Sonntag, 5. März 2023

Jahresprojekt 2023 - Stadt der schönen Giebel und Gartenschaupark Rietberg

 Heute nehme ich euch im Rahmen des Jahresprojekts bei Andrea/dieZitronenfalterin mit zu einem Altstadtspaziergang in den historischen Stadtkern von Rietberg.

Rietberg ist eine Stadt an der oberen Ems im Nordosten Nordrhein-Westfalens und gehört zum ostwestfälischen Kreis Gütersloh im Regierungsbezirk Detmold. Die mehr als 29.000 Einwohner zählende Stadt liegt circa 25 Kilometer südwestlich von Bielefeld. Menschliche Besiedlung lässt sich erstmals im 12. Jahrhundert v. Chr. nachweisen. Erstmals erwähnt wurde Rietberg um 1100 unter der Bezeichnung Rietbike...weiß wiki und weiter...

Im Stadtkern befinden sich viele erhaltene Häuser, die im 16. und 17. Jahrhundert entstanden, weshalb sich Rietberg auch „Stadt der schönen Giebel“ nennt. Im Jahr 2008 war Rietberg Ausrichter der Landesgartenschau. Seit Juni 2009 trägt die Kernstadt das Gütesiegel „Staatlich anerkannter Erholungsort“

 Auf gehts zum Rundgang, doch nicht hier...

sondern am Parkplatz Klostergarten und Skulpturenpark laufen wir los.
Skulptur - Schauspieler (Tragödie) 1996



Der Name Wilfried Koch begegnet uns immer wieder in der Stadt...im Museum Wilfried Koch werden mehr als 100 Gemälde, über 700 Zeichnungen sowie jährliche Wechselausstellungen gezeigt.
Wilfried Koch (* 24. Januar 1929 in Duisburg; † 9. August 2022) war ein deutscher Maler, Kunsthistoriker, Grafiker, Lehrer, Bildhauer, Musiker und Belletrist. Er lebte ab 1971 mit seiner Frau Hilde in Rietberg-Varensell im Kreis Gütersloh.
 
Skulpturen von links oben im Uhrzeigersinn: Esther 1996, Zeitbalance wird die Darstellung des Narren mit Sonnenuhr und Buch benannt 1993, Franz von Assisi 1993, Metamorphose des Apoll 1994.
Dr. Wilfried Koch verstarb im August 2022 im Alter von 93 Jahren.



"Close to the ground"

Das historische Rathaus wurde 1805 erbaut und ist Mittelpunkt der historischen Altstadt.

Schöne Giebel und Altstadtansichten

Evangelische Kirche links oben als Fachwerbau des 17.Jahrhunderts, darunter in dem 1744-1746 erbauten Barockbau Haus Münte war die gräfliche Regierung untergebracht. Rechts Wohnhaus Speith-Orgelbau ist ein 1848 gegründestes Orgelbauunternehmen, dem ältesten in Nordrhein-Westfalen aus dem über 460 Orgeln hervorgegangen sind. Sie erklingen in allen Teilen der Welt.





Heimathaus - Ackerbürgerhaus von 1645

Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptiste ist ein spätgotischer Bau, der an der höchsten Erhebung der städtischen Siedlung auf 79 m errichtet wurde. Aus seiner Achse leicht verschoben hat der Turm vermutlich als einziges Bauteil der Kirche den großen Stadtbrand von 1457 überdauert. Von 1654 bis 1659 wurde die Kirche durch den Anbau von zwei Seitenschiffen erweitert.
Hier ist noch viel mehr nachzulesen.



Ein weiterer Künstler stand auf unserem Plan...zumindest wollten wir am Haus des Ateliers des in Italien geborenen Künstlers Angelo Monitillo vorbei, der es sich zu seiner Passion gemacht hat, aus scheinbar wertlosen Metallteilen eindrucksvolle Skulpturen zu erschaffen.

Seine Werke, ein Bruchteil von dem was vor dem Atelier betrachtet werden konnte.

Leider müssen wir die Altstadt verlassen, obwohl noch viele Eindrücke auf der Chipkarte festgehalten wurden. Wir wollen noch zum Gartenschaupark und ehemaligem LaGa-Gelände und unser Auto kann bequemerweise auf dem Parkplatz am Skulpturengarten stehen bleiben. Es gibt den Parkteil Mitte wo wir also unseren Besuch des rund 40ha großen Geländes begannen
Hier könnt ihr euch noch weiter informieren.
 

