Freitag, 26. Juni 2026

Freitagsblümchen & das Pflanzregal

 Am Montag war mein Garten nach der am Wochenende stattgefundenen Jahrestagung in Billerbeck für die GdS-Mitglieder geöffnet. Bevor die Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet wieder nach Hause fuhren gab es die Gelegenheit, einige Gärten der Regionalgruppe Münsterland zu besuchen. Selbstredend wurde der Garten die letzten Wochen dafür aufgehübscht. Dazu gelangten am offenen Gartentag Blüten von Frauenmantel, Phlox, Glockenblume und Linaria im Glas in die rostige Schale. Alles hatte ich auf dem Pflanzregal dekoriert und ich fand, es sah klasse aus.

So in der Totale im aufgehübschten Regal, welches der Hausherr aus alten Schalbrettern selbst gebaut hatte.
Hier hatte ich in 2017 darüber berichtet. 

Selbstverständlich steht auf dem Tisch in der Regel die Arbeitswanne, wenn geteilt und getopft wird. Und mit ihrer grünen Farbe passt sie auch perfekt ins Farbschema. ;-))))

Am Montagabend gelangte der Gartenstrauß zur Abkühlung dann auf den Wohnzimmertisch und er hält und sieht selbst heute noch ganz passabel aus.

Am Samstag und Sonntag waren wir mit vielen anderen GdS-Mitgliedern auf Bustour und haben fünf Gärten gesehen. Aber immer bin ich auch von meinem Garten angetan, was mir auch durch meine Besucher am Montag gespiegelt wurde. Das erfreut natürlich sehr.

Der Hausherr erwischte in der letzten Woche das Taubenschwänzchen an der Spornblume,

die Biene am Geranium

und den Admiral am Phlox.

Bei der Hitze verbrennen die Rosen zu schnell und alle Blüten vergehen einfach nach so kurzer Zeit. Trotzdem kommt mein Garten noch ganz gut durch die Hitzetage. Was uns aber heute und Morgen an Temperaturen erwartet wird Pflanzen, Tieren und auch uns Menschen noch mal mehr zusetzen. Ich zerlaufe immer und verkrümel mich ins kühlere Haus. 
Ich bin so froh, dass es nächste Woche etwas kühler wird bei 26 °C.

Die Jungvögel im Garten wie Kernbeißer und Rotkehlchen bekommen extra Aufbaufutter und kleine getrocknete Mehlwürmer, die in Wasser eingeweicht werden. Wichtig sind auch bei diesen Temperaturen Wasserstellen für Vögel und Insekten.

Diese Helleborus hat sich in die heiße Jahreszeit verirrt. In 2023 hatte ich sie blühend beim Schneeglöckchenfest auf Gut Bustedt gekauft und sie hat sich seitdem jedes Frühjahr erfolglos bitten lassen ihre schönen gerüschten Blüten zu zeigen. In diesem Jahr hab ich sie dann endgültig ignoriert ... das hat ihr wohl nicht gefallen, wollte unbedingt meine Aufmerksamkeit und hat einen spektakulären Auftritt im seit langem heißesten Juni hingelegt. 
Die Überraschung ist ihr total geglückt. 

So, nun bringen ich meinen Gartenstrauß zu Astrids Sammlung und wünsche euch ein relaxtes Wochenende. Kommt gut durch die heißen Tage. 
 
Ab Dienstag stand unsere Woche im Zeichen der Küchenrenovierung und morgen kommt nochmal der Malermeister, der dann seine Arbeiten hoffentlich abschließen kann. Am Montag erwarte ich die neuen Küchenmöbel und ich bin gespannt wie die Veränderungen wirken werden.

Einen lieben Gruß aus dem hitzigen Münsterland von Marita, die gestern spätnachmittags auf dem schattierten Wintergartentisch 36,4°C messen konnte. An der Nordseite dann nur 32°C und auf dem kühlen Schattenrasen kam das Thermometer auf 31,8°C. In der Sonne auf dem Rasen kletterte es auf 43,2°C und in der Sonne???, das möchte ich gar nicht wissen :-((( ....ein Indiz dafür, wie wichtig und immer wichtiger unsere Bäume sind, die uns das "Überleben" in den immer heißeren Sommern erträglich machen. 

