Zeit um.

 Das war wirklich ein erlebnisreicher Tag, da machte der bedeckte Himmel und die recht schwüle Witterung gar nix ...so kleine Auszeiten sollten wir uns öfter nehmen. 

Oder was meint ihr?...warum in die Ferne schweifen... sieh, das Gute liegt so nah... wie Johann Wolfgang meinte. ;-))

Ich wünsche euch eine entspannte Woche - habt es fein, Marita


Meinen Post verlinke ich mit "Mein Freund, der Baum" bei Le monde de Kitchi und daher ist dieser als Werbung zu kennzeichnen.

Freitag, 4. September 2020

Freitagsblümchen im Doppelpack

 Heute bekommt ihr meinen Willkommensstrauß des Hausherrn zu sehen -

dazu haben sich die Muschelschale und eine Postkarte - gestaltet von der Urte - gesellt.

Hier ist die schöne Karte - abgebildet Mme Boll mit Krug und Zwiebeln - noch besser zu erkennen.

 
Ein weiteres Vasentrio bringt Farbe ins Wohnzimmer.
Ein Geburtstagssträußchen vom letzten Sonntagskaffee mit einer duftenden Rose aus dem Gartenbeet, sowie weiße Schafgarbe, Efeustände und links die Clematisstände teilen sich den Platz auf der Schieferplatte.
 

 Der erste Kürbis liegt auch dabei... der Farbe und Form konnte ich letztens beim Floristen nicht widerstehen. Gibt es bei euch ebenfalls die ersten Kürbisse?

 Aus Maisblättern entstanden zwei geflochtenen Kränzchen ...auch so eingetrocknet mag ich sie ganz gern leiden.


Wie sieht eure Deko momentan aus...sommerlich, spätsommerlich oder schon leicht herbstlich angehaucht? 
Eigentlich mag ich mich noch nicht so recht vom Sommer verabschieden, daher kommt mir der Spätsommer mit seinen hoffentlich noch angenehmen Tagen gerade recht. Auch wenn es hier gestern kühl und regnerisch war, freue ich mich über den Niederschlag und hoffe auf einen goldenen September und Oktober. ;-)

September

Der Garten trauert,
kühl sinkt in die Blumen der Regen.
Der Sommer schauert,
still seinem Ende entgegen.

Golden tropft Blatt um Blatt,
nieder vom hohen Akazienbaum.
Sommer lächelt erstaunt und matt,
in den sterbenden Gartentraum.

Lange noch bei den Rosen bleibt er stehen,
sehnt sich nach Ruh.
Langsam tut er die großen,
müdgewordenen Augen zu.

Hermann Hesse

 

Meine Freitagsblümchen schicke ich zum Friday-Flowerday und wünsche euch ein feines Wochenende - habt es entspannt und gemütlich ob Zuhause oder Unterwegs.

Liebe Grüße an euch, Marita