Montag, 13. Mai 2019

Tulpenglück im Keukenhof

Dieses Jahr hat es nun endlich geklappt mit meinem Besuch im Keukenhof...ach, wie lange wollte ich dort hin und immer kam etwas dazwischen.
Für den Mittwoch nach Ostern war die Bustour lange im Voraus geplant, doch mein Sturz machte mir nen Strich durch die Planung. Sollte es wieder nicht klappen???
GsD waren am 01. Mai noch Plätze frei und netterweise konnten wir kurzfristig umbuchen.
Aber nun war ich da, juchheeeee - hatte mich schon irre darauf gefreut und war überwältigt von der Farbenpracht und einer wunderschönen, vielseitig gestalteten Anlage.
Flash pur!!!
Der alte Baumbestand und die vielen kleinen Kanäle und Teiche im Park waren ganz bezaubernd.
Mögt ihr mitkommen ???... dann mal los.

Ihr müsst euch auf einen längeren Spaziergang gefasst machen...also gutes Schuhwerk ist Pflicht. ;-))

Wie ihr seht, wird dort zu den Öffnungszeiten  - geht ja auch nicht anders - gearbeitet... aber das war keinesfalls störend.





Auszug Wiki
Der Keukenhof  ist eine niederländische Gartenanlage im nördlichen Gemeindegebiet von Lisse in der Provinz Südholland, die vor allem zur Zeit der Tulpenblüte Touristen anzieht.
Im 15. Jahrhundert war das Gebiet, in dem sich der Keukenhof befindet, noch unberührte Natur und Eigentum von Jakobäa von Bayern. Das Landgut wurde von ihr dafür genutzt, Kräuter für die Schlossküche anzubauen. Daher der Name Keukenhof (Küchengarten). 1857 erstellte der Landschaftsarchitekt Jan David Zocher senior zusammen mit seinem Sohn Louis Paul den Gartenplan für das Schloss Keukenhof (erbaut 1642). Der englische Landschaftsgarten, den er damals schuf, bildet noch heute die Grundlage des Parks. Auf Anregung einer Gruppe von Blumenzwiebelzüchtern hin wurde der Keukenhof 1949 als Frühlingsblumenschau eingerichtet, um ihnen Gelegenheit zu geben, ihre Pflanzen vorzustellen. 2004 begann die Gartengestalterin Jacqueline van der Kloet damit, so genannte Konfetti-Pflanzungen zu benutzen, um damit die vorher genutzten symmetrischen Pflanzmuster zu durchbrechen.

Über einen Vortrag von J. van der Kloet habe ich hier mal berichtet.

Wir hatten sooooo viele Eindrücke eingefangen, daher müssen hier etliche als Collagen zusammenrücken. 
Auch weil ich mich nicht entscheiden konnte, welche es in den Blog schaffen. ;-)





Auszug Keukenhof
"1950 eröffnete der Frühlingspark Keukenhof zum ersten Mal und buchte sofortigen Erfolg: 236.000 Besucher.
2019 findet die 70. Ausgabe mit dem Thema Flower Power statt."

















Nicht nur die Touristenströme schlängelten sich durch die Parkanlage ...für ein gutes Foto braucht es halt mal etwas mehr Zeit. ;-)

Auch die Azaleen gaben grad alles.

Augenschmaus!!!



Auch in den Pavillons - wie hier Beatrix - sind Schnittblumen und Topfpflanzen zu sehen.

Anthurien und Orchideen auf sehr kreative Weise dekoriert.

Könnt ihr noch??? 
Nur kurz den Weg durch den Wald ... vorbei an zwei cool bepflanzten Autowracks zur Mill, dort machen wir dann eine Pause...versprochen. ;-))

Geschafft...die Mühle erbaut 1892 und im Jahre 1952 in den Keukenhof versetzt. An der Mühle gab es die Möglichkeit mit dem Boot eine Grachtenfahrt rund um das Gelände zu unternehmen. Wir entschieden uns für den Ausblick vom Mühlenbalkon und genehmigten uns anschließend einen herzhaften Burger.

