Dienstag, 10. Mai 2016

Lichtblicke am Morgen


 War das ein superschönes, langes Wochenende!!!

Ich hatte mir für meine "verwaisten" ;-) Tage ohne family Gartenfeeling!!! pur vorgenommen...Terrasse genießen, in den Beeten wuseln, draußen mein Buch zu Ende lesen, Seele baumeln lassen - einfach nur Zeit haben, um das zu tun wonach mir war - nicht anderen fremdbestimmten Verpflichtungen nachzukommen.

Okay, eine Einladung zum Geburtstagmittagsbuffet musste halt sein so war ich essenstechnisch einen Tag schon versorgt :-)) aber ansonsten rundum relaxte Tage und als mein Jüngster am Sonntag doch noch auf einen Besuch vorbeischaute...die Schüppe blieb dann halt liegen...wurde schnell hausgemachter, leckerer Kuchen aus unserm Café im Ort geholt und dieser schmeckte auf der Terrasse besonders gut.  

Außerdem war an diesen Tagen am frühen Morgen ausreichend Gelegenheit zum Fotografieren. Frisches Grün, intensive Farben im diffusen Morgenlicht - im Laufe des Tages litten die Pflanzen durch den permanten Wind und die anhaltende Wärme. Trotzdem...herrlich ist es da draußen und man kann den Pflanzen beim Wachsen zusehen.

Anemone sylvestris

FrühlingsGeranium zieht nach der Blüte ein mit Wildtulpe und Hosta Doubloons

Black and White

Clematis mont. Freda
  
Malus Rudolph am Sonntagmorgen
  
und nun ganz hell in der Farbe und vollständig aufgeblüht ab Montagmorgen

Iris florentina - die Wurzelstöcke riechen nach Veilchen so der Spender ;-) ...ich mag einen Rhizom nicht ausgraben und schneiden, um den Duft zu testen.

Iris medium...eine unbekannte Sorte, die schon seit Jahren in den Beeten steht. Rechts im Bild vertrocknete Äste des Acer...leider hat der sich verabschiedet.

Ballerina finde ich im Verblühen ebenso schön

 Günsel mit Hydrangea Pinky Winky im großen Topf

Gezähmter Königsfarn - beim Entrollen seiner Wedel immer wieder fotogen

Und zu Muttertag hatte sich das Duo dieses Jahr abgesprochen :-))

Wie oben schon erwähnt, Acer Dissectum Garnet hat den Winter nicht überstanden. Doch nachdem das trockene Gerippe heute ausgebuddelt war, zeigte er naja, vielmehr entdeckten wir ein klitzekleines Lebenszeichen - er treibt an zwei Stellen unten am Stamm aus... daher wanderte er anstatt in die Biotonne in einen großen Plastiktopf und darf nun sein Bestes geben.

Wie sieht es bei euch aus? 
Seid ihr die letzten Tage auch in den Beeten unterwegs oder ist es eurer Meinung nach schon zu spät/zu trocken für Umpflanzungen?
Ich hoffe, meine Pflanzen nehmen mir ihren Umzug nicht übel und wie die geerdeten Neuzugänge leben sie sich trotz der starken Sonneneinstrahlung gut ein.

Eine schöne Woche wünsche ich euch - bis dahin!!!

Donnerstag, 5. Mai 2016

Duft des Bärlauchwaldes & Bärlauchpesto


Der sprichwörtliche frühe Vogel fängt den Wurm…naja das trifft es fast, als nach einer frühmorgendlichen Vogelstimmenwanderung beim anschließenden gemeinsamen Frühstück das Gespräch auf das NSG Ichterloh kam…bislang war mir unbekannt, dass sich ganz in meiner Nähe ein wunderbarer Bärlauchwald befindet und so hatten wir Mitte April an einem sonnigen, aber kalten Sonntag unsere Laufschuhe im Gepäck, um den Duft des Bärlauchs zu schnuppern.

Auch wenn die Blüten noch in Knospe standen, wies uns kurz vorher der knoblauchähnliche Duft schon den Weg…mitten durch das Blättermeer zu wandern war grandios - vom Duft konnte ich gar nicht genug bekommen. ;-))

  
Geophyten – Der Bärlauchwald

Der Bärlauch gehört zu den Laucharten (Allium). Er überwintert als Zwiebel. Daraus entwickeln sich ab Februar/März die langen, am Grund gestielten und elliptisch geformten Blätter. Der Bärlauch beginnt meist erst zu blühen, wenn andere Frühjahrsgeophyten wie das Buschwindröschen schon fast verblüht sind.

Bärlauch gehört zu den sogenannten Kaltkeimern, d.h. die Samen müssen vor dem keimen eine Frostperiode durchlebt haben. Wenn Sie also Bärlauch aus Gärtnereibeständen im eigenen Garten züchten möchten, denken Sie daran, dass Sie bereits im Herbst die Samen in den Boden geben müssen.
Nach der Blüte zieht sich die Pflanze wieder in die Erde zurück und bleibt den Rest des Jahres für uns unsichtbar.

  Und so präsentierte er sich am 1. Mai
 

Lauch des Bären
Warum der Bärlauch Bärlauch heißt und sich im lateinischen Namen Allium ursinum (Lauch des Bären) wieder findet, ist nicht vollständig geklärt.

  • Ob es sich aus der Vorliebe der Germanen herleitet, ihren Bärenschinken mit dem Lauch zu würzen?
  • Der Name könnte auch auf die gewaltigen Kräfte des Bären hindeuten, in deren Besitz der Mensch nach Verzehr des Bärlauchs gelangen soll.
  • Eine mögliche Namensgebung für den Bärlauch ist auch, dass Bären nach dem langen Winterschlaf bevorzugt den würzigen Bärlauch fressen, um einen ordentlichen Vitamin- und Nährstoffschub zu bekommen. Denn schließlich erwachen Bär und Bärlauch im Frühjahr gleichzeitig...
Soweit die Erklärung auf der oben abgebildeten Tafel 

Blüten

Der Aurorafalter flatterte munter in der Sonne und die Vögel zwitscherten und trällerten, so dass das am Morgen Erlernte direkt angewendet werden konnte...wobei, ich hab es echt nicht mit den Vogelstimmen. Da müsste ich mir die alte Kassette herauskramen und genau hinhören.

Lebensechte Nachtschwärmer waren tagsüber unterwegs ;-) und beobachteten das Geschehen unter ihnen. 

Am Waldrand entlang dieser Ausblick...dieses Grün war überwältigend in der Farbe.

Alte Eiche, wie sie sich trutzig gen Himmel erhebt.


"Lerne vom Baum dich dem Himmel zuzuwenden."

Und noch ein Rezept (dieses und auch die Bilder sind von *Kim Theyssen*), welches ich in der "Frau und Mutter" fand, sofort ausprobiert und es wurde von allen für sehr lecker befunden. Statt Dinkelvollkornnudeln habe ich dafür einfache Vollkornnudeln genommen.

Das lange Wochenende steht vor der Tür und allerorts Sonne pur - Herz was willste mehr.
Obwohl ich den Brückentag nicht frei habe, werde ich ein langes Gartenwochenende planen...ach ja Muttertag, das Wetter wird ja bestens...habt viel Freude mit euren Lieben.

Verlinkt mit Traudes ANL-Aktion
am 15.04.2017