Montag, 24. April 2017

Noch mehr Gartenglück oder...

...ein Garten mausert sich. ;-))

Wie angekündigt geht es weiter mit der Gartenentwicklung - wer möchte kann hier nochmal nachlesen wie alles begann. Als Erstes schon mal zwei Eindrücke der bepflanzten Beete aus Mai 2008...


..allerdings gehen wir erstmal zurück nach 2006, denn Ende 2006 hatten wir großes Glück!!!
Vom Nachbargrundstück konnten wir entlang der gemeinsamen Grenze einen Grundstücksstreifen zu unserem Garten dazu bekommen und dadurch unser Grundstück, welches bislang spitz auf die Garage zulief, begradigen. 

Garagenwand ist oben und unten auf dem Bild zu erkennen.

Im Oktober ging es umgehend ans Roden des Wildwuchses.

Dabei wurde die Birke und dann das Wurzelwerk mit Spezialfräse entfernt - die schöne Blutpflaume wurde gestutzt und durfte im Beet verbleiben.

Mitte November gab es ein paar Tage gutes Gartenwetter, so dass es mit der Auflockerung der verdichteten Erde weiterging.

Im Dezember konnte noch mit geballter men-power ein Fundament gegossen werden, um bei einem evtl. Garagenneubau schon mal gerüstet zu sein. ;-)

Nun wurde das aktive Gartenjahr beendet und es kehrte winterliche Ruhe ein.
Anfang Juni 2007 war der Stellplatz schon gepflastert und auch das Grenzbeet mit Ibbenbürener Sandstein durch den Hausherrn aufgeschichtet.

Kleine Ergänzung ;-) 
Die entstandenen Beete wurden mit guter Komposterde aus dem Garten des Schwivas aufgefüllt.
Unten rechts seht ihr eine der damals schon riesigen Buchskugeln, die in diesem Frühjahr den Garten für immer verlassen haben.

Im Juli 2007 wurde der Holzzaun vom Hausherrn und seinem fleißigen Helfer aufgestellt und somit kam die große Erweiterungsmaßnahme endlich zu einem gelungenen Abschluss.


Jetzt konnte sich mein Gärtnerherz nach Lust und Laune in den neuen Beeten austoben.  ;-)))
Gartenansichten von Mai 2008
und der Holzzaun hat schon leicht graue Patina angenommen. :-)
In der guten Komposterde gingen die Anpflanzungen schon im nächsten Jahr ab wie Schm*tz Katze. ;-)


Das war es mit der Entstehung des kleinen Staudengartens - hoffentlich habt ihr die Bilderflut gut überstanden. ;-)
Sicher kennt ihr das auch...viele Pflanzen sind im Laufe der Jahre gekommen und geblieben oder haben wieder die Beete verlassen. Verschenkt, getauscht oder weil sie sich einfach nicht wohlfühlten oder wie z. B. die Tulpen, die nach der Zeit immer blühfauler werden...so sind die Beete im stetigen Wandel.
Nun bin ich dabei alles etwas pflegeleichter zu gestalten, d.h. Pflanzen, die im Sommer nach täglicher Wassergabe schreien oder die sich als Schneckenleibspeise besonders eignen, dürfen in andere Gärten ziehen.

Wie heißt es so schön ... nur die Harten komm'n in Garten. ;-)
Und die Frostnächte der vergangenen Woche lassen mich überlegen, ob ich mich nicht doch von den empfindlichen Bauernhortensien trenne, denn sie und die Tellerhortensie hat der Frost schon arg mitgenommen, Hosta haben vereinzelt glasige Blätter, einige Fliederblüten und Acerblätter sind hin und zudem sieht mein Cercidiphyllum (Lebkuchenbaum) erbärmlich aus ...alles in allem sind die Schäden an den Pflanzen nicht so heftig wie in anderen Regionen.
Sicherlich werden sie sich im Laufe des Jahres erholen, bieten nur nicht wie gewohnt einen schönen Anblick.

Eine gute Zeit für euch - bis dahin.

