Mittwoch, 8. Februar 2023

Dreierlei

 Heute mal außer der Reihe ein Post in der Woche ;-))...Dreierlei zum Schilderwald, "Close to the ground" und zum morgigen DND.
 Die nachfolgenden Schilder begegneten uns im Juni 2022 in Hannover...quasi in direkter Nachbarschaft zueinander.

Wie wahr... der Aufkleber und daher wurde das Radwegschild auch als Erinnerung an unser langes Wochenendes in Hannover und Umgebung geknipst.

Krähe - wahrscheinlich eine Saatkrähe es ist eine Rabenkrähe nach freundlichem Hinweis meiner lieben Leserinnen - in der Flora Köln am 16.09.2022 aus der bodennahen Perspektive aufgenommen.

Den Buntspecht hatte der Hausherr am 30.01.2023 in unserem Garten erwischt. ;-))

Quirlig und emsig wie immer bei der Futtersuche und

 ... zwischendurch innehalten und aufmerksam die Gegend betrachten.

Dann bin ich auch schon wieder weg...die Sonne und das schöne Wetter genießen, welches sich schon gestern gegen die Wolkendecke durchgesetzt hatte.
 
Bis Freitag zum Blümchentag bei Astrid. :-))
Lieben Gruß von Marita
 
Wegen Verlinkung beim Schilderwald, "Close to the ground" und dem DND sowie Gartenwonne ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.
 

Sonntag, 5. Februar 2023

Von Morgenrot, Recken und Strecken, lieber Post sowie einem Gruß aus der Küche

 Der Samstagmorgen begann mit einem verhaltenen aber vielversprechenden Morgenrot. 
Und um es vorweg zu nehmen...
es blieb den gesamten Tag relativ sonnig und freundlich hell.
Die Vögel zwitscherten schon so munter als ob sie den Frühling verkünden wollten.

 
 Die Himmelsfarbe ist jetzt nicht spektakulär, aber dennoch flitzte ich mit der Kamera nach draußen in den Garten.

Gegen zehn konnte ich dann eine schöne Walkingrunde mit einer Freundin drehen.

Drinnen hatte ich gestern für euch die Tulpen von Freitag im Ist-Zustand geknipst. 
Am 26.01.2023 hatte ich nachmittags alles arrangiert und fotografiert (am 25.01. war ich ja auf dem Münster-Markt und kam an der frühlingshaften Auswahl nicht vorbei) und für den vergangenen Freitag die Fotos angekündigt.
Schaut mal wie gut sie sich gehalten haben.

Das stimmt...sie standen zwar dicht gekuschlt in der Vase, doch weiß ich, dass sie sich recken und strecken, ihre Stiele langmachen und gerne ganz weit über den Vasenrand schauen.
Nach 10 Tagen sind sie noch recht ansehnlich, wenngleich das Blattgrün und die Stiele erheblich verblasst sind. Auch gestern waren sie ein echter Farbtuper auf dem Küchentisch, an dem ich so lange Freude hatte.
Ich denke morgen früh werden sie der Biotonne zugeführt, die Stiele sind bereits recht matschig.
 
Wen's interessiert... hier gibt es einiges zu den Tulpen nachzulesen.
 
Ganz liebe Post erreichte mich von Gabi, denn das Glückslos fiel auf mich und ich hatte das wunderbare Stempelset gewonnen. Wie habe ich mich gefreut!!!

Außerdem stellte sie im erwähnten Post einen spannenden Roman vor und ich schrieb ganz locker flockig in meinem Kommentar, dass dieses Buch mich schon interessieren könnte...bekanntlich lese ich ja vorwiegend Krimis und Thriller. ;-))
Ja, wer denkt daran, dass die liebe Gabi das Buch an mich weitergeben würde.
Vielen, lieben Dank...ich bin so geflasht und gespannt auf den Roman und meine entstehenden Ideen mit dem Stempelset.

 Einen Gruß aus der Küche bzw. etwas für eben diese habe ich heute außerdem für euch.
Baileys-Pralinen nach diesem Rezept sind der Schüssel entsprungen...sehr lecker, mächtig und süß. Da reichen schon ein bis zwei Pralinchen und der Vorteil ist dabei, dass der Vorrat länger hält. ;-))
Aus der Menge habe ich gut 60 Stück gerollt und mit Haselnusskrokant etwas verziert. Kokosflocken, Kakao, gem. Haselnüsse oder Schokoraspeln könnten auch verwendet werden.
Beim nächsten Mal werde ich es mit Löffelbisquits ohne bzw. reduziertem Zuckergehalt ausprobieren.
Das Foto ist leider etwas unscharf - sie durften auf den Himmlische-Schwestern-Teller, der im Februar noch auf den Tisch darf.

