Sonntag, 17. Mai 2026

Windmühlen - Blickfang mit Frühstück, Letter Mühle, Schokowelt und Altstadtrundgang Lippstadt

 Ein verpasstes Frühstück mit den Stammtischdamen wollte ich mit dem Hausherrn nachholen und so bastelten wir einige Ausflugsziele u.a. auch den Besuch der Letter Mühle drumherum.
Die Letter Mühle ist das Wahrzeichen des Ortsteils von Oelde.
 
Fünf  Kilometer nördlich von Oelde - einem Ort im Kreis Warendorf und östlichen Münsterland - liegt der Ortsteil Lette mit seinen rund 2.300 Einwohnern. Die Ursprünge Lettes mit der Kirche des Hl. Vitus als Doppelkloster Lette-Clarholz gehen auf das Jahr 1133  zurück. Keineswegs verschlafen, sondern mit expandierenden Wohngebieten und Wirtschaftsunternehmen zeugt Lette heute von einer aufgeschlossenen sowie zukunftsweisenden Entwicklung: Ein Grund für den weltweit operierenden Hausgerätehersteller Miele, einen seiner Produktionsstandorte in Lette anzusiedeln. Ländliches Wohnen und attraktive Arbeitsplätze weltweit agierender Unternehmen quasi nebenan - das ist Lette. Umgeben von sattem  Grün von Wald und Wiesen ist das  Ortsbild geprägt von der Letter Mühle und dem Kirchturm von St. Vitus. 
 

Die Letter Windmühle ist eine Galeriewindmühle aus dem Jahr um 1850 mit einer Höhe von 22m. 

Bilder von vor drei Jahren zeigen sie noch mit einer Galerie. Aus welchen Gründen diese abgebaut wurde und auch sonstige Informationen konnte ich leider im Netz nicht finden. Heute dient sie als Eventlocation und kann nur vom verschlossenen Tor aus "besichtigt" werden.

Strahlend blauer Himmel am 30.04.2026 als wir den relativ spontanen Tagesausflug unternahmen.

Vorher hatten wir uns zum Frühstücksbufett in Oelde Sünnighausen angemeldet und richtig Glück, dass wir an einem Donnerstag zwei Tage vorher noch eine Reservierung zugesagt bekamen.

Klasse war es im Cafe Reinkenhof und das Buffet so reichhaltig und lecker. Dazu noch ein tolles Ambiente versprach einen guten Start in den Tag.

Draußen zu sitzen muss im Sommer auch wunderbar sein.
 
 Anschließend fuhren wir zu Peters Schokowelt nach Lippstadt ... Eindrücke hatte ich euch hier schon gezeigt.

 Köstlich

Lippstadts Wahrzeichen - der Wasserturm aus dem Jahre 1901 - ist von Weitem schon zu erkennen.



Und dann ging es durch die Altstadt von Lippstadt... zunächst zum Rathaus und Rathausplatz, in dessen Nähe wir parkten.  
Lippstadt ist eine große kreisangehörige Stadt im Osten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Soest. Mit rund 69.000 Einwohnern ist es die größte Stadt des Kreises und ein bedeutendes regionales Zentrum. Geografisch liegt Lippstadt etwa 65 Kilometer östlich von Dortmund, 40 Kilometer südlich von Bielefeld und 30 Kilometer westlich von Paderborn im östlichen Teil der Westfälischen Bucht. Die Stadt erstreckt sich beidseits der Lippe, die dem Ort auch seinen Namen gab, und ist von einer flachen bis leicht hügeligen Landschaft geprägt.
 
Lippstadt ist eine Stadt der Gegensätze und punktet mit einem Mix aus historischer Architektur und Natur. Faszinierend schön ist beispielsweise die Altstadt mit den Jahrhunderte alten Fachwerkhäusern, imposanten Kirchen und dem zentralen Rathausplatz.  

Am Stromkasten für Kirsten vorbei liefen wir

Kurz nach der Stadtgründung Lippstadts, um 1185, stiftete Bernhard II. einen Teil des Hermeling-Hofs zur Gründung des Augustinerinnenstiftes. Die Bauarbeiten an der sogenannten "Kleinen Marienkirche" begannen 1190 mit einem romanischen Nonnenchor und einer kleinen dreischiffigen Kirche. Nach zahlreichen Umbauten und einer Bauzeit von 150 Jahren stand schließlich ein beeindruckender gotischer Hallenbau. 



Und der leuchtende Ahorn für Astrids Baumfreunde

Die Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern hat mich beeindruckt... hatte gar nicht mit so viel mittelalterlichem Charme gerechnet.

Ackerbürgerhaus



So einladend...der Blumenschmuck und

... die Lieblingsbank, die frisch gestrichen wurde.

Graffiti Lippstädter Ansicht

Blick auf den Spielplatz an der Lippe.

