Am vergangenen Samstag - 10.01. - trafen wir auf unserem Spaziergang wieder einen funkelnden Eisvogel an und zum Glück war die Kamera unser Begleiter.
Der Eisvogel war der Vogel des Jahres 2009,
der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender
Edelstein“ bezeichnet wird. Einige vergleichen ihn mit Eisen...oben metallisch-türkis schillernd und unten rostbraun. Woher
der Name des spatzengroßen Eisvogels stammt, der für lebendige Flüsse und Auen steht, ist strittig.
Nun haben wir drei Standorte in unserm Städtchen entdeckt, wo uns dieser kleine fliegende Edelstein schon begegnete.
Hier, hier und hier habe ich auf dem Blog bereits darüber berichtet. Einen Eisvogel zu sehen bedeutet oft, Glück, Hoffnung und Neuanfänge zu erleben, da er als mächtiger Glücksbringer gilt, der mit positiver Energie und Freude verbunden ist. Symbolisch
steht er für Entschlossenheit, Präzision und Wachsamkeit, aber auch für
Freiheit, Abenteuerlust und spirituelle Heilung sowie die Kraft, das
Leben in vollen Zügen zu genießen.
Typische
Lebensräume sind fischreiche, von Bäumen gesäumte, nicht zu schnell
fließende Flüsse und Bäche mit klarem Wasser und steilen Ufern. Als
Flaggschiffart könnte kaum eine Art die Lebensgemeinschaft naturnaher
Gewässer besser vertreten als der Eisvogel. Von seinem Lebensraum
erwartet er zweierlei: Im Wasser reichlich Nahrung und über dem
Wasserspiegel Steilufer als Brutplätze und Sitzwarten für die Jagd.
Von der Fußgängerbrücke fotografiert...
hier saß der Eisvogel an der mittleren Kopfweide und wenn ihr ganz genau hinschaut könnt ihr die herunterhängenden ockerfarbenen Eiszapfen erkennen.
Ich freue mich riesig, dass es bei uns offensichtlich intakte Bäche und einen Mühlenkolk als Lebensraum gibt.
... und hier nun der andere rückwärtige Blick auf den Bachlauf.
Ich hoffe, diese kleine Begegnung mit dem Eisvogel hat euch auch gefallen.
Natürlich konnte er mit der Kamera heran gezoomt werden, das wäre mit dem Handy nicht möglich gewesen.
Nun wünsche ich euch einen schönen Sonntag und eine gute neue Woche...
einen lieben Gruß von Marita
Wie schön, liebe Marita. Auf diesen Beitrag habe ich mich schon gefreut, seitdem du ihn angekündigt hast. Es ist immer wieder wunderbar, den hübschen Vogel nicht nur zu sehen, sondern auch fotografieren zu können. Auch bei uns an der Nidda gibt es einige Stellen, wo man ihn mit viel Glück beobachten kann. Gestern war ich wieder unterwegs, aber leider glücklos. Ich hatte fast den Eindruck, dass die Strömung zu stark war. Es waren nämlich fast überhaupt keine Wasservögel unterwegs. Und das kommt dort selten vor.
AntwortenLöschenHerzliche Grüße und noch einen schönen Sonntag
Elke
Was für schöne Fotos liebe Marita, ich bin immer begeistert von deinen Vogelbildern. So einen Eisvogel habe ich wohl in Echt noch nicht gesehen oder nicht erkannt. Das Gut Herbigshagen mit der Heinz Sielmann Stiftung liegt nur etwas 20 Min. mit dem Auto von uns entfernt. Eine super schöne weitläufige Anlage mit vielen Tieren und eine Entdeckerwelt für Kinder, zum Klettern auf Bäumen, in Hütten und viel Wiese. Wir waren früher mit den Enkeln oft da, heute ist es für uns ein Ort der Ruhe. Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag wünscht dir moni
AntwortenLöschenWas für ein Ornithologen-Glück! Ich hab noch nie einen gesehen, mein Bruder hat ihn als Lieblingsvogel. Aber der betreut auch vom NABU aus ein entsprechendes Biotop.
AntwortenLöschenUnd auch: Frau sollte doch die Kamera wieder mehr einsetzen!
Sonntagsgrüße!
Astrid
Fantastische Bilder, liebe Marita. Ja, es ist wirklich ein Glücksmoment wenn man diesen Vogel mal vor die Linse bekommt.
AntwortenLöschenLiebe Sonntagsgrüße
Arti