Und da es im Jahresbingo-Feld heißt..."Etwas für die (oder aus der) Küche"...zeige ich euch die neuen Küchenstühle oder besser gesagt einen. Die alten Shabby-Erbstücke aus unserer Oma/Opa-Generation hatten schon einiges an Gewicht gehalten und waren nun nach Jahrzehnten (ich glaube die waren schon 80 Jahre und älter) der vielen Last müde geworden, sprich das Wiener-Geflecht trug seinen Gast nicht mehr und machte in der Abendrunde am Geburtstag des Hausherrn schlapp. ;-) Grund genug für Freischwinger zum alten Tisch, der ein Erbstück von meiner Oma ist. Der hält hoffentlich die nächsten Jahre durch.

Ich liebe diese alten Möbelstücke (wurden von unserem Tischler auf shabby geweißt) aus der Familie und kombiniere gerne alt mit neu ...wie ist das mit euch...habt ihr so ein Lieblingsstück, welches ihr nicht hergeben möchtet?

Übersicht beim Bingo

Nach dem gestrigen Schönwettertag ist es heute wieder nur dunkel und regnerisch...eben ein Sonntag zum Einkuscheln und gemütlich machen... zumindest hier bei uns.
Damit wünsche ich euch einen angenehmen Abend und einen guten Start in die neue Woche.
 
Bis dahin - bleibt gesund, Marita

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Freitag, 3. Februar 2023

Freitagsblümchen & Winterleuchten

 Wie am letzten Freitag angekündigt zeige ich heute meine Tulpen in der Vase. 
Vor Februar - okay, dieses Jahr konnte ich Ende Januar auf dem Markt doch nicht widerstehen - hole ich sie mir i.d.R. ;-)) nicht ins Haus, denn der Januar soll für mich nach all der Farbe und dem Glitzer der Adventszeit eher ruhiger und winterlich zurückhaltend in der Blumenauswahl sein. Zudem endet traditionell die Weihnachtszeit am 02. Februar zu Maria Lichtmess. Das ist sicherlich auch ein Grund dafür, dass es bei mir erst im Februar Tulpen gibt, denn sie verkörpern für mich schon den Beginn des Frühlings und bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit.
Das mag aber jede so halten wie sie mag. 
 
Doch nun freue ich mich über ihren Anblick. :-))
Zehn einfache weiße und acht gefüllte rosa-gelbgerandete Blüten.

Der rosa angehauchte Ginster verströmt einen süßlichen, aber unaufdringlichen Duft.

 Ursprünglich hatte ich vorgesehen, Ginster und Tulpen zusammen in die Vase zu stellen, doch das gefiel mir absolut nicht, da der ganze Strauß zu unruhig wurde. Somit sind nun zwei Vasen am Start. Teelichthalter, Zapfen und Glasbonbons dazu und fertig.

Und was habt ihr heute in der Vase stehen...ich bin gespannt. ;-)

 Im Rahmen von "finde dein Licht" 2023 der Klosterlandschaft Westfalen-Lippe öffnen vom 22.01. - 22.04.2023 30 aktive und ehemalige Klöster und Klosterorte in Westfalen-Lippe ihre Pforten für Besucher*innen und laden zu einem vielfältigen Programm ein. Mich interessierte mehr der beleuchtete Klostergarten am Kloster Wiedenbrück. 
Diese Installation fand am letzten Wochenende nach dem Beginn im November ihr Ende und daher machten wir uns am Samstag auf den Weg... natürlich haben wir uns noch ein wenig mehr angesehen. ;-)
Zunächst war es gegen 17 Uhr noch nicht so dunkel und das war gut so, denn dadurch bekam man einen schönen Eindruck vom Klostergarten. 
Auch war ich sehr überrascht, dass wir in der gesamten Zeit unseres Aufenthalts die einzigen Besucher waren.

Hier heißt es:
Eindrücklich erstrahlt der Klostergarten im Kloster Wiedenbrück. Die Besucher sind eingeladen, auf den mit Buchsbaum eingefassten Wegen zu wandern, einen Moment im Gartenhaus zu genießen und sich bei wärmenden Getränken auszutauschen. Am letzten Wochenende im Januar findet das „WinterLeuchten“,  das Besucher vom 26. November 2022 bis 29. Januar 2023 täglich von 16 bis 19 Uhr genießen können, seinen stimmungsvollen Abschluss und stimmt mit einer ganz besonderen Atmosphäre auf Mariä Lichtmess ein.

