Freitag, 16. Oktober 2026

Freitagsblümchen & die historische Bibliothek Kloster Maria Laach

Auf der Rückfahrt von der Mosel wollte ich so gerne den Garten von Peter Janke in Hilden besuchen, doch es war lausig kalt, fieselte nicht nur leicht und so habe ich mir lediglich aus dem Floristikladen etwas mitgebracht.
Nadelkissen mit Euphorbie und Eukalyptus harmonieren gut und passen perfekt in die milchige Glasvase im Holzblock. Auf dem Metalltablett nehmen die Dahlien im Saatentöpfchen den Ton der Protea auf und um einen trockenen Eichenblätterzweig, eine Kerze und die Frucht des Milchorangenbaums wurde das Ganze ergänzt.



Die Frucht des Milchorangenbaums duftet wunderbar und beim Besuch des Gartens hoffentlich im nächsten Jahr muss ich mir unbedingt den Baum dazu anschauen. ;-)))

Die Fahrt Richtung Moselurlaub unterbrechen wir gerne und besuchen immer mal wieder die Klosteranlage und Benediktinerabtei Maria Laach und nicht nur weil es dort auch eine schöne Klostergärtnerei gibt. ;-))
 
Die dreischiffige, doppelchörige Pfeilerbasilika mit zwei Querhäusern und sechs Türmen ist das Herzstück der Klosteranlage Maria Laach und gilt als eines der schönsten und besterhaltenen romanischen Baudenkmäler unseres Landes – in der Tradition der großen rheinischen, romanischen Dome in Speyer, Mainz und Worms. Die Kirche ist aus braun-gelbem Laacher Tuff, weißem Kalkstein aus Lothringen und rotem Kylls-Sandstein dekorativ erbaut. Später verwendete man auch grauen Tuff aus der Eifel und Basaltlava. Zu den Besonderheiten zählen die unterirdische Krypta und die Vorhalle, das sogenannte „Paradies“.
 
 
 Dieses Jahr hatte ich einige Zeit vor unserer Anreise eine Klosterführung incl. historischer Bibliothek gebucht.

Der interessante und sehr informative Spaziergang führte vom Klosterforum zum Laacher Engel, Waldfriedhof, Johanneskapelle, Nikolauskapelle mit Mönchsfriedhof und...

...  zum Abschluss in die alte Jesuitenbibliothek.
Ich war gespannt und es war ein gigantischer Anblick, der uns empfing ... die Laacher Bibliothek gehört zu den besterhaltenen und schönsten Bibliotheken aus dem 19. Jahrhundert.



Heute zählt die Bibliothek etwa 260.000 Bände. Der größte Teil davon ist nun im neuen Magazin aufgestellt. Dort befinden sich auch die Verwaltungsräume und ein neuer Lesesaal.
Der ältere Teil des Bestandes hat seinen Standort in der nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restaurierten Jesuitenbibliothek behalten. Ausgenommen davon sind besonders alte und wertvolle Bände, die in einem gesicherten Rara-Magazin unter idealen klimatischen Bedingungen aufbewahrt werden.

Neben den unzähligen imposanten Büchern besticht die freistehende gusseiserne Treppe, die aus den 1860er Jahren stammt und in der historischen Sayner Hütte in Bendorf-Sayn gefertigt wurde. Sie verbindet die drei Stockwerke des gut 11m hohen Raumes mit ihren hölzernen Büchergalerien.



Eine wirkliche empfehlenswerte Führung, bei der es historische Hintergründe und Einblicke in die Benediktinerabtei gab.

Zum Abschluss besuchten wir nach Abteikirche und Klosterladen die für uns neue Klostergaststätte mit herrlichem Blick auf das Laacher Münster.
Und selbstverständlich war der Besuch der Klostergärtnerei unvermeidlich ;-))), so schön immer durch die Quartiere zu gehen. Gekauft habe ich allerdings nix....wir hatten ja die Woche Urlaub noch vor uns.
 
 
 

Meine "Urlaubsmitbringsel" gehen zu Astrids Blumensammlung und ich wünsche euch ein gemütliches Wochenende....nun soll es ja wirklich Herbst werden.
Ich hoffe am Samstagnachmittag auf einigermaßen gutes Wetter, denn da geht es mit meinen Ablegern zur Staudenbörse.
 
Einen lieben herbstlichen Gruß von Marita 
 
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