Zunächst steigen wir auf den 18m hohen Aussichtsturm und entdecken die Wasserbüffel auf ihrem Areal.

Klasse fand ich, dass man auch an einen barrierefreien Aufgang bis zur mittleren Höhe gedacht hatte.







Wir liefen fast bis zum Ende des Parkteil Nord und wieder zurück... da musste man schon gut zu Fuß sein und dann reichte es mir auch für diesen Tag, der am Morgen stark bewölkt und düster begann und sich dann ab Mittag richtig freundlich und sonnig zeigte. 





Im Glücksortebuch über Ostwestfalen-Lippe haben wir somit wieder einige Zahlen anmarkern können. Wobei mir in diesem Buch einfach zu viele Stätten mit kommerziellem Ziel enthalten sind. Hat für mich jetzt nicht mehr so viel mit Glücksort zu tun.
Da haben mir die Vorschläge für das Ruhrgebiet und Münsterland wesentlich besser gefallen.
Aber gut, das ist nur mein persönlicher Eindruck.


Ich hoffe, ihr seid gut mitgekommen ;-) und der Spaziergang hat euch gefallen. Kleine Verschnaufpausen haben wir zwischendurch ja eingelegt.
Damit wünsche ich euch einen gemütlichen Sonntag und einen guten Start in die nächste Woche.
 
Lieben Gruß von Marita
 
Wegen Verlinkung beim Jahresprojekt 2023, "Mein Freund, der Baum" , Schilderwald, "Close to the ground" und Novas T- in die neue Woche ist dieser Post als Werbung zu kennzeichnen.

Freitag, 3. März 2023

Freitagsblümchen & Frühlingsflair

Inspiriert durch den Besuch des Schneeglöckchenfestes haben die kleinen Schönheiten aus dem Garten eine neue Heimat in der Du*zvase gefunden. Sie haben sich die letzten Jahre in den Beeten so üppig vermehrt, da dürfen sie auch auf dem Esszimmertisch Vorfrühlingsflair verbreiten. Zwei Helleborusblüten leisten ihnen Gesellschaft...eine steht im Klemmgläschen, welches seit letztem Herbst beständig auf seinen Einsatz wartet. Helleborusblüten halten nach meiner Erfahrung nicht lange in der Vase und machen nach einem Tag schlapp. 
Ebenso auch die Blüte im Vordergrund, die ich am Tag zuvor aus dem Garten holte. Am nächsten Tag zum Fotoshooting lag sie vorher drei Stunden im Wasser und schon gibt sie wieder alles.

Na klar, der goldene Wachs-Hase darf auch mit auf's Bild.

Aus der Nähe


In der vergangenen Woche - vor dem meteorologischen Frühling - hatten er sich bereits mit herrlichem Wetterchen angekündigt und die ersten Bienen nutzten die Chance zum Anflug auf die Krokusse.
Frühlingsstimmung vom Feinsten wenn die Bienchen summen.



Crocus tommassinianus - Elfenkrokus

Die "Stresemänner" mag ich besonders gern....Crocus vernus, die entsprechende Sortenbezeichnung hab ich nicht parat.

Helleborus orientalis "Merlin" könnte es sein.

Eine no-name Helli, keine Ahnung wann und wo ich die vor Jahren gekauft habe.

Auch unser Eichhörnchen wuselt emsig herum und entwickelt Frühlingsgefühle, denn es turnt in der Clematis und zupft geschickt trockenes Zubehör zum Kobelbau ab.
Die Bilder sind dem Hausherrn gelungen - da braucht es Geduld bei der Umtriebigkeit des agilen Tierchens.







Im Nähkurs habe ich mir ein Oberteil aus leichtem Baumwollstoff genäht...ganz einfach und als Vorlage diente ein vorhandenes Shirt. Also hoffe ich ebenfalls auf frühlingshafte Temperaturen, damit ich es recht bald ausführen kann. ;-))

Ein weiteres Kreuzchen bei "Etwas für mich machen" ist gesetzt.

Nun husche ich zu Astrid rüber und verlinke meine Freitagsblümchen dort mit der Sammlung aller Vasenfüllungen. Weiter geht mein Beitrag zu niwibo sucht...Frühlingsgefühle und zum DND bei Elke Mainzauber.

Heute bin ich den gesamten Tag unterwegs und daher werde ich erst morgen bei euch vorbei schauen. 
Habt ein feines Wochenende - bis dahin, Marita

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