 
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Freitag, 19. Juni 2026

Freitagsblümchen & hoch hinauf zur Kampenwand und Schloss Hohenaschau

 Im Moment blühen die Margeriten am Wegesrand in verschwenderischer Fülle und daher habe ich mir einen Handstrauß für den Esszimmertisch gepflückt. Der zarte Wiesenkerbel dazu verleiht meinen Freitagsblümchen die wunderbare Leichtigkeit eines Sommerstraußes.

Als Deko auf der Schieferplatte befinden sich zudem ein rosa Schneckenhaus, das Glückskleeblatt und eine altrosa Kerze im goldenen Kerzenhalter.

So leicht und duftig!!!

Aus der Nähe
 
Die Kampenwand in Aschau war an einem Tag unser Ziel im Chiemgau und die Seilbahn brachte uns von der Talstation in 15 Minuten hoch hinauf auf knapp 1500m Höhe.

Oben angekommen eröffnet sich von der Bergstation und der nahe gelegenen SonnenAlm ein traumhafter Ausblick auf die gewaltige Kette der Zentralalpen. Von den Berchtesgadener Bergen über das Steinerne Meer und die Loferer Steinberge bis in die Hohen Tauern reicht die Sicht.
Mitten im weitläufigen Wegenetz gelegen, ist die Bergstation idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade – je nach Laune und Kondition. Eine Besonderheit dabei ist der fast ebene Panoramaweg mit herrlichem Blick auf das Alpenvorland und den Chiemsee mit seinen Inseln.
Der Blick Richtung Berchtesgadener Alpen und Steinernes Meer.



Die Sonnenalm war nicht unser Ziel, es ging dort den Weg entlang hinauf zum Gipfelkreuz...nicht direkt nach ganz oben sondern zum 6m hohen KAB-Kreuz, welches auf einem Bergrücken an der Bergstation steht. Das Hauptgipfelkreuz oder Chiemgau-Kreuz mit einer Höhe von 12m steht auf dem 1664m hohen Ostgipfel...leider konnten wir es nicht "von unten" erkennen.

Das KAB-Kreuz steht seit 1969 dort auf einem unteren Gipfel.

Frühlingsenzian

Die Kampenwandhütte des Alpenvereins erinnerte mich an unsere Hüttenwanderung rund um den Königssee vor mehr als 40 Jahren. Da wurde auch in diesen Hütten teils ohne fließend Wasser und in Gemeinschaftslagern genächtigt. 
Das waren noch Zeiten!!! ;-)))

Paraglider treffen hier auf beste Bedingungen für ihr Hobby ...

...mit Ausblick auf den Chiemsee.

Nachdem wir uns in der Möslarnalm gestärkt hatten, ging es mit der Gondel wieder bergab...

...mit Blick auf Schloss Hohenaschau, unserem nächsten Ziel.

Die mittlealterliche Burg wurde im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts erbaut und thront auf einem 50m hohen Felsrücken. Das hieß dann für uns bei über 30°C von der Talstation den Anstieg hinauf zur Burg durch die Hitze zu bewältigen. Ihr könnt evtl. den ehemaligen alten (Lasten)Aufzug zur Burg erkennen, der schon Jahre nicht mehr in Betrieb ist.
Oben angekommen gab es zunächst ein leckeres Eis zur Belohnung bevor es zur geplanten Führung ging. 

Lohnenswert und interessant wars durch die gut erhaltenen Räume und Säle zu schlendern und die Geschichte der Burg zu erfahren.
Auch das in Nebengebäuden untergebrachte Prientalmuseum sollte man nicht verpassen. 

Schloss Hohenaschau ist im Besitz der Bundesrepublik Deutschland, aber lange Jahre gehörte es der Industriellenfamilie Cramer-Klett.
Blick von der Terrasse auf die Kampenwand und Seilbahn. 

Das war unser Ausflug in die Höhe zur bekannten Kampenwand am Chiemsee. Demnächst gibt es noch weitere Urlaubseindrücke, wenn es meine Zeit erlaubt. Im Moment ist sie fürs Bloggen einfach zu knapp bemessen, denn alles rund um den Garten steht momentan im Focus und die Küchenrenovierung kurz bevor.
 
