Sonntag, 16. August 2020

Heiße Augusttage ...


 ...und was ist an einem Sonntagmorgen wie heute als erstes zu tun... genau, die Fenster weit aufreißen und Terrassentüren auf Kipp gestellt und das gegen vier Uhr morgens so wie auch an den Werktagen der letzten zwei Wochen. Dann noch mal schnell ins Bett, doch gegen halb sieben hält mich da nix mehr. Die Frühaufsteherzeit...halb sieben bin ich an einigen Tagen schon auf dem Sprung zum Büro ....in der Woche hab ich eben auch am Wochenende so drin.

Geht euch das ebenso??? Mal abgesehen von den Temperaturen, die uns doch alle früher aus den Federn treiben, oder!?

Während der Kaffee durchläuft geht es auf Fotorunde, wobei es bei knapp unter 20°C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 % nicht unbedingt erfrischend ist. 

Einige Makros will ich einfangen... hier Blüten und Samenstände der Clematis "Queen Mother"

 Thalictrum hat wunderschön filigrane Blüten, die es zu fotografieren gilt.
 
Der Kerzenknöterich bringt ordentlich Farbe ins Augustbeet und lockt mich durch seine Leuchtkraft und zudem viele Insekten an. Die wollten bei dem Fotoshooting aber nicht mitspielen, dann eben nicht!!! :-)
Polygonum ... jetzt ist ja alles unter Bistorta geführt - hier "Atropurpurea"...
 
und die Sorte "Roseum"  - steht bei mir im lichten Schatten und wird von den Schwebfliegen umschwirrt. Die hatten Spaß an der Knipserei. ;-))
 
Kalimeris incisa "Madiva" ein Dauerblüher im Augustbeet reckt und streckt sich und will auch abgelichtet werden. Sie ist aber auch wirklich schön und außerdem pflegeleicht im Halbschatten.
 
Ein wenig Struktur - der flechtenbewachsene alte Kranz darf auch mit in den Post und natürlich die im letzten Jahr von der Staudenbörse neu eingezogene Scabiose. Sie wird von allen Insekten geliebt und die Blüten schaukeln so schön, wenn die dicken Hummeln einen Abflug machen. ;-))
 
Jetzt wird es Zeit für's Frühstück...
da gehe ich gleich noch einmal eine Runde.
 
Hostablüten sind bei den Hummeln immer wieder begehrt...
 
und die Montbretie von der letztjährigen Staudenbörse zeigt mir durch ihre schönen Blüten und Samenstände, dass sie mich nicht enttäuschen will - hab ich sie doch wegen der Farbe nicht aus voller Überzeugung mitgenommen und ins Gartenbeet gepflanzt  ...naja, doch sie gefällt.
 

 
Pilze haben sich an der kleinen Baumscheibe gebildet und 

wollen wie die Insekten auch bei diesem Post mitspielen...na gut, dürfen sie.

 

  

 Heute Mittag dann eine kleine Erfrischung. ;-)

 bevor es den selbstgebackenen franz. Apfelkuchen gibt - die Äpfel frisch spendiert vom Säulenapfel, der vor einigen Jahren vor der Wühlmaus gerettet in unseren Garten zog. Etliche Früchte - wie diese - lagen schon am Boden.

 Hmmm lecker, da fehlt nur noch die Sahne. ;-)
Danke für's Rezept liebe Agnes. 
Die Freitagsblümchen haben auch schon schlapp gemacht, nur die Sonnenblumen sind noch ansehnlich.
 
Wie war euer Sonntag - konntet ihr den Tag draußen genießen? Bei 29°C und hoher Luftfeuchtigkeit von 67% haben wir es vorgezogen, den Nachmittag indoor zu verbringen.
 
Die Augusttemperaturen geben die letzten 2 Wochen ja noch mal alles...bis 36°C in der vorletzten Woche war es diese Woche mit 32°C nur unwesentlich erträglicher. Die Gewitter vom letzten Sonntag und auch am Freitag haben bei uns nicht unbedingt zur Abkühlung beigetragen und mein Regenmesser konnte die 6l bzw. 18l gut festhalten. 
Allerdings gab es am Freitagabend in einem unserer Stadtteile knapp 5 km entfernt ein so heftiges Starkregenereignis, dass viele Keller vollliefen.
Wie gut, dass wir davon verschont wurden.
 