Auch ein kleiner Garten ist eine endlose Aufgabe.
- Karl Foerster -


Kommentare:

  1. Toll anzusehen wie sich dein Garten entwickelt hat. Da steckt viel Liebe , Kreativität und ein grüner Daumen :) dahinter. Ich sehe auch eine Zinkwanne.in unserer plätscherte ein kleines Wasserrad Solar betrieben. Ja der Frost hat einiges kaputt gemacht.leider !!!
    Mir gefällt dein Garten total gut,da würde ich mich auch rund um wohl fühlen.
    Hab es fein mit herzlichen Grüßen Anna

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  2. Da habt ihr ja einige radikale Veränderungen mitgemacht. Das ist hier gar nicht möglich, da man mit großem Gerät nicht auf das hintere Grundstück kommt.
    Frostausfälle habe ich GsD nicht, da hier alles noch gar nicht so weit ausgetrieben ist. Ich habe meine (Bauern)hortensien schon seit Jahren in Töpfen, da sie in den Beeten nie blühten. Gut eingepackt überwintern sie draußen und einige in der Garage. Da habe ich aber keinen Platz für alle. Nun habe ich immer tolle Blüten. Mein Garten ist zu klein, um blütenlose Hortensien stehen zu haben.

    Viele Grüße
    Margrit

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  3. So viel Menpower, wo waren die denn alle her? Du bist zu beneiden. Sag mal, du hast jetzt nicht erwähnt, dass ihr die Erde verbessert habt, oder? Ich hab nur noch Auflockerung im Gedächtnis. Ich merke nämlich hier, dass unser Boden sehr schlecht ist. Immer wieder. In diesem Jahr habe ich erstmals mehr Dünger geworfen, das Ergebnis ist frapant! :) Weißt du, meine Rispenhortensien haben am Laub auch gelitten, lass deine Bauernhortensie ruhig drin. Die Kletterhortensie wird nicht blühen bei uns.

    Sigrun

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    1. Hallo Sigrun,
      hab noch ergänzt...die gute Komposterde vom Schwieva will ich nicht unerwähnt lassen. ;-) Ja, der Dünger macht's, denn die jährliche Kompostgabe vom Kompostwerk muss hier noch durch ein wenig Dünger ergänzt werden.
      LG

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  4. Das war bestimmt ein richtig toller Moment, als Ihr den Grundstücksstreifen dazu bekommen habt! Und dann könnt Ihr mit richtigem Gerät in den Garten, das wäre bei uns nicht möglich. Von hinten ist der Wald, links die Garage und rechts habe ich uns selber alles verbaut, da ist nur ein Türchen und ein schmaler Fußweg. Also geht alles nur manuell.
    An der jetzigen Bilderreihe kann man wundervoll Deine durchschrittene gartengestalterische Entwicklung sehen. Vor dem Ergebnis verneige ich mich ehrfurchtsvoll, der kleine Staudengarten ist wunderschön!
    Liebe Grüße
    Karen

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  5. Es ist toll, wenn man die Möglichkeit hat, sein Grundstück zu erweitern und so den Zuschnitt zu verbessern. Ich würde das auch gern tun 😀 Sei vielleicht nicht ganz so streng mit den Hortensien, so eine schwierige Wettersituation haben wir ja auch nicht jedes Jahr. Das sie nun ein wenig schwächeln ist verzeihlich und ich drücke dir die Daumen, dass sie sich trotz allem noch im Sommer von ihrer schönsten Seite zeigen!
    Liebe Grüße
    Katharina

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  6. Das ist es, was ich am Gärtnern so liebe: Das alles in einem stetigen Wechsel ist und sich weiterentwickeln kann.
    Herrlich sieht Dein Garten aus. Ich wünsch Dir trotz aller Wetterkapriolen einen wunderschön blühenden Garten im Sommer.
    LG Sabine

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  7. Ich finde es immer sehr spannend zu sehen, wie sich ein Garten entwickelt hat. Auf Deinen Bildern ist deutlich zu sehen, wie viel Arbeit in Deinem Garten steckt! Mein Ziel ist es auch, den Garten möglichst pflegeleicht zu gestalten. Unempfindliche Stauden, denen sowohl Hitze, als auch Kälte nichts ausmacht und die nicht auf dem Speisezettel der Schnecken stehen, das ist meine erste Wahl!
    Viele Grüße von
    Margit

