Freitag, 19. Januar 2018

Sonnenaugenblicke...

... dieser Woche.

Bei usseligem Regenwetter und der heftig stürmenden Orkan-Friederike kommen Lichtmomente gerade recht - ich finde, sie sind Balsam für die Seele und die Gelegenheit,
um meine neue Kamera auszuprobieren. :-))

 Sonnenaufgang 8:47 Uhr





Spinnfäden glitzern in der Sonne
 
Haselkätzchen im Sonnenstrahl

Das Rotkehlchen entdeckt auch den Futtertisch
 
Die Eisfläche schimmert frühmorgens im Sonnenlicht

und der Teppichphlox steht im Focus und gibt das passende Portrait. ;-))




Der Zauber des wirklichen Begreifens liegt darin,
dass wir etwas Alltägliches neu sehen.

- Hugo Kükelhaus -


Seid ihr gestern alle unbeschadet durch den Tag gekommen? 
Hier hält sich die Zerstörung in Grenzen - im Gegensatz zu Kyrill vor genau 11 Jahren, als Sohnemann auf freier Strecke im Zug festsaß und unsere Kugelakazie aus dem Boden gehebelt wurde und damit unsere Einfahrt komplett versperrte.
Diesmal war alles gut.

  Ich wünsche euch ein gemütliches Wochenende - habt eine gute Zeit.
Marita

Sonntag, 14. Januar 2018

Wiesbaden erleben und genießen - Teil 1

Da lag er nun... der Gutschein und wartete darauf, nun endlich mal zum Einsatz zu kommen, denn zweidreiviertel Jahre waren vergangen und nicht mehr viel Zeit bis er verfiel. Also ging es im letzten Jahr an einem Freitagmorgen Ende September in die hessische Landeshauptstadt nach Wiesbaden. Und da wir einen Städtebesuch immer mit einer besonderen Führung verbinden, hatte ich im Vorfeld bei Henkell eine solche am Samstagmittag gebucht.

Beginnen wir also mit dem Genießen. ;-))
Mit der Buslinie ging es direkt zum Stammsitz der Sektkellerei und da noch Zeit war zunächst in den gegenüberliegenden Henkellpark.


 





Der Zeiger der Uhr näherte sich der Mittagszeit und so warteten wir mit etlichen Besuchern auf den Beginn der Führung.
 
 Etwas Zeit blieb noch um sich im Shop schon mal auf die Führung einzustimmen. ;-)

Von Adam Henkell 1832 in Mainz als Weinhandlung gegründet, erweiterte er 1856 sein Geschäft und baute eine "Champagnerfabrik". 1909 erfolgte der Umzug in das jetzige Gebäude in Wiesbaden-Biebrich.

Der Anblick des Mamorsaals im Rokokostil war schon überwältigend.

Dort wurde uns zu Beginn ein Sektchen schon ein normales Glas ;-) kredenzt und die ersten Informationen durch unseren sehr sympathischen Guide gegeben.

Anschließend ging es hinab zur Kellereiführung

in die sieben Stockwerke tiefen Weinkeller.
Schaut euch mal die alten Faßböden an...wie kunstvoll sie gestaltet sind. Auf dem rechtem Faß ist die Freiheitsstatue erkennbar und ..."Geschenk amerikanischer Freunde 1893"

Vor dem 202.090 L fassenden Faß verliert man sich, wenn man zu den Kleineren gehört. ;-)

Eine sehr interessante und empfehlenswerte Führung ging dem Ende zu und

zum Schluss gab es für jeden noch einen Piccolo mit auf den Heimweg.

Am Wasserturm vorbei liefen wir zurück Richtung Innenstadt zu einen anderen Ziel, das ich mir zuhause schon ausgeguckt hatte.

Auf Monika's Blog hatte ich darüber gelesen und wollte mir den british way of life nicht entgehen lassen. ;-) "Eine britische Insel mitten in Wiesbaden" so bezeichnet die Besitzerin ihren kleinen Laden. Ich muss sagen, wir haben es genossen...

schaut mal selbst...
ich fand es entzückend und konnte mich kaum sattsehen ;-)

hier konnte frau und mann nach Herzenslust stöbern.

Natürlich wollten wir in diesem gemütlichen, britischen Ambiente einen der beliebten Cupcake genießen, doch fiel die Wahl gar nicht soooo leicht.