Das Franziskanerkloster Wiedenbrück ist ein im Jahr 1644 begründetes Kloster des Franziskanerordens in der ostwestfälischen Stadt Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen. Über den begehbaren Klosterbogen ist es mit der Marienkirche verbunden. Es bestand bis 2020





Im Sommer 2020 gaben die Franziskaner das Kloster wegen Nachwuchsmangels auf und verließen Wiedenbrück. Eine am 20. Januar 2020 gegründete gemeinnützige Genossenschaft Kloster Wiedenbrück eG übernimmt die Gebäude, um sie für bürgerschaftliche, spirituelle und kulturelle Begegnungen in der Tradition der Franziskaner zu öffnen.




 
 Hier weiter nachzulesen:
Ziel der Genossenschaft ist der Erhalt des Klosters und Gartens als Denkmal und Ort der Begegnung und Besinnung sowie die Erinnerung und “Fortführung” der 375-jährigen Tradition der Franziskaner in Wiedenbrück als Ort des religiösen Lebens in Wiedenbrück.
 
Damit wünsche ich euch ein gemütliches Wochenende. 
Ich husche schnell zu Astrid rüber, die unsere Freitagsblümchen auf ihrem Blog sammelt.
Bin gespannt auf eure Vasenfüllungen. :-)
 
Bis dahin, Marita 
 
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Mittwoch, 1. Februar 2023

Jahresprojekt 2023 - Wurzelbuche und ein besonderer Stern

 Das Jahresprojekt bei Andrea, die Zitronenfalterin, geht in die dritte Runde und ich habe die letzten Wochen überlegt, ob ich es wie in den vergangenen beiden Jahren in der gleichen Form weiterführen kann. 
Die Glücksorte nach dem vorhandenen Buch in Ostwestfalen-Lippe aufzusuchen konnte ich aufgrund familiärer Beanspruchung leider im letzten Jahr nicht so durchführen wie gewünscht. Auch liegen sie zum Teil - jedenfalls die für mich interessanten -  nicht mal um die Ecke und eine Tagesfahrt mit knapp 200km pro Fahrtstrecke ist mir dann doch zu aufwändig bzw. lohnt vielmehr nicht. Daher möchte ich euch dieses Jahr zu besonderen Orten/Stätten/Stellen mitnehmen...auf keine Region beschränkt und ich bin selber gespannt, was sich da für interessante Möglichkeiten ergeben. 
Vielleicht seid ihr mit mir durch die Altstadt von Warendorf gelaufen und nicht weit davon im Naturschutzgebiet Vohrener Mark steht die Wurzelbuche.
Dabei handelt es sich um eine 120jährige Rotbuche mit markantem Wurzelbild auf ehemaliger Emsdüne. Sie hat einen beeindruckenden 3m hohen Wurzelturm.
 
Hättet ihr das gedacht bei dem Foto???
Der hohe Wurzelturm im Sand wurde möglicherweise durch eine ehemalige kleine Sandgrube verursacht.

Mal zum Vergleich meine Wenigkeit mit 1,63m. ;-))



In den Baumstamm geritzte Initialien von 1955 ...rechts der sogenannte "Schweinekopf" wie auch hier zu lesen ist.







Schaut mal wie klein die beiden Personen auf dem Bild sind.



Close to the ground auf den Holzstapel
 
 
Und wieder geht es zurück nach Warendort zu einem ganz besonderen Stern bzw. Ort.
 
Die Schauspielerin Doris Day, die bis zu ihrem Tod im Alter von 97 Jahren zurückgezogen in Carmel in Kalifornien lebte, hatte familiäre Wurzeln in Warendorf. Ihr eigentlicher Name ist Doris Mary Ann Kappelhoff und führt auf die Spur ihres Großvaters nach Warendorf. Er hieß Franz Josef Wilhelm Kappelhoff und wurde am 10. August 1843 in Warendorf geboren.
 