Und weiter ging es, denn wir hatten noch längst nicht alles gesehen. 
Kleine Mill im Tulpenglück.

Der Hausherr entdeckte die Drossel und musste sie auf's Bild bannen...
gar nicht so leicht, denn es erfordert schon eine Menge Geduld.

Rhodos und Azaleen gaben den Zwiebelblühern einen farbigen Rahmen.









Pavillon Willem-Alexander

Oranje-Nassau Pavillon





Links entstand eine neue Pflanzung zum Thema Flower-Power







Und da waren wir wieder am Eingang und sechs Stunden vergingen wie im Flug.

lch hoffe, es hat euch gefallen und ihr bekommt keinen Muskelkater vom vielen Laufen. ;-))

Ohhh fast vergessen, muss ja sein ...
den Tagestrip hatte der Hausherr geplant, gebucht und selbst bezahlt als kleine Überraschung für mich.
Ich wurde auch nicht gebeten darüber zu berichten...ich bin einfach so begeistert, dass ich euch an den Impressionen teilhaben lassen möchte. 

Habt eine schöne Woche - Marita

Donnerstag, 9. Mai 2019

Wasser ... oder Wasserfall Dreimühlen

Als Andrea auf ihrem Blog die Zitronenfalterin das Monatsmotto Wasser im Mai vorgab, fiel mir spontan der Wasserfall Dreimühlen ein.
Ich bin gerne am Wasser und naja...ein Wasserfall gehört eben auch dazu.
Kennt ihr ihn???
Wer hier schon länger liest weiß, dass wir jeden Oktober ein paar Tage an der Mosel verbringen und so lag ein Ausflug in die benachbarte Vulkaneifel nahe.

Auch als Nohner Wasserfall bezeichnet, ist er einer der seltenen Wasserfälle in der Eifel.

"Richtige Wasserfälle sind in der Vulkaneifel etwas ganz besonderes. Der größte und bekannteste davon ist der Wasserfall Dreimühlen bei Üxheim-Afhütte, ca. 500m unterhalb der Nohner Mühle. Über eine Breite von gut 12m fällt das 8°C kalte Wasser über klippen aus mitteldevonischem Kalkstein ca. 4-6m tief ins weite Ahbach-Tal, und das schon seit mindestens dem Ende der letzten Eiszeit. Der heutige Dreimühlen-Wasserfall ist geologisch gesehen allerdings noch ganz jung."

 Über einen herrlichen Waldweg

entlang der wasserführenden Bäche

 mit einem Blick auf den Wasserfall.

Trotz der langen Trockenperiode im vergangenen Jahr gab es doch noch ausreichend Wasser. Zu schade, hätten wir dieses Naturereignis nicht sehen können.







Hier entlang verläuft der Eifel-Krimi-Wanderweg und natürlich waren wir anschließend im Cafe Sherlock und im Kriminalhaus in Hillesheim. ;-)

Faszinierend war es direkt neben dem herabstürzenden Wasser zu stehen und dem Plätschern zuzuschauen und zuzuhören.

Natürlich kann sich dieser Wasserfall nicht mit den großen bekannten wie den Niagarafällen, dem Rheinfall, den ich im Sommer letzten Jahres ebenfalls gesehen habe oder denen, die ich auf Madeira und Teneriffa erleben konnte, vergleichen, doch ...
diese Idylle drumherum können die anderen bestimmt nicht bieten.

Einige wenige Wanderer und zwei Familien hatten sich wie wir vom Parkplatz Nohner Mühle auf den Weg gemacht... touristisch absolut nicht überlaufen und grad eben so wie wir es mögen. ;-)

Meine Freitagsblümchen stehen schon in den Startlöchern, um morgen wieder bei Holunderbluetchen dabei zu sein.

