Montag, 20. Januar 2020

Spaziergang durch Worpswede

Vor einem Jahr...genauer am 18.01.2019 auf dem Weg zur Küste fuhren wir einen Umweg um einen Spaziergang durch das Künstlerdorf Worpswede zu unternehmen.

Wiki sagt:
Die Künstlerkolonie Worpswede ist eine 1889 gegründete Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von Künstlern in der Gemeinde Worpswede in Niedersachsen, gelegen im Teufelsmoor, 18 Kilometer nordöstlich von Bremen. Der Ort wurde dadurch zur Heimat bedeutender Künstler des Jugendstils, Impressionismus und Expressionismus. Zur „Stadtflucht“ der Künstler führten neben dem Interesse für Licht, den ländlichen Motiven oder den markanten Landschaften auch romantische Sehnsüchte nach bäuerlicher Idylle und nach einem einfachen, naturnahen Leben.
Heutzutage können Ausstellungen, Galerien und Werkstätten besucht werden

Das Wetter war nicht gerade berauschend zwischendurch mal Schneeregen, doch wollten wir ja nur ein wenig "Künstlerluft" und vielleicht einen Blick ins Modersohn-Museum werfen. 
Auf geht's und es gab wahrlich viel Kunst outdoor zu bestaunen.

Kunstwerke aus verschiedensten Materialien entlang der Straßen, auf den Grundstücken etc. ... und am Ende des Rundganges gab es auch eine leckere Belohnung, wie ihr oben schon sehen könnt. ;-)







Die natürliche Advents-Beleuchtung aus Weidenkugeln fand ich besonders schön.



"Spiegelwerke"...könnt ihr sie erkennen?



Café Worpswede ein bekannter Künstlertreff

liegt direkt neben der Kunstschau Worpswede - rechts im Panoramabild

 

Haus im Schluh - ein Museum mit Möbeln, Gemälden, Handwebereien und weiteren Exponaten aus dem Leben von Martha und Heinrich Vogeler. Das Museum war für uns nicht die erste Wahl und musste zugunsten des Modersohn-Hauses zurückstecken.

Wiki sagt: 
1889 beschlossen die Künstler Fritz Mackensen, Hans am Ende und Otto Modersohn, sich dauerhaft in Worpswede niederzulassen. Modersohn und am Ende, Studienfreunde von Mackensen, waren begeistert von den Möglichkeiten, die das Moordorf mit dem weiten Horizont, den außergewöhnlichen Lichtverhältnissen, der rauen, malerisch noch unerschlossenen Landschaft und der Freilichtmalerei bot. Die Freunde hatten sich von dem Sujet der Studiomalerei, der damals üblichen Arbeitsweise, gelangweilt abgewandt und interessierten sich für die neue, aus Frankreich bekannte künstlerische Arbeitsweise direkt in der Natur.
Es folgten 1893 die Künstler Fritz Overbeck und 1894 Heinrich Vogeler; Carl Vinnen aus Beverstedt schloss sich der Gruppe lose an. Paula Becker, die 1901 Otto Modersohn heiratete, kam ab 1898 zur Gruppe, um Malunterricht bei Fritz Mackensen zu nehmen.
1895 erwarb Heinrich Vogeler den Barkenhoff, den er im Jugendstil umbaute. Der Barkenhoff wurde Mittelpunkt der Worpsweder Künstlerbewegung. Das schlichte Leben auf dem Land und die norddeutsche Landschaft inspirierten auch Schriftsteller wie Rainer Maria Rilke, so wie dessen spätere Frau, die Bildhauerin Clara Westhoff, und Manfred Hausmann.
Der Kölner Schokoladenproduzent Ludwig Stollwerck engagierte ab 1900 unter anderem auch Worpsweder Künstler für die Gestaltung von Stollwerck-Bildern, -Sammelalben und -Reklame. Hierzu gehörten Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Carl Vinnen und Heinrich Vogeler.









Doch hätten wir das mal vorher gewusst...leider hatten wir kein Glück und um die Jahreszeit war das Museum geschlossen, schade.

Ein hübsches Häuschen, das Modersohn-Haus!!!

So und nun war die Stärkung verdient und ein Aufwärmen mehr als Willkommen.