Ich hoffe auch euch sind diese heftigen Niederschläge mit Überschwemmungen erspart geblieben. Wasser im Keller/Haus ist schon übel, das möchte ich nicht noch einmal erleben.

Ich wünsche euch einen gemütlichen Abend und habt eine feine Woche.

Bis dahin, Marita 

Freitag, 14. August 2020

Freitagsblümchen & Zierapfelkonfitüre

 Ein bunter Sonnenblumenstrauß steht in der weißen R-Vase...Sonnenblumen, Löwenmäulchen, Zinnien und rote Schafgarbe habe ich vom Blumenfeld kombiniert. Die Farben der Zinnien und Schafgarbe finde ich klasse, denn eigentlich mag ich zu Gelb nur Weiß und Blau, doch dieses dunkle Rot gefällt mir besonders gut.

An dem Rosenblätterkranz im Kerzenschälchen hänge ich noch, denn den hat der Junior vor Jahren gemacht.

Einmal die volle Blütengröße

Der Strauß macht richtig gute Laune, obwohl kühlere Farben bei den momentanen Außen- und auch Raumtemperaturen sicher die bessere Option gewesen wären. ;-))

Erkennt ihr den Regenbogen und den Zierapfel "Red Sentinel"??? Dann seht ihr sicher auch, dass der Zierapfel rappelvoll mit Äpfelchen hängt und viele Früchte hat er bereits unter sich verteilt.

Der Hausherr nutzte einen Gartentag und widmete sich dem Malus - hob alle Äpfel darunter auf und damit die Äste nicht abbrechen pflückte er viele, denn der Baum ächzte schon unter der Last. So kamen eineinhalb große Eimer zusammen. 

Und was nun damit tun....Zierapfelkonfitüre nach diesem Rezept.

Hatten wir bislang noch nicht ausprobiert, es wurde also Zeit. Auch in rohem Zustand kann man die Früchte genießen, doch sind sie nicht besonders süß.

Von dem Rest oben in der Collage bekommen wir sicherlich ebenso viele Gläser zusammen.... schauen wir mal, wann wir dazu kommen. Die Konfitüre schmeckt auf jeden Fall sehr lecker...nicht zu süß, genau passend.

Eventuell versuche ich mich an einem Apfel-Kranz auf Styropor....auf dem Draht gefallen mir die Früchte jedenfalls schon sehr gut.

Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende und bin gespannt, ob hier die angekündigten Gewitter mit dem ersehnten Niederschlag tatsächlich etwas abladen.

Bis dahin habt es fein, Marita

Meinen Post verlinke ich bei den Freitagsblümchen und bei Sommerglück von Wolfgang und Loretta ....daher ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.

Sonntag, 9. August 2020

Hinauf zum Vierseenblick und Engelseiche

Kommt ihr mit hinauf zum Vierseenblick oberhalb der Stadt Boppard???
Dann bitte einsteigen in den Zweiersessellift und wir werden 915 Meter hinaufgefahren....unter uns liegen die Weinhänge
 
und wir gleiten über 240 Höhenmeter zwischen der Talstation im Mühltal und dem Ziel hoch oben auf dem Gedeonseck entgegen. Unseren Abstieg über den Klettersteig beziehungsweise die Wander/Klettervariante könnt ihr rechts sehr schön erkennen. Und es wird schon anstrengend und ist stellenweise ziemlich steil und geröllbehaftet. 
Aber das schaffen wir schon!!! ;-))

Doch zunächst genießen wir den wunderschönen Ausblick auf den Rhein mit der klaren Fernsicht.
 
Bei sonnigen 26°C ist die gemütliche Fahrt hinauf recht angenehm und auch den weiteren Fußweg zum Vierseenblick meistern wir locker an diesem Sommertag.