Die alte Brücke über der Lippe führte uns...

zum Schluss wieder zum Rathausplatz zurück.
 
Das war mein Monatsspaziergang, der ja einen Tag vor dem ersten Mai stattfand und daher quasi in diesen Monat gehört. ;-)) Ich schicke ihn heute zu Heike nach Graz, die alle Spaziergänge jeden Monat auf ihrem Blog sammelt.
Damit wünsche ich euch noch einen feinen Sonntag und eine gute neue Woche.
 
Einen lieben Gruß von Marita
 
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Freitag, 15. Mai 2026

Freitagsblümchen & üppiger Maigarten

Heute gibt es Freitagsblümchen mit Power, die Röschen brachte mir eine Nachbarin zum Kaffee mit und sie passten gut in die neuen Väschen. Auf der Schieferplatte mit der farbig passenden Bienenwachskerze und dem Schneckenhaus ist das Trio ein Eyecatcher auf dem Esszimmertisch.

Ich find, das Ensemble hat eine tolle Strahlkraft und ist ...

...bei trübem dunklen Wetter ein regelrechter Stimmungsaufheller.
Können wir doch gerade richtig gut gebrauchen. ;-)) 

Weil die Gartenbilder im letzten Post so gut ankamen, werde ich euch meine Fotos vom üppigen Maigarten ebenfalls zeigen. Ich hoffe, ihr mögt nach diesem Post in Zukunft noch Gartenimpressionen sehen. ;-))
Im Moment ist es mal abgesehen von dem vielen Regen richtig schön in den Rabatten, aber es reicht mit dem Niederschlag, denn im gesamten Mai sind bislang 88l heruntergekommen. Täglich muss ich nun nach den Töpfen schauen, ob die Pflanzen in absehbarer Zeit davonschwimmen. Der Regen war echt nötig, aber nun reicht es auch für die nächsten Wochen.
 
Die weiße Iris germ. "Florentina" - eine ganz alte Sorte -, die bereits komplett verblüht ist.
Ich hatte sie bei den Freitagsblümchen in der letzten Woche in den Vasen stehen.
 Zu ihren Füßen blühte der Polsterphlox, der mittlerweile auch so gut wie durch ist. 
 
 
Eine der letzten Tulpen links und zu meiner Freude blühen die Küchenschellen, die ich von einer Freundin vor zwei Jahren als Ableger bekam. Allerdings dürfen sie in den nächsten Jahren noch viel üppiger werden. 
 
 
 Frühlingsgeranium - auch schon verblüht - an Hosta Brim Cup
 
 
 Akeleien tanzen durchs Beet und ...

Allium hat nun seinen großen Auftritt. 
Wobei ich im letzten und vorletzten Jahr viele Zwiebeln von "Purple Sensation" und "Purple Rain" entfernt habe bzw. der Hausherr hat das übernommen. Auch das weiße Allium "Nigrum" musste dran glauben und aus den Beeten verschwinden. Sie machten einfach zu viel Laub und so habe ich "Ambassador" und "Globemaster" neu gesetzt, die nicht so ins Laub gehen und somit die austreibenden Stauden nicht komplett unter sich begraben.

Auch die Clematis mont. wie hier die Freda habe so überschwänglich geblüht und sind jetzt bereits am Verblühen.



Zur Abwechslung gibt es dieses Jahr weniger blaue Akeleien....die rote ist sehr blühfreudig und eine weiße hat die Umpflanzaktion vom letzten Jahr wie man sieht nicht übel genommen.

Außerdem erscheinen diese Farben und Formen, so schön.

Blick durch den rostigen Metallring auf das Hochbeet.

Meine kleine Pfingstrose Paeonia officinalis "Anemoniflora" steht seit 2019 in meinem Garten. Viele Blütenknospen hat sie auch dieses Jahr nicht, aber die, die sie hat, sind wunderschön.

Allium an Iris - die hohen Iris barbata elatior drehen nun richtig auf.
 
 
 Links Iris elatior "Wabash" von einer Gartenfreundin im letzten Jahr geschenkt bekommen und rechts meine uralten violett-blauen Irisse. 
Eigentlich ist das Wetter absolut nichts für diese Schönheiten und sie kippen reglemäßig durch die nasse Schwere der Blüten um. Mal sehen, ob ich die nächsten Tage einige stützen muss. 

Diese Iris duftet wunderbar, doch leider kenne ich ihre Sortenbezeichnung nicht. Ich bekam sie von einem Gartenfreund geschenkt.

Das war es mit meinen Impressionen aus dem Maigarten...ihr habt es geschafft. ;-)))
 
Meine Moosröschen bringe ich zu Astrid nach Köln und wünsche euch ein schönes Wochenende, was bittschön etwas freundlich werden könnte.
Zumindest heute Abend beim Grillen in großer Runde hätte ich es gerne trocken.
 
Einen lieben Gruß von Marita
 
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