Das war's mit dem Rundgang -
viele liebe Montagsgrüße und bleibt schön gesund. 

Am Wochenende hing ich total "in den Seilen", doch hoffe ich ganz arbeitgeberfreundlich morgen wieder fit zu sein. 

Bis dahin - habt es fein, Marita

11 Kommentare:

  1. Liebe Marita,
    im Künstlerdorf in Worpswede war ich schon vor ca. 10 Jahren. Da haben wir eine Reise in Sachen Kunst unternommen.
    War interessant und es hat sich doch einiges verändert.

    Wenn du krank warst, wünsche ich dir gute Besserung.
    Lieben Gruß und eine schöne Woche Eva

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  2. Oh wie schön, dort wollte ich immer schon mal hin, hat sich aber leider nie ergeben. Umso mehr gefallen mir die Bilder.
    Ist schon klasse so geballt die diversen Kunstobjekte betrachten zu können und die Häuser sind auch wahre Hingucker. Vielen Dank für's Zeigen.

    Liebe Grüße
    Arti

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  3. Ein wundervoller Ort!
    Viele Grüße von
    Margit

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  4. Hallo Marita,

    ach was für hübsche Häuser mit den großen Toren, ich mag diese Bauart sehr gern. Die Region steht auch noch auf meiner Liste, leider ist es vom Bodensee bis an die Ostsee irre weit.

    Liebe Grüße
    Burgi

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  5. Liebe Marita,
    da möchte ich auch mal hin, deswegen Danke für den schönen Rundgang.
    Mal schauen, wann es mal klappt, liegt ja nicht gerade vor der Türe.
    Schön sieht es da aus und toll, wenn man schon mal solche Einblicke bekommt.
    Hab einen kuscheligen Abend, lieben Gruß
    Nicole

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  6. Gestern Abend gelesen und geschaut, aber keine Kraft mehr zum Kommentieren gehabt. Ich weiß viel über den Ort, viel gelesen und mit den Künstlern beschäftigt, aber dort war nur meine Tochter auf einer ihrer ersten Fahrten ohne Eltern und sie erinnert sich gerne an den Ort. Ich würde wahrscheinlich eher im Sommer hinfahren. Es gibt auch einen interessanten Roman -"Konzert ohne Dichter" von Klaus Modick - rund um das Bild vom Barkenhof. Die Beleuchtung find ich auch sehr gelungen.
    GLG
    Astrid

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  7. Schöner Rundgang , und ein hübscher Ort
    Der würde mir auch gefallen. Keine Frage
    Danke für´zeigen :))
    LG heidi

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  8. Schade, dass das Museum im Winter geschlossen hat. Denn der Ort lohnt sich ansonsten auch im Winter als Ausflugsziel.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  9. Hallo Marita,
    oh, das war bestimmt ein interessanter Ausflug. Da ich allerdings ein absoluter Kunstbanause bin, wäre das tatsächlich nichts für mich. Aber vielen Dank dass Du diesen Ausflug mit uns geteilt hast.
    Liebe Grüße,
    Krümel

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  10. Liebe Marita,

    was für ein schöner Ausflug, das ist ja irre interessant. Dein Bericht mit den tollen Fotos ist total klasse, so bekommt man einen wunderbaren Eindruck. Da wird ja einiges geboten.

    Mir gefallen auch die Häuser so gut und die Spiegelwerke sind ja auch irre. Und die Weidenkugel sind total schön, tolle Idee.

    Alles Liebe und Gute Besserung
    wünscht Dir
    Anke

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  11. Oh, was für ein wundervoller Rundgang, liebe Marita! Es ist schon lange mein Wunsch, diesen hübschen Ort auch mal zu besuchen. Schön, dass du mich jetzt ein bisschen mitgenommen hast. Vielen Dank dafür. Ich liebe solche Orte. Vor kurzem habe ich im Fernsehen einen Film mit dem Titel "Paula" gesehen. Schade, dass Paula Modersohn-Becker so jung starb. Ich mag ihre Bilder sehr.
    Gut zu wissen, dass das Museum im Winter geschlossen ist und man besser zu einer wärmeren Jahreszeit einen Besuch unternimmt.
    Hoffe, du bist mittlerweile wieder bei Kräften und gesund!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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