Geschafft - angekommen am Aussichtspunkt Vierseenblick

Es hat sich gelohnt - unsere Impression vom Vierseenblick auf die Städte Osterspay, Filsen, Boppard und ganz oben Kamp-Bornhofen

Ein genialer Blick auf die Rheinschleife und die Stadt Filsen im Vordergrund.

Vom Vierseenblick wandern wir weiter hoch zur Engelseiche, die

ihren Namen dem Komponisten Engelbert Humperdinck (1854 -1921) verdankt. Der Komponist der Märchenopern "Hänsel und Gretel" und "Königskinder" sowie ungezählter Kinderlieder kaufte 1897 das "Humperdinck-Schlösschen" in Boppard. Bei ausgedehnten Waldspaziergängen ließ er sich von der Natur immer wieder für seine Melodien inspirieren und notierte in einem Taschen-Notenbuch die Musik, die ihm in den einsamen Wäldern zuströmte. Humperdinck wurde von einem Chronist als "poesivoller Tonpoet des deutschen Waldes" tituliert. Engelbert Humperdincks Gattin Hedwig zu Ehren wurde die Eiche auf dem benachbarten "Rastplatz" Hedwigseiche benannt.
So informiert uns das Hinweisschild.



Engelseiche im Sonnenlicht

Vorbei am beliebten Mountainbikerpark "Dirt Park"...da wird mir als Zuschauer schon bald schwindelig angesichts der Hindernisse und absolvierten Sprünge...machen wir uns an den Abstieg hinunter zur Talstation. 
Wie der Zufall es will, geraten wir entgegen unseres Plans auf den Kletter/Wandersteig und nicht auf die leichtere Abstiegsstrecke.
 
So what??? ... da müssen wir nun durch und bekommen dafür die Gelegenheit,

dem Segelfalter bei unserem Abstieg entlang des holprigen Weges aus nächster Nähe zu begegnen und der Hausherr das Glück, die schönen Schmetterlinge mit der Digi festzuhalten.
 
Die Flügel der Segelfalter sind cremefarben bis hellgelb gefärbt, darüber verlaufen quer einige unterschiedlich lange dunkle Streifen. Ein sicheres Erkennungsmerkmal sind die langen “Schwänzchen” an den Hinterflügeln.

Einer hat schon ein "Schwänzchen" eingebüßt, was infolge von Abnutzung passieren kann.
 
Flügelspannweite 60 mm bis 80 mm (Weibchen sind tendenziell etwas größer als Männchen), Raupenlänge bis zu 40 mm. Als ausgesprochen wärmeliebende Art bewohnt der Segelfalter sonnige, warme Lebensräume. Er ist unter anderem auf trockenen Magerrasen oder in felsigen Gegenden mit Gebüschen anzutreffen. Darüber hinaus ist er beispielsweise in Weinbergen zu finden. Wegen seiner Größe und seiner lebhaften Färbung gilt der Segelfalter als einer der schönsten in Mitteleuropa vorkommenden Tagfalter

Unten an der Talstation angekommen ist es nur ein kurzes Stück bis zum Rhein mit seiner mediterran anmutenden Uferpromenade. Wir werden begleitet durch zahlreich beschriftete Bäume u.a. der Esskastanie bis hin zur Altstadt von Boppard.

Blick auf die St. Severus und die Anlegerstelle

Mit diesen Ansichten verabschieden wir uns nun von Boppard
 
 





und haben fast 20.000 Schritte auf dem Zähler als wir das Auto erreichen. ;-))
Das war ein lohnenswerter Ausflug von der Mosel zum Rhein und ich hoffe, ihr habt ihn auch genossen und seid noch ein wenig fit.
 
Habt noch einen schönen Sonntag - kommt gut durch die nächste heiße Woche und lasst es langsam angehen.
 
Bis dahin, Marita
 
Den Post schicke ich zu Nicole niwibo sucht ... Ausflüge II
zu Hummelellis "Schönes Deutschland" und die Engelseiche zu Astrids Linkparty "Mein Freund, der Baum".
 
 
Wegen Verlinkung ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.