Er war der Sohn eines am 26. Juli 1787 in Füchtorf bei Warendorf geborenen Johann Heinrich Kappelhoff, der Bäcker und Konditor war und 1840 mit 53 Jahren, in einem für damalige Verhältnisse schon hohen Alter, im benachbarten Glane (Kreis Osnabrück) die dort geborene 28-jährige Maria Elisabeth Pohlmann geheiratet hatte. Zugleich verlegte er mit der Heirat seinen Wohnort in die traditionsreiche Stadt Warendorf, in der er an zentraler Stelle in der Stadt, am Heumarkt, ein großes dreigeschossiges verputztes Fachwerkhaus aus dem Besitz des Steuereinziehers Anton Zumbusch kaufte. Dieser hatte das Haus 1788 erworben und zwischen 1794 und 1798 erheblich um- und ausgebaut, sodass sein Wert um das Fünffache auf 3500 Taler (1802) gestiegen war. Neben den Wohn- und Büroräumen bot es Platz für eine Branntweinbrennerei, zwei Pferde, die für die Kutsche gebraucht wurden, sowie für vier Kühe und Schweine (zur Verwertung der Schlempe der Brauerei).
Der Käufer Johann Heinrich Kappelhoff ist demnach offenbar kein armer, vielmehr ein vermögender und strebsamer Mann gewesen. Er begründete in dem erworbenen Besitztum im geschäftlichen Mittelpunkt der Stadt nicht nur seinen Familiensitz, sondern eine gut angenommene Bäckerei und Konditorei, die bis in das Ende des 20. Jahrhunderts Bestand hatte und dann als Restaurant und Café „Engelchen“ von dem Inhaber des renommierten Hotels „Im Engel“ weitergeführt wurde.

 Franz Josef Kappelhoff, der Warendorfer Großvater von Doris Day, scheint auch in den Beruf des Vaters nicht eingetreten zu sein, sondern wanderte im selben Jahr der Hochzeit seiner Schwester 1875 in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Eine nicht unbedeutende Abfindung dürfte ihm die Überfahrt in die Neue Welt, einen beruflichen Neuanfang und eine Familiengründung dort ermöglicht haben. Er ging 1875 keineswegs allein in die USA, sondern nahm seine junge Frau Juliane Agnes Kreimer, geb. am 2. Oktober 1853 in Glandorf, mit, die er 1874 – noch vor der Abfahrt nach Amerika – geheiratet hatte. In den USA nannte man ihn Frank Kappelhoff. Beruflich war er als Buchhalter tätig, ohne dass wir Näheres von ihm wissen.
Aus seiner Ehe mit Agnes Kreimer-Kappelhoff (so die amerikanische Überlieferung um 1900) gingen acht Kinder hervor.

Der Vater von Doris Day war William, das sechste der acht Kinder. Die von ihm begründete Familie wird nach einer amerikanischen Quelle von 1930 wie folgt registriert: William J. Kappelhoff, 37 Jahre, Kirchenorganist (also der Vater von Doris Day; er wurde am 29. 6. 1892 in Cincinnati geboren); Alma, 34 Jahre (die Mutter von Doris Day, ihr Mädchenname war Alma Sophia Welz; sie war am 6. 7. 1895 in Cincinnati als Tochter von Wilhelm Welz und seiner Frau Anna Christina Mann, deutsche Einwanderer aus Baden, geboren. Kinder der Ehe waren der Sohn Paul A., 10 Jahre (1920 geboren) und die Tochter Doris Mary Ann Kappelhoff, 7 Jahre (wahrscheinlich am 3. April 1924, nicht 1923, geboren). Der Vater starb 1967 in den USA, die Mutter am 9. 10. 1976 in Los Angeles.
 
 Hier ist der gesamte Artikel der WN (Westfälische Nachrichten) aus dem Jahre 2019 nachzulesen. 
 
Wir gönnten uns auch an diesem Tag ein leckeres Stück Kuchen im "Engelchen". Ob es dort einen leckeren Doris Day Kuchen oder eine zartschmelzende Doris Day Praline gab war uns nicht aufgefallen...vielleicht aber haben wir diese Köstlichkeit schlichtweg übersehen. ;-))
Kaffee und Kuchen wurde selbst bezahlt...das sei hier ergänzt.
 
Mit weiteren Skulpturen verabschieden wir uns nun aus der Pferdestadt Warendorf.

Das war mein erster Post zum Jahresprojekt 2023 bei Andrea
Da ich im letzten Jahr keinen Rückblick über die besuchten Orte gefertigt hatte, verlinke ich heute meine Übersicht und bin doch überrascht, dass es trotz der intensiven familiären Anforderungen zu 9 Beiträgen gereicht hat.
 
  
Damit wünsche ich euch einen schönen Wochenteiler - wir lesen uns am Freitag bei den Freitagsblümchen.

Bis dahin, Marita

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