Unten rechts die kleine, zauberhafte Sitzecke hatten wir für unsere Kaffeepause gewählt.
Very british nur der von uns bestellte Kaffee zu den Cupcakes nicht gerade ;-) 

und so manche Kuriosität war zu entdecken. ;-)

Ein nettes Gespräch und mit einigen Tipps für unseren Aufenthalt sollte es nun weitergehen, aber

 bevor wir diesen schönen Ort verließen, durften wir noch die frisch gebackene leckere Zimtschnecke der Bäckerin kosten. Schön war's!!!

Wer noch mehr british way of life sehen möchte, ist hier richtig.

Das war es nun mit dem ersten Teil, 
im zweiten Teil wird es sich ...na, wartet mal ab. ;-)

Eine entspannte Woche wünsche ich euch - habt es fein. 
Marita

Freitag, 12. Januar 2018

Freitagsblümchen & erste Blüten

Heute dürfen die Gartenblümchen den Reigen dieses Posts eröffnen...ich hatte am vergangenen Wochenende zumindest am Sonntag mit der weißen Pracht gerechnet, doch die Wetterfrösche lagen mit ihrer Prognose leicht daneben - wir hatten kaltes, sonniges Winterwetter und das war bestens geeignet, eine Fotorunde durch den Garten zu drehen.
Die ersten Winterlinge zeigen zartes Gelb, im Gegensatz zu den Schneeglöckchen, die merklich hinterher hinken ...weiße Knospenfarbe ist bisher so gar nicht zu erkennen.

Die Blätter der neu gepflanzten Bergenien haben sich im Winter in ein sehenswertes Rotbraun gefärbt. Eine gute Wahl und ich bin richtig happy, sie als Ersatz für meine Buchsbaumhecke gepflanzt zu haben. Lange hatte ich überlegt und konnte mich schließlich für die ruhigen Blattstrukturen entscheiden. Ich bin gespannt, wie das Ganze im blühenden Zustand aussieht.

Die ersten Helleborus orient. machen bald alle Knospen auf... die alten Blätter werd ich demnächst mal herunterschneiden - der Nieswurz unten links blüht schon wochenlang.

Für die Vögel gibt es nun ein kleines Kuchenbuffet - ich muss dringend noch etwas Kokosfett für die nächste "Backrunde" besorgen. Aber noch finden sie im Garten genug zu picken.

Die Zieräpfelzweige aus meiner Freitagsblümchendeko sind fast komplett vertilgt und auch die Reste werden als Leckerbissen gerne genommen.

Die Meisen sind ganz fix am Futtertisch, nachdem der Vorrat wieder aufgefüllt wurde.



Der kleine Zierapfel hängt voll mit kleinen Früchten und bislang ;-) blieb er unbehelligt.

Und nun sind die Freitagsblümchen an der Reihe...

drei Ranunkeln mit Wachsblume, Pistaziengrün und zwei ?Blättern zu einem Sträußchen gebunden.


Heute wird endgültig entweihnachtet - der Baum darf wieder an die frische Luft und wird am Ostersonntag Teil des großen Osterfeuers im Örtchen sein.

Ein nettes Wochenende für euch - habt es fein.
Marita

Verlinkt mit Holunderbluetchen
und ANL bei Traude Rostrose

Sonntag, 7. Januar 2018

Lust auf Museum? ;-)...

...hatten wir am zweiten Weihnachtstag und so fuhren wir zum LWL-Naturkundemuseum. Wir sind jetzt nicht unbedingt fleissige Museumsbesucher, doch ab und an ist das bei interessanten Ausstellungen schon Pflicht. :-)

Oder gehen wir doch lieber ins Planetarium???- das gehört zum Museum -
Diese Entscheidung wurde uns allerdings angesichts der langen Schlange für die Weihnachtsvorstellung abgenommen.
Planetarium im LWL-Landesmuseum

Also auf in die Dauerausstellung...
LWL-Naturkundemuseum

 zur Westf. Artenvielfalt im Wandel - 
Vom Kommen und Gehen

Beschreibung aus dem Veranstaltungskalender 
Lebten einst tatsächlich Wasserbüffel und Säbelzahnkatzen in Westfalen? Was ist mit Wolf, Schwarzstorch und Fischotter? Sind diese Tiere in Westfalen ausgestorben oder sind sie wieder da? In der 320 Quadratmeter großen naturkundlichen Landesausstellung erleben die Besucher im LWL-Museum für Naturkunde das Kommen und Gehen von Tieren und Pflanzen anhand von zahlreichen Originalen.

