Freitag, 20. Januar 2017

Madeira Nachlese ;-)

Könnt ihr euch noch an diesen und diesen Post über Madeira erinnern? ;-)) Nun wird es höchste Zeit, auch die letzten Bilder unserer Reise vom letzten März zu zeigen.
Neben dem Botanischen Garten gibt es den Monte Palace Tropical Garden, den wir direkt von Monte angesteuert hatten und dann ging es zu Fuß abwärts durch eine wunderschöne Anlage. Mir hat dieser Garten - obwohl ein fürstliches Eintrittsgeld genommen wurde - ein klein wenig besser gefallen als der botanische, weil die Wege teilweise über "verschlungene" Pfade oder Holzbrücken führten. Beide Gärten empfinde ich absolut als must-visit und nur empfehlenswert. Also dann... gehen wir los.

Allerdings sind wir hier schon fast unten angekommen und haben einen beachtlichen Höhenunterschied bewältigt :-) ...von Funchal bis rauf nach Monte sind es ca. 560 m.

Oben links der Eingang- rechts Skulpturen aus Afrika

Blick hinunter





Unten angekommen

Camara de Lobos, das bekannte Fischerdorf in dem sich Winston Churchill seiner Leidenschaft - der Malerei - widmete.
 
Vom Plateau Ilhéu Gardens hinter der Kirche und mittiges Bild hat man einen herrlichen Blick

auf den Cabo Girao, der mit 580 m höchsten Steilküste Europas.

Über dem Abgrund auf dem Glasboden

Korbflechterei in Camacha - Pico do Aieiro, mit 1818 m der zweithöchste Berg auf Madeira -  Fischzucht in Ribeiro Frio

Wasserfälle kamen direkt neben der Fahrbahn herunter


Porto Moniz mit seinem bekannten Naturschwimmbecken aus Lavagestein, das durch die natürliche Brandung des Atlantiks gespeist wird.

Gut gespeist hatten auch wir ;-)

Kunstwerke auf den Türen - eine kleine Auswahl in Funchals Altstadt

Funchal - 
mit seinen Parkuhren... als witziges Bücherregal oder mit schaukelndem Mädel ;-)

Auf ein Wiedersehen...
meinen Laufschuhen ging dort die Puste aus, sie durften auf der Insel bleiben und warten auf unseren nächsten Besuch. ;-)

Ich hoffe, die Inseltour hat euch gefallen. Wenn ihr noch keinen Urlaub gebucht habt :-)), wie wäre es... ;-) die beste Reisezeit ist der Monat Mai...von der Blumeninsel im Atlantik wäret ihr sicher genauso begeistert wie wir.

Bis dahin - habt eine gute Zeit!!!



Freitag, 13. Januar 2017

Klatschmohn - Blume des Jahres 2017

Die rote Farbe des Sommers - der Klatschmohn so filigran und zart - er erinnert mich an manche schönen Bilder aus Kindertagen, als er oft zusammen mit blauen Kornblumen und weiß-gelber Kamille an oder in den Getreidefeldern stand. GsD trifft man ihn wieder auf Wildblumenwiesen, wo es vor Lebendigkeit brummt und summt.

Ein bezaubernder Sommerbegleiter, der bereits im Mai und Juni seine Hauptblütezeit hat. Sobald der Klatschmohn blüht, hat endgültig die helle und warme Zeit des Jahres begonnen.
 Wenn sich die zarten Blütenblätter des Klatschmohns aus der Knospenhülle entfalten, scheinen sie wie aus hauchdünnem, knittrigen Papier. Die einzelne Blüte hält nur zwei bis drei Tage, bevor sie verwelkt. Doch insgesamt bleiben die Klatschmohnbestände bis in den August und darüber hinaus und produzieren Tag für Tag neue rote Blüten.

Zusammen mit der Loki Schmidt Stiftung benannte die Bundesumweltministerin die Blume des Jahres 2017 - den Klatschmohn (Papaver rhoeas). Seit 1980 macht die Stiftung mit der Aktion "Blume des Jahres" auf gefährdete Pflanzen und ihre Lebensräume aufmerksam. Mit der Wahl des Klatschmohns soll auf die Gefährdung und den Verlust von Ackerwildpflanzen aufmerksam gemacht werden. 
Jährlich gibt die Stiftung einen Kalender heraus, in dem sie die Blume des Jahres und ihren Lebensraum in Aufnahmen vorstellt.

Die Natur beschenkt uns mit wunderbaren Stillleben – 
sie verzaubert und berührt die Seele.

Auf einem aufgeschütteten Wall entlang eines Parkplatzes hatte sich diese Wildnis breitgemacht :-) und die leuchtenden Mohnblüten stachen schon von weitem ins Auge.
  
Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei und konnte die pralle Blütenfülle nicht einfangen …

...als ich 14 Tage später an diesen Ort kam, waren von vielen Blüten nur noch die Kapseln übrig und dennoch sah es so hübsch aus.




Klatschmohnfeld auf Malle - gesehen nahe Andratx im April 2008

Ihr Lieben, da draußen gibt es bei einigen sicher ein heftiges Kontrastprogramm ...Sturmtief Egon mit seiner weißen Pracht im Gepäck fegt ja im Moment nicht nur über Deutschland hinweg
...wie sieht es heute Morgen bei euch aus???
Hier hat er sich bislang recht manierlich präsentiert und wider Erwarten weder mit Sturm oder Schnee aufgewartet, allerdings im nördlichen Münsterland schon einer Gemeinde die Stromzufuhr gekappt. :-((
Ich hoffe mal, Egon ist bei uns schon durch...die Unwetterzentrale NRW meldet für unsere Region Warnung vor mäßig starkem Unwetter.
Na denn, hoffentlich kommt da nicht noch was hinterher.
Kommt gut durch den stürmischen Tag - ein gemütliches Wochenende wünsch ich euch... die passende Zeit zum Schmökern, GartenIdeen sammeln, erste Planungen auf Papier bringen oder warm eingekuschelt bei Kerzenschein und entspannender Musik vom Frühling zu träumen  -

bis dahin eine gute Zeit.