Dort hieß es für uns aussteigen und hinter den Bäumen war unser nächstes Ziel schon zu erkennen....Schloss Drachenburg.
Und nein....das ist nicht Schloss Drachenburg sondern die Vorburg durch die wir zum Schloss gelangten. In der Vorburg ist auch die Stiftung Naturschutzgeschichte untergebracht.
Sinnvoll war es die kostenlose Lauschtour-App vorher herunterzuladen und hier an der Vorburg begann damit unser Rundgang.
Wiki weiß:
Schloss Drachenburg ist ein Schloss am Drachenfels in Königswinter. Es wurde von 1882 bis 1884 in den historistischen Stilen der Neogotik und der Neorenaissance als repräsentativer Wohnsitz für Stephan von Sarter gebaut, der das Schloss allerdings nicht selbst bewohnte. Nach seinem Tod war das Schloss mehrfachem Nutzungswandel ausgesetzt. 1986 wurde Schloss Drachenburg, das kulturhistorisch in den Kontext der Burgenrenaissance der Rheinromantik fällt, unter Denkmalschutz gestellt und 1990 der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstellt. Von 1995 bis 2010 wurde es in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand restauriert und zu einer Art Gründerzeitmuseum mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Wohnkultur ausgebaut.
Ist das nicht ein wunderbarer Blick auf das Schloss, welches eigentlich eine Mischung aus Villa, Burg und Schloss ist.
Auf der Infotafel ist u.a. unten das Ausmaß des Schlosses abgebildet.
Eingangsbereich mit rekonstruierter Eingangstreppe an der rheinabgekehrten Ostseite
Schloss Drachenburg entstand von 1882 bis 1884 als Privatvilla für den aus Bonn gebürtigen Pariser Finanzfachmann Stephan von Sarter. Aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammend, hatte Sarter an der Pariser Börse eine kometenhafte Karriere als Börsenspekulant gemacht und war als Aktieninhaber des Sueskanals und Panamakanals zu Reichtum gekommen. 1881 konnte er sich mittels einer großzügigen Spende in den Freiherrenstand erheben lassen. Als Baron Stephan von Sarter gehörte er fortan zur gehobenen Gesellschaft. Für den Bau einer standesgemäßen Villa wählte Sarter nicht seine Wahlheimat Paris, sondern den vielbesuchten Drachenfels in Sichtweite seiner Geburtsstadt Bonn.
Diese uralten Bäume wie Mammutbaum und Riesen-Lebensbaum aus der Entstehungsgeschichte des Schlossensembles gehen heute zu Astrids Baumfreunden.
Venusterrasse an der Südseite mit den zwei goldenen Hirschskulpturen
Eine wirklich beeindruckend schöne Ansicht
Panoramablick von der Venusterrasse auf die bewaldeten Hänge des Siebengebirges und auf den rechts liegenden Rhein
Ausblick von der Westterrasse auf Bonn...
...und die Terrasse des Restaurationsbetriebs.
Dort hat man eben auch diesen herrlichen Blick auf den Rhein.
Mit dem Audioguide wurden wir auch durch das Innere des Schlosses geführt, zunächst erreichten wir das 25m hohe Haupttreppenhaus über die oben gezeigte Eingangstreppe. Imposant und eindrucksvoll durch die Malereien gestaltete sich der Treppenaufgang zur ersten Etage.
Die Innenräume sowie die Wandmalereien und historistischen Glasmalereien wurden so weit wie möglich in der ursprünglichen Gestaltung rekonstruiert.
In der Ferne erhebt sich über der Vorburg der Petersberg mit seinem ehemals historischen Gästehaus des Bundes, heute befindet sich dort ein 5* Hotel.
Damit nahmen wir Abschied von der Drachenburg und die Zahnradbahn brachte uns wieder zur Talstation. Ein wirklich lohnenswerter Abstecher auf unserer Fahrt Richtung Mosel.
Als nächster Halt stand die Führung Kloster Maria Laach auf unserem Programm. Davon hatte ich euch hier bereits meine Eindrücke gezeigt.
Meinen Post verlinke ich bei Heikes Monatsspaziergängen und wünsche euch einen angenehmen Sonntag und einen guten Start in die letzte Oktoberwoche. Kalt und ungemütlich ist es geworden... wir nähern uns mit großen Schritten dem November.
Einen lieben Oktobergruß von Marita
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Liebe Marita , ich bin so verliebt in deine gezeigten Fotos von der Darchenburg und Drachenfels.. ich kann mich noch so gut erinnern wie ich staunte über das wa sman sieht. Es ist einfach ein herrlicher Ort.
AntwortenLöschenDanke dir und dir auch schöne Oktobertage!
Lieben Gruss Elke
das sind wirklich großartige bilder dieser beeindruckenden burganlage. ich finde ja die goldenen hirsche toll, auch wenn sie eigentlich viel zu schick für die gemäuer "gekleidet" sind. die blicke von dort oben sind natürlich wunderschön und man kommt wahrscheinlich aus dem staunen gar nicht mehr heraus.
AntwortenLöschendanke fürs mitnehmen und liebe grüße von mano
Jetzt plaudere ich leider wieder etwas aus meinem langen Leben 🤣 Ich kenne das Schloß nämlich noch als lost place aus meinen Studententagen, denn meine damaligen „Schwiegereltern“ wohnten an einem Siebengebirgshang und sonntägliche Ausflüge dorthin waren üblich. Dass da wirklich noch mal was draus geworden ist, konnte man sich lange nicht vorstellen. Meine Mutter hat dann ihre letzten 12 Wochen in einem Heim auf der anderen Rheinseite verbracht mit Blick auf die Drachenburg. Da musste ich sie immer wieder fotografieren, so fasziniert hat mich der neue Glanz. Der Blick von dort über das Rheintal mit allem Drum & Dran, das ist meine Jugend und wird natürlich mit dem goldenen Glanz der Erinnerung überzogen.
AntwortenLöschenSonntagsgrüße!
Astrid
Hallo liebe Marita,
AntwortenLöschenvielen Dank für die Glückwünsche zu meinem Geburtstag, Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Was für ein toller Bericht vom Drachenfels. Es ist für mich eine Reise zurück in die Vergangenheit. Zwei Jahre habe ich in Rhöndorf meine Lehre gemacht und so manche Wanderungen im Siebengebirge verbracht.
Vielen Dank für die schönen Bilder.
Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag.
Tilla
Hach, der goldene Beethoven steht ja immer noch da rum liebe Marita,
AntwortenLöschenes hat sich nicht wirklich was verändert seit dem letzten Jahr.
Ich mag die goldenen Hirsche so gerne, die Seite des Schlosses mag ich ganz besonders.
Und die Lauschtour ist wirklich prima, Ihr hättet auch noch schnell zum Petersberg fahren können, da gibt es auch eine Tour, sehr interessant.
Lieben Gruß
Nicole