Die Alliumblüte und zwei Blätter sorgen auf dem Herztischchen für frühlingshaften Flair. 
Kennt ihr die Rose von Jericho
- seit Jahren gehört sie zur Deko...egal ob es sich nun um die echte oder unechte handelt.
Ich muss zugeben, erst einmal habe ich den "Auferstehungseffekt" ausprobiert...so wie unten mag ich sie mit bunten Glassplittern ebenfalls sehr gern.



Mit Kerzenschein nur für's Fotoshooting.

Wer mag kann hier über die Geierlay nachlesen, die wir im letzten Jahr auf der anderen Seite der Mosel im Hunsrück besucht haben.

Eine schöne Restwoche für euch und genießt das Wochenende... mit euren Lieben auch einen gemütlichen Muttertag.

Bis dahin, Marita

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Freitag, 3. Mai 2019

Freitagsblümchen & wenn der Flieder wieder blüht

Ist das nicht herrlich wenn der Flieder blüht und seinen intensiven, betörenden Duft verströmt?
Ich kann gar nicht genug davon bekommen und hole mir daher ein oder zwei Blüten ins Haus.
Den Ranunkel-Osterstrauß von hier habe ich auseinander genommen - Chrysantheme und das Blattwerk finden mit Blüten aus den Garten neue Verwendung.

Beim grünen Duftkerzenglas ist heute die Farbe gut zu erkennen. ;-)

Zwei Rispen des chin. Flieders, zwei Iris barbata elatior und ein Allium stehen im bauchigen Einmachglas. Das hat eine besonders schöne Form, die leider auf dem Foto nicht zu erkennen ist. 
Mögt ihr dekorative Einmachgläser als Vasenersatz auch gerne verwenden? 
Mir gefallen sie. :-)

Chin. Flieder mit Clematis mont. Pink Perfektion

Stino-Flieder mit Clematis mont. Fragant Spring.
Das Duo hat schon eine enorme Höhe erreicht, so dass ich an die Fliederblüten gar nicht mehr heran komme. Doch schneiden mag ich ihn auch nicht, weil ich die Clematis aus dem Schnittgut gar nicht herausgewuselt bekomme. Also dürfen beide zunächst mal nach Lust und Laune wachsen. 

Die ersten Alliümer eröffnen die Ballzeit und umgarnen Hosta Tutu ...
dieses Jahr ist hier alles ca. 2 Wochen früher dran.

 Iris barbata nana
  
Iris barbata media ...
die letzten Tage geht alles Schlag auf Schlag und die Natur legt ordentlich zu.

 Meine Götterblumen ziehen nach der Blüte das Laub ein und ein bisschen Obacht muss ich schon geben, wenn ich mal wieder die Schaufel in deren Nähe ansetze.

Beobachtung des Hausherrn an Ostern - Mauerbiene erobert unsere Terrassenwand.

Und den Stieglitz hatten wir auf einer Spazierrunde entdeckt - 
ist das ein Hübscher, den ich in Natura in meinem Städtchen noch nie gesehen habe.


Und nochmal Flieder...
Diesen Stauß brachten mir meine Youngsters vom Spaziergang am Ostermontag mit. Das hübsche Trostpflaster konnte ich nach meinem vorherigen Sturz sehr gut gebrauchen und die ganze Woche hatte es mich mit unwiderstehlichem Duft erfreut.

Die Hasentüte ist zwar nicht von mir gewerkelt, doch kann ich sie im nächsten Jahr als kleines Give-away sicher ganz leicht nachbasteln.

Kommt der Duft auch bei euch an??? ;-)

Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen,
dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
es zu genießen.

- Samuel Butler -
1835 - 1902


Also ... in diesem Sinne
genießt den Wonnemonat Mai und lasst es euch gut gehen.

Bis dahin - Marita

Verlinkt mit Holunderbluetchen 
ich versuche noch einmal mein Glück

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