Meine Blümchen bringe ich zu Astrid und vielleicht hat von euch schon jemand bemerkt, dass sich der Hintergrund meiner Blümchen schon beim letzten Mal etwas verändert hatte. ;-)))
Die Glastür der Küche ziert vorübergehend die Wohnzimmerwand und ab nächster Woche wird es hier handwerkermäßig "drunter und drüber" gehen.
 
Nun kommt gut durch dieses extrem heiße Wochenende...einen lieben Gruß von Marita, die sich für die Gartentour kühleres Wetter gewünscht hatte. :-(
 
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Freitag, 12. Juni 2026

Freitagsblümchen & der Chiemsee

 Zum Feiertag am letzten Donnerstag hatte ich mir die Bartnelken auf dem Blumenfeld gepflückt, da die Holunderblüten erfahrungsgemäß nicht lange durchhielten. Lange hatte ich Freude an diesem üppigen Blütenstrauß, der tatsächlich aus 24 einzelnen Blüten bestand. Ich mag sie sehr und sie erinnern mich an meine Ma, zu deren Lieblingsblumen sie zählten.
Da braucht es neben der schönen Vase nur eine Kerze auf dem kleinen Holztablett und nichts an Deko lenkt den Blick ab. 



Ich liebe ja diese Farbschattierungen.


Unser diesjähriges Urlaubsziel und damit längste Auszeit war der Chiemsee und davon habe ich euch heute die ersten Bilder mitgebracht. Vorher verbrachten wir sozusagen als Zwischenstopp drei Tage in Bamberg, aber davon berichte ich in einem weiteren Post.
Nach der Ankunft fuhren wir zunächst zum Café Pauli in Aschau zur süßen Stärkung - eine Empfehlung von Bekannten, die sich wirklich lohnte.

Bei genialem Wetter - das hatten wir übrigens die gesamte Urlaubszeit mit an die 30°C - genossen wir im voll besetzten Biergarten die herrliche Aussicht auf die Chiemgauer Berge bei leckerem Kuchen und einer Tasse Kaffee. Die Auswahl an Torten war enorm und man konnte sich kaum, aber musste sich nun mal entscheiden. ;-))



Die witzige Fotoperspektive am Café und einige Schritte weiter die imposanten Linden an der pittoresken Wegkapelle bei Höhenberg

Schaut mal...ich war beeindruckt von diesen wunderschönen Bäumen...

...und wie klein doch das Kapellchen dagegen ist.
Die Linden schicke ich zu Astrids Sammlung "Mein Freund, der Baum" 

Nach der Stärkung kamen wir dann an unserem Ferienort in Prien an.
Prien beherbergt mit der Chiemseebahn, dem Alten Rathaus, der Pfarrkirche und dem Heimatmuseum einige der kulturell bedeutendsten Sehenswürdigkeiten am Chiemsee. Außerdem ist der Hafen von Prien der wichtigste Anlaufpunkt für eine Schiffsfahrt zu den Inseln des "bayerischen Meeres" 









Konterfei König Ludwig II von Bayern

Chiemsee-Bahn - die legendäre Dampf-Straßenbahn aus dem Jahr 1887 (links im Bild) legt die 1,8km lange Strecke vom Bahnhof Prien bis zum Hafen Prien/Stock zurück. Sie fährt allerdings nur am Wochenende oder Feiertagen. Ansonsten sind die roten Triebwagen im Einsatz.

Einige weitere Eindrücke



Heimatmuseum

KronastHaus stammt in der heutigen Gestalt aus dem Jahre 1784. Es ist eines der ältesten Häuser Priens und hat seinen Ursprung 1598.

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt liegt versteckt hinter der Taufkapelle mit der Lourdes-Grotte, die ebenfalls zur Pfarrkirche gehört

Zum Abschluss der Urlaubstage gab es am See noch ein leckeres Abendessen und Getränk.
 
Nun wünsche ich euch ein feines Wochenende...mein Blümchen bringe ich zu Astrids Blumenparade und hoffe, dass mein Post nicht erst nach zwei Tagen für euch in der Sidebar sichtbar wird.
 
Einen lieben Gruß von Marita 

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