Freitag, 25. August 2023

Freitagsblümchen, liebe Post & ein Ufo beendet

 Heute zeige ich euch die Blumenväschen meiner Tischdekoration für den Seniorenmittagstisch. Dahlie, Hirschzungenfarn, Heucherablatt und jap. Waldgras stehen zusammen mit einem Büschel Holunderbeeren in den Vasen. Aus Euonymus und Weizenähren habe ich kleine Sträußchen gebunden und die Teelichthalter haben ebenfalls eine Weizenkörnerfüllung erhalten. So hatte ich nach dem Einsatz noch einige Tage diesen schönen Anblick auf dem eigenen Esszimmertisch.

Die Dahlien vom Blumenfeld blühen nun in Hülle und Fülle und die farbliche Auswahl war nicht ganz so fix gefunden, denn es sollte auch zu den eingedeckten Servietten passen.

Hach, Dahlien sind einfach wunderschön.
 
 Erinnert ihr euch an die Artischocke von letzter Woche??? nun ist sie aufgeblüht, obwohl sie ohne Wasser in der Vase steht. Mit dieser beeindruckenden lila Blüte hatte ich gar nicht gerechnet....

und bin gespannt, wie lange sie diesen schönen Anblick bietet.

Mit lieber Post hatte Nina letztens meinen Briefkasten gefüttert, ich hab mich so gefreut.
Auch an dieser Stelle hab ganz herzlichen Dank dafür.💖
 
Und endlich konnte ich "ein Ufo beenden", welches seit Ewigkeiten auf seinen Anstrich wartete.

Also hab ich den Pinsel geschwungen und das dritte Papierkörbchen - rechts im Bild - ist nun einsatzbereit und kann somit auch etwas Feuchtigkeit vertragen. Die Kerze gehört nicht wirklich in das linke Teil...steht halt nur so fürs Foto drin. ;-) Zur Aufbewahrung von Klüngelkram hingegen eignen sie sich bestens.
Über das DIY und den Workshop hatte ich im Oktober 2020 berichtet.

Damit gibt es ein weiteres Kreuz beim Jahresbingo.

Meine Freitagsblümchen bringe ich nun zu Astrids Blumensammlung und schaue mal nach euren Vasenfüllungen.
 Ein feines Wochenende wünsche ich euch - lieben Gruß von Marita

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Sonntag, 20. August 2023

Von Stalaktiten und Stalagmiten - Besuch der Heinrichshöhle

 Erinnert ihr euch an meinen Besuch des Felsenmeeres in Hemer? In direkter Nähe liegt die Heinrichshöhle und dort waren wir heute zu einer Führung.

An den Hinweisschildern ist die Entfernung zwischen den beiden Sehenswürdigkeiten sehr gut abzulesen.

Der Weg vom Parkplatz bis zur Höhle führte uns vorbei an diesem Schmetterlingsstrauß mit Kohlweißlingbesuch. Nachdem wir die Eintrittskarten erstanden hatten - wir waren zu viert - begann unsere Führung am obigen Eingang zur Höhle. Bei angenehmen 12°C war der Eintritt und Aufenthalt eine regelrechte Erfrischung angesichts der Temperaturen, die draußen vorherrschten.
 
Die Heinrichshöhle ist eine im Hemeraner Stadtteil Sundwig gelegene Tropfsteinhöhle mit ausgeprägten Flußhöhlenprofilen und über 20 Meter hohen Klüften und Spalten. Sie ist Teil des Perick-Höhlensystems von über 3 km Gesamtganglänge.
Auf über 300 Metern Länge ist die Höhle ausgebaut und mit elektrischer Beleuchtung versehen, so dass sie bequem besichtigt werden kann.
Nachzulesen hier

Ein Blick zurück zeigte uns die heutige Eingangstür und weiter oben den Einstieg zu Zeiten als die Höhle noch nicht ausgebaut war. Die Heinrichshöhle steht unter Naturschutz und ist ein Bodendenkmal.

Stalagmit ist der vom Boden emporwachsene Tropfstein wie unten zu sehen und sein Gegenstück ist der Stalaktit, der von der Decke einer Höhle hängende Tropfstein. 
 Wunderbare Gebilde konnten wir entdecken, die über Jahrtausende gewachsen sind. 1cm eines Tropfsteins benötigt 100 Jahre zur Entstehung.



Fledermäuse ziehen sich zum Winterschlaf in die Tiefen des über 3,5km langen Höhlensystems zurück. Wo sie überall ihre Eingänge zur Höhle finden ist nicht bekannt.





 Die Heinrichshöhle ist mit phantastischen Tropfsteingebilden geschmückt. Berühmt ist die Höhle wegen tausender Knochenfunde eiszeitlicher Tiere, z.B. Höhlenbär, Mammut, Riesenhirsch, Höhlenhyäne, Wollhaarnashorn, u.v.m. (ca. 30.000 Jahre alt). Ein 2,35 m langes vollständiges Höhlenbärenskelett und eine lebensechte Nachbildung des Höhlenbären lassen die Besucher staunen. Fantastisch funkelnde Tropfsteine und bis zu 230.000 Jahre alte Sintergebilde säumen die Wege. Vorbei geht es an Fantasiegebilden wie "Kölner Dom, Bienenkorb und schiefer Turm von Pisa".
 hier nachzulesen





Stalaktiten und Stalagmiten in den verschiedenen Gängen des Höhlensystems, in die wir kamen.

Sehr interessant und informativ gestaltete unser Guide den Aufenthalt in den Tiefen dieser Tropfsteinhöhle. Im Sauerland gibt es noch weitere wie die wohl bekannteste Dechenhöhle in Iserlohn, die Attahöhle in Attendorn, Balver Höhle und Reckenhöhle in Balve sowie die Bilsteinhöhle in Warstein.

Schön war der unterirdische Spaziergang durch dieses einzigartige Zauberreich und als wir wieder ans Tageslicht kamen, beschlugen erstmal alle Brillen durch die Mittagshitze. ;-)
 
Am Parkplatz verabschiedeten uns Stan und Olli ...

und eine leckere Kaffeepause stand anschließend auf dem Programm.
 
Am nächsten Wochenende gibt es noch einmal die Möglichkeit die Heinrichshöhle zu besichtigen...vielleicht wohnt ihr in der Nähe und habt Interesse daran.
Hier sei noch erwähnt, dass ich unaufgefordert über meinen Besuch berichte und auch den Eintritt selber gezahlt habe.
Meinen Höhlenspaziergang verlinke ich beim Monatsspaziergang bei Kristina Schaper und wünsche euch morgen einen guten Start in die nächste Woche.
 
Lieben Gruß von Marita
 
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