Weiter geht es mit meinen Eindrücken aus Belgien...vorletztes Wochenende war ich mit meinem Mädelsclub unterwegs und die Bilder aus Brüssel habe ich euch mit den Blümchen am vergangenen Freitag bereits gezeigt. Am darauffolgenden Tag zeigte sich das Wetter von seiner angenehmsten Seite und die Städte Brügge und Gent standen auf dem Programm. Leider haben die Audio-Headsets bei der Stadtführung nicht wirklich funktioniert und so habe ich wenige Informationen für euch.
Genießt einfach die schönen Impressioen aus Brügge mit seinen charakteristischen Kanälen, den kopfsteingepflasterten Straßen und mittelalterlichem Charme.
Blick auf die uns erwartende Anlage des Beginenhofs
und so steht es bei wiki
Ein Beginenhof ist die typische Wohnanlage der Beginen, die vor allem im belgischen Flandern und in den Niederlanden vorkommt. Der Beginenhof in Brügge dient heute einer Gemeinschaft von Benediktinerinnen als Kloster
Beginen und Begarden waren Mitglieder von religiösen Laiengemeinschaften in weiten Teilen Europas vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert.
Sie richteten ihr Leben am Armuts- und Bußideal in der Nachfolge Jesu Christi aus und verrichteten vor allem karitative Tätigkeiten für Kranke, Arme und Sterbende
Wunderschöne weiß getünchte Häuser waren im Kreis um die Insel mit altem Baumbestand angeordnet.
Direkt daran schloss sich einer der Kanäle an...leider hatten wir weder in Brügge noch in Gent eine Möglichkeit zur Bötchentour, denn alle Boote waren bereits ausgebucht.
Wie einladend, die Confiserien
... und hübscher Blumenschmuck auf allen Brücken an den Kanälen
Hier stand man lange an um aufs Wasser zu kommen.
Burgplatz
Er ist seit Jahrhunderten das Zentrum der Macht in der Stadt und die Stadtverwaltung von Brügge hat immer noch im gotischen Rathaus aus dem 14. Jahrhundert ihren Sitz. Dieser großartige, majestätische Platz ist von monumentalen, das Stadtbild prägenden Gebäuden umgeben. Diese wurden im Verlauf der Jahrhunderte erbaut und spiegeln den Baustil der jeweiligen Zeit wider
Nach einer Kaffeepause auf dem Burgplatz mit leckeren Brüsseler Waffeln
... ging es gestärkt weiter zum Belfried.
Der Brügger Belfried ist 83 m hoch und in die Stadthallen am zentralen Marktplatz von Brügge integriert. Er wurde ebenso wie diese im 13. Jahrhundert erbaut. Im Spätmittelalter demonstrierte der alle Bauwerke der Stadt überragende Turm die Macht des selbstbewussten reichen Bürgertums und diente als Brandwache.
Ein reges Treiben herrschte am Samstagmorgen in der charmanten Stadt und wir waren immer auf der Hut, denn Autos, Radler und Pferdekutschen bedurften unserer Aufmerksamkeit. Ein Besuch im Schokoladen war auch dort unumgänglich.
Und mit den letzten Eindrücken...
erreichten wir unseren Bus, der uns weiter nach Gent brachte.
Am frühen Nachmittag erreichten wir Gent
Gent ist eine Hafenstadt im Nordwesten Belgiens im Gebiet des Zusammenflusses von Leie und Scheldt. Im Mittelalter war Gent ein mächtiger Stadtstaat. Heute ist die Universitätsstadt ein Zentrum kultureller Aktivitäten. Die verkehrsberuhigte Innenstadt ist bekannt für ihre mittelalterliche Architektur, etwa die Burg Gravensteen aus dem 12. Jahrhundert und die Gebäude an der Graslei, eine Reihe von Zunfthäusern am Leiehafen.
Wir liefen zunächst durch die berühmte Graffiti-Gasse, in der von der Stadt Gent seit 1995 das Besprühen der Wände offiziell als freie Leinwand für Straßenkünsterler toleriert wird. das die Wände ständig übermalt werden andert sich das Aussehen der Gasse wöchentlich.
und kamen zum Genter Belfort...ein Wahrzeichen der Stadt
Der Genter Belfried ist 95 Meter hoch und steht im Zentrum der flämischen Stadt Gent. Er erhebt sich zwischen St.-Bavo-Kathedrale und St. Niklaskirche, mit deren Türmen er auf einer Linie steht. Gemeinsam bilden sie die berühmte Genter Dreiturmreihe drie torens van Gent. Die Genter Tuchhalle ist mit dem Belfried verbunden und beherbergt auch den Turmeingang.
Direkt gegenüber die St. Bravo-Kathedrahle
Die Kathedrale geht zurück auf eine zu Ehren Johannes des Täufers geweihte Kapelle. Sie bestand überwiegend aus Holz und wurde 942 von Transmarus, dem Bischof von Tournai und Noyon, geweiht. Spuren einer Kirche im romanischen Baustil sind heute noch zu erkennen. Infolge des Aufstands gegen Kaiser Karl V. in Gent 1539 wurde die alte Sankt-Bavo-Abtei aufgelöst. In der Mitte des 16. Jahrhunderts hatte die Kirche mehr oder weniger ihr gegenwärtiges Aussehen erreicht. 1559 wurde die Diözese Gent gegründet und die Kirche zur Kathedrale erhoben. Der reiche Barockstil im Innenbereich zeugt vom Einfluss eines der am längsten regierenden Bischöfe von Gent, Antonius Triest. Im Januar 2006 begann eine umfassende Restaurierung der Kathedrale, die in kleinen Schritten erfolgt. Während dieser Arbeiten ist das Gotteshaus weiter für Besucher geöffnet.

Das alte Postgebäude wurde zwischen 1897 und 1902 erbaut und rechtzeitig zur Weltausstellung 1913 fertiggestellt so weiß die KI.
Habe aber auch andere Einträge gefunden, daher sind meine Ausführungen kein Garant bzgl. korrekter Info.
St. Michaelsbrücke mit Blick auf St. Nikolauskirche und das rechts gelegene ehemalige Freie Kornhaus
Von der St. Michaelsbrücke hatte man einen wunderbaren Blick auf Graslei und Korelei, die zwei berühmten historischen Kais am Fluss Leie mitten in der Altstadt von Gent
Im Mittelalter waren sie der geschäftige Hafen der Stadt, in dem Getreide, Tuch und andere Waren umgeschlagen wurden. Dort stehen noch heute prächtige mittelalterliche Zunft- und Giebelhäuser.
Burg Gravensteen erreichten wir nach einem kurzen Spaziergang, denn sie liegt quasi auch mitten in der Altstadt.
Die Burg Gravensteen (deutsch Grafenstein) in Gent ist die Burg der Grafen von Flandern. Sie ist eine der größten Wasserburgen Europas und geht auf erste Befestigungen im 9. Jahrhundert zurück.
Die Burg steht am Zusammentreffen der Flüsse Lieve und Leie auf einer hohen Sanddüne. Am linken Leieufer dominiert sie das Zentrum der Stadt.
Und mit diesem letzten Eindruck aus Gent habe ich schon das Limit überzogen.... ;-)))
...und bin gespannt, ob jemand überhaupt zu diesem Post findet, denn bei Blo**er hakt es ja mächtig.
Meinen Post verlinke ich bei Heikes Monatsspaziergang und wünsche euch allen noch eine schöne Septemberwoche.
Einen lieben Gruß von Marita













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