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  8. Liebe Marita, den Spruch am Ende finde ich toll, ich habe ihn auch irgendwann mal entdeckt und zwischenzeitlich sogar auf ein Holzbrett geschrieben - hängt jetzt im Garten :-)
    Ich hoffe auch, dass es langsam mal wärmer wird. Habe noch keine Schäden im Garten festgestellt, hoffe auch, dass das so bleibt.
    LG Dani

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  9. Als ich unseren Garten vor vier Jahren anlegte, dachte ich, dass ich irgendwann fertig bin. Mit etwas mehr Erfahrung und Ideen u.a. aus deinem Blog ändere ich inzwischen schon wieder ;-)
    Fertig, werde ich wohl nie werden...
    LG Matthias

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  10. Mein lieber Schwan, das ist ein Garten, ich bin ganz platt. Der ist ja total klasse. Wow, ich bin wirklich begeistert.

    Total schön durchdacht.

    Lieben Gruß Eva
    wow

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  11. ...so ein schöner Garten, liebe Marita,
    mit viel Arbeit und ganz viel Liebe gestaltet...schön, dabei mal über die Schulter schauen zu dürfen,

    liebe Grüße Birgitt

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  12. Ja, ständiger Wandel... sind die Buchskugeln wegen des Zünslers verschwunden? Wir leiden momentan sehr darunter...
    So ein schönes Beet!
    LG
    Astrid

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    1. Hallo Astrid,
      genau .... und der Pilz ist auch nicht mehr weit und zudem fielen sie doch arg auseinander.
      LG Marita

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  13. Es ist schon interessant zu sehen wie sich ein Garten im Laufe der Jahre doch verändert. Unser Garten ist vom Grundriss her noch fast identisch wie wir in von den Eltern übernommen haben, nur ein einziger Weg aus Beton ist vor ein paar Jahren von uns entfernt worden.
    Ich versuche auch den Garten im Laufe der Zeit noch pflegeleichter zu machen, leider findet das Unkraut immer eine Lücke und so geht die Arbeit nie aus!

    LG Lis

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  14. Das, liebe Marita, war ja eine lange Geschichte über die Vergrößerung des KLEINEN STAUDENGARTENS. Schöne Zäune und die Hochbeete mit den Steinmauern sehen toll aus. Die Frostschäden (auch an meinen Hortensien) sind schon ärgerlich und man kommt ins Grübeln, was zu tun ist. Mit dem Garten ist es so: hat man die letzte Ecke fertig, geht es wieder von vorne los. Und so ein Garten kommt schneller in die Jahre, als man glaubt. Bei mir gibt es auch zwei Baustellen, die mir Sorgen machen.
    Einen schönen Abend und liebe Grüße
    Edith

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  15. Das war schön, deinen Garten über die Jahre begleiten zu dürfen! Und das ganz ohne Anstrengung ;-) Stimmt, so manche Pflanze mag gar nicht so gerne im eigenen Garten sein und fühlt sich anderswo viel wohler. Mir tut's auch in der Seele weh, was der Frost alles so dahingerafft hat und ich bin gespannt, was sich alles wieder berappeln wird ...

    Ein Glashafen ist wirklich eine feine Vase - ein paar Zweige zu den Blumen und schon sieht alle ganz fix elegant aus.

    Hab ein schönes Wochenende, liebe Marita!
    Liebe Grüße ... Frauke

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  16. Liebe Marita,
    ich fand es richtig spannend die Entwicklung deines Gartens zu verfolgen. Das war ja eine
    Wahnsinnsarbeit, aber es ist wunderschön geworden. Die Abgrenzung durch die Natursteine
    gefällt mir ganz besonders und wenn ich es richtig sehe, hast du sogar einen kleinen Teich angelegt.
    Ich habe ja keinen eigenen Garten, hinter unseren Häusern ist ein über 3 Häuser angelegter
    Gemeinschaftsgarten. Da aber in unserem Haus alle Mieter mittlerweile ältere Leute sind und ich
    ihn auch nicht alleine pflegen kann und möchte, haben wir uns jetzt Hilfe geholt.
    Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Sigi

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  17. Hallo Marita,
    die Steinmauer ist richtig klasse und leitet den Blick den Weg entlang.
    Sowas hätten wir auch an der Terrasse machen sollen, die Pelzbienen hätten sich darüber gefreut.
    VG
    Elke

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Herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit für einen netten Kommentar genommen hast!!!