Die Tiere, ob hier beheimatet, bereits ausgestorben oder neu hinzugekommen, stehen im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung. Zentrales Element und Highlight ist eine 15 Meter lange Karawane der Tiere. Einige der rund 70 Tiere der Karawane laufen aus der Ausstellung heraus, sie werden angeführt vom Wasserbüffel und enden mit dem Mammut. Diese Arten sind bei uns verschwunden oder werden derzeit seltener. Andere Tiere wiederum laufen in die Ausstellung hinein, wie etwa Wolf, Schwarzstorch, Fischotter oder Biber. Die Natur verändert sich stetig und diese Veränderung spiegelt die Artenkarawane wieder.




Die Belege eiszeitlicher Knochenfunde verschwundener Tierarten sind als Originale ebenso in der Ausstellung zu sehen wie Präparate von zurückgekommenen Bewohnern wie Wolf oder Fischotter. Die Besucher erfahren, welche Neuankömmlinge es nach Westfalen geschafft haben und wie sie dort hingekommen sind. Sie lernen die Tier- und Pflanzenwelt Westfalens in ihrem natürlichen Umfeld kennen und können sich über aktuelle Forschungsergebnisse in Westfalen informieren.


Interessant zu sehen, 
welche Tier- und Pflanzenarten sich in Westfalen ansiedelten - 
der Ochsenfrosch

Flamingos leben im Zwillbrocker Venn

Auf Bärenklau oder auch Herkulesstaude genannt könnten wir gut und gerne verzichten.
Neben der Veränderung der heimischen Flora und Fauna rückt hauptsächlich die gesundheitliche Gefahr für den Menschen in den Vordergrund. Der Saft aller Pflanzenteile in Verbindung mit Sonnenlicht führt teilweise zu verbrennungsähnlichen 
Schäden der Haut, die nur schwer verheilen.
 

Der untere Insektenkasten beherbergt eine Auswahl an heimischen Schmetterlingen.
 Leider ist mir der schöne Schwalbenschwanz hier in Westfalen bislang noch nicht begegnet.

Kleine Kurzfilme informieren über das Leben hier in der Region

Auch die Dauerausstellung 
Dinosaurier - die Urzeit lebt 
haben wir kurz gestreift. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als bei den Kids die Dinos - allen voran Tyrannosaurus rex - hoch im Kurs lagen und diese Ausstellung ein absolutes MUSS. ;-)



Riesen und Titanen - das Phänomen des Gigantismus
links ein Riesenmammutbaum und unten der Mensch

Die Fotoausstellung "Meine Naturblicke in NRW" war eigentlich der Hauptgrund unseres Besuchs. Der Naturfotograf Dr. Olaf Niepagenkemper - ein gebürtiger Münsteraner - zeigt auf kreative Weise Fotografien mit besonderen Perspektiven in außergewöhnlichen Lichtsitualtionen. 
Und so waren wir gespannt auf seine Sicht der Natur... durch die Linse betrachtet.
Fotografie Dr. Olaf Niepagenkemper

In den frühen Morgenstunden oder am späten Abend werden die besten Lichtstimmungen geboten, wie man an den eindrucksvollen Fotos erkennen kann.
Fotografie Dr. Olaf Niepagenkemper


Fotografie Dr. Olaf Niepagenkemper


Fotografie Dr. Olaf Niepagenkemper


Fotografie Dr. Olaf Niepagenkemper


Fotografie Dr. Olaf Niepagenkemper


Mit seinen Arbeiten - heißt es - möchte er die Menschen für die Natur begeistern.
Fotografie Dr. Olaf Niepagenkemper

Faszinierende Bilder und wieviel Geduld es bedarf, bis solch einzigartige Eindrücke und Motive festgehalten sind.
Unser Museumsbesuch hat sich gelohnt, wenn auch die Zeit viel zu kurz war, um alles ausführlich zu betrachten.
 
Welche Museen oder Ausstellungen interessieren euch? Oder habt ihr damit weniger am Hut? ;-))
Uns hat es jedenfalls wieder Spaß gemacht und dass ich die Bilder zeigen und euch daran teilhaben lassen darf, kann man hier auf der HP nachlesen.

Vielleicht hat euch dieser Post ein klein wenig Lust auf Museum?...;-) gemacht.

Einen guten Start in die neue Woche
bis dahin